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Strelitzius Blog

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Monatsarchiv: Februar 2017

20-Jähriger schleudert auf dem Ring mit Auto gegen Mast

26 Sonntag Feb. 2017

Posted by Strelitzius in Polizei

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Mecklenburgische Seenplatte, Neubrandenburg, Unfall, Verkehr

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Der Wegweiser tut es noch, wenn auch schief. Foto: Blaulicht

Ein 20-jähriger Saab-Fahrer ist heute Nachmittag gegen 13.45 Uhr mit einer derartigen Geschwindigkeit aus der Demminer Straße auf den Friedrich-Engels-Ring in Neubrandenburg gefahren, dass sein Fahrzeug in Höhe Güterbahnhof ins Schleudern geriet. Wie die Polizei mitteilt, krachte das Auto mit dem Heck voran in Richtung Wallanlage gegen den Mast für das Parkleitsystem der Innenstadt.

Der junge Mann blieb bei dem Verkehrsunfall unverletzt. Am Fahrzeug entstand wirtschaftlicher Totalschaden, welcher auf ca. 2000 Euro geschätzt wird. Der Schaden am Parkleitsystem kann gegenwärtig noch nicht beziffert werden. Dieses ist noch funktionstüchtig, befindet sich aber in leichter Schräglage.

Carolinum Baskets bleiben ungeschlagen und sichern sich vorzeitig Meistertitel

26 Sonntag Feb. 2017

Posted by Strelitzius in Sport

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Schlagwörter

Basketball, Mecklenburg-Strelitz, WSV Neustrelitz

wsv-logoGleich drei Siege können die WSV-Basketballer an diesem Wochenende feiern. Zugleich hat sich das U16-Team der Carolinum Baskets des WSV weiter ungeschlagen am vorletzten Spieltag zum zweiten Mal nach 2013 den Landesmeistertitel gesichert. Das hat mir mein Blogfreund Guido Heinrich mitgeteilt.

Bereits am Samstag waren die WSV Carolinum Baskets zu Gast bei den Wismar Bulls. Wie im Hinspiel, ließen die Neustrelitzer den Gastgebern keine Chance  und sicherten sich einen weiteren Sieg. Zwar begannen die Tabellenführer anfangs eher verhalten, konnten aber bereits zum Ende des ersten Viertels einen 10:20-Vorsprung erspielen. Bis zur Halbzeit bauten die Neustrelitzer diesen noch zum 19:39 aus. Vor dem Schlussviertel hatten die Carolinum Baskets bereits eine sichere 35:66-Fūhrung erspielt. Problemlos verwalteten die Neustrelitzer diesen Vorsprung souverän zum  45:87-Endstand.

17-jähriger Kevin Reichert Topscorer bei den Herren

Auch die Herren waren einmal mehr erfolgreich. Zu Gast bei BIG Rostock II, siegten die Neustrelitzer am Ende 66:70. „Entscheidend war die souveräne Teamleistung. Unsere Center haben effektiv am Brett gearbeitet und wir haben von den Fehlern der Rostocker profitiert“, so Kevin Reichert, der einmal mehr mit 17 Zählern am Ende Topscorer der Neustrelitzer war. Vier Mal war der 17-Jährige erfolgreich jenseits der Dreierlinie. Zwar lagen die Neustrelitzer zur Halbzeit 51:48 hinten, drehten aber das Spiel zu Beginn des dritten Viertels und lagen knapp eine Minute vor Ende 57:66 in Führung. Rostock bäumte sich nochmals auf, konnte aber die 66:70 Heimniederlage nicht verhindern.

Neustrelitzer in Rostocker Bundesliga-Diensten gewürdigt

Einen weiteren Basketballkrimi in der Hansestadt lieferten sich die EBC Rostock Junior Talents mit Neustrelitzer Beteiligung gegen die Oettinger Rockets Gotha in der Basketballbundesliga. Beide Mannschaften schenkten sich nichts und gingen von der ersten Minute an ein extrem hohes Tempo auf dem Parkett. Nach einer hauchdünnen 18:15 Führung sicherten sich die Gastgeber einen 37:33 Halbzeitvorsprung. Fünf Minuten vor Ende setzten sich die Gäste 42:52 ab, bevor Rostock seine Aufholjagd startet. „Sehr entscheidend war in den Schlussminuten auch das taktische Agieren der beiden Neustrelitzer Anton Schmidt und Jannes Gau für unseren Sieg“, so EBC Headcoach Stanley Witt nach dem 74:66-Sieg.

Kreiswehrführer zieht nach Schlammschlacht einen Schlussstrich

26 Sonntag Feb. 2017

Posted by Strelitzius in Feuerwehr

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Schlagwörter

Landkreis, Medien, Waren

Norbert Rieger

Norbert Rieger

Kreiswehrführer Norbert Rieger hat einen Schlussstrich unter seine Kontroverse mit der hiesigen Zeitung gezogen (Strelitzius berichtete) und sich für die breite Unterstützung aus den Reihen der Feuerwehren, aber auch von anderen Bürger bedankt. Für erhaltene kritische Äußerungen sei er gleichfalls dankbar. „Damit sind wir wieder alle geerdet und konzentrieren uns auf unsere ehrenamtliche Tätigkeit“, so Rieger auf Facebook.

Der Wehrführer machte noch einmal deutlich, dass er nur einigen Redakteuren kritisch gegenüberstehe. „Die meisten, die ich kenne, machen eine verantwortungsvolle und gute journalistische Arbeit.“ Bevor die „nächste öffentliche Schlammschlacht“ eröffnet werde, empfehle er, miteinander zu kommunizieren. „Ich stehe zur Verfügung.“

Norbert Rieger hatte einen Zeitungsbericht unter der pauschalisierenden Schlagzeile „Kreisfeuerwehr nicht mehr einsatzfähig“ rigoros zurückgewiesen. Erst im Text des Artikels erfuhr der Leser, dass die Gefahrgutzüge des Landkreises nicht mehr in vollem Umfang ihre Aufgaben erfüllen könnten. Was im Plural so auch nicht stimmen soll.

Tatsächlich hatte sich die Redakteurin lediglich ihr zugespielter Informationen eines Einheitsführers des Gefahrgutzuges aus der Müritz-Region bedient und ein düsteres Szenario für die ganze Seenplatte skizziert. Der Landkreis hält im Ergebnis der Kreisgebietsreform aber zwei Gefahrgutzüge in den Altkreisen Mecklenburg-Strelitz und Müritz vor. Nur eine solche Einheit ist vom Land vorgeschrieben. Aus der Kreisverwaltung hieß es, das Besetzungsproblem in der Einheit sei bereits einer Lösung zugeführt worden.

Pressefreiheit Thema im Kreistag

Es folgte ein öffentlicher Schlagabtausch zwischen dem verantwortlichen Redaktionsleiter, der in einem Kommentar Riegers Führungsstärke in Zweifel zog, und dem Kreiswehrführer selbst, der der Zeitung mangelnde Recherche und verzerrende Berichterstattung vorwarf.

Auch im zuständigen Ausschuss des Kreistages für Ordnung, Sicherheit, Brand- und Katastrophenschutz war die Veröffentlichung diskutiert worden. „Pressefreiheit ist eine wertvolle Errungenschaft, darf aber wegen einer reißerischen Schlagzeile auch nicht missbraucht werden!“, schrieb mir der Amtsvorsteher der Kleinseenplatte, Heiko Kruse (CDU), der als sachkundiger Einwohner in dem Gremium wirkt.

Fortuna verweigert TSG die ersehnten drei Punkte gegen Budissa Bautzen

26 Sonntag Feb. 2017

Posted by Strelitzius in Sport

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Schlagwörter

Fußball, Mecklenburg-Strelitz, TSG Neustrelitz

Der Ball von Fatjon Celani, links neben Mehmedaliya Covic, landete in der Schlussoffensive nur an der Latte.

Der Ball von Fatjon Celani, links neben Mehmedalija Covic und Matthias Zeugner, landete in der Schlussoffensive nur an der Latte.

Die Regionalligisten der TSG Neustrelitz haben sich im Harbigstadion der Residenzstadt von Budissa Bautzen 0:0 getrennt. Das Spiel war gerade gut zehn Minuten alt, als Solomon Okoronkwo auf Seiten der Platzherren die Rote Karte sah. Schiedsrichter Henry Müller aus Cottbus, der mit mehreren grenzwertigen Entscheidungen auftrat bzw. keine fällte, wo es nötig gewesen wäre, will eine Tätlichkeit gesehen haben.

Eine ganz bittere Pille für die TSG, die in den trickreichen nigerianischen Offensivspieler im Kampf gegen den Abstieg große Hoffnungen setzt. Der Verband muss sich die Frage gefallen lassen, wie man zu einem Spiel der Bautzener einen Cottbuser Referee ansetzen kann. Das hat von vornherein zumindest einen unangenehmen Beigeschmack.

Luigi Campagna (hinten links) und Fatjon Celani harmonieren gut miteinander.

Luigi Campagna (hinten links) und Fatjon Celani harmonieren gut miteinander.

Trotzdem haben sich die Neustrelitzer nicht versteckt und auch in Unterzahl vor allem in der zweiten Halbzeit viel Druck nach vorn aufgebaut. Aber Fortuna war einfach nicht auf Seiten des Tabellenschlusslichtes. Der unermüdlich rackernde  Luigi Campagna nahm bei Distanzschüssen drei Mal Maß. Sein erster Knaller landete kurz vor dem Pausenpfiff am Pfosten des Bautzener Kastens, ein zweiter Gewaltschuss unmittelbar nach dem Seitenwechsel strich nur knapp am Dreiangel vorbei. Und ein direkt geschossener Freistoß von Campagna in der 67. Minute endete in den Armen des gegnerischen Keepers.

Die größte Chance, das Spiel für die Elf von Coach Achim Hollerieth zu entscheiden, aber hatte der viel gefoulte Fatjon Celani in der Schlussoffensive. Das leere Tor vor sich, köpfte er den Ball gegen die Latte, den Abpraller kratzte der Budissa-Torwart von der Linie. Auch TSG-Kapitän René Pütt mit wieder einer sehr guten Leistung zog zwei Mal aussichtsreich ab, das Ergebnis siehe oben. Hingegen kamen die Oberlausitzer zu keiner nennenswerten Tormöglichkeit. Die TSG-Abwehr, überzeugend dirigiert vom neuen Schlussmann der Neustrelitzer Felix Junghan, stand sicher.

Das Schlusswort habe ich heute Stadionsprecher Arko Mühlenberg eingeräumt, dem erst einmal die Worte fehlten, bevor er sie dann doch noch fand. „Wenn man unten drin steht, braucht man auf Glück nicht zu hoffen. Nur Kampf kann die Situation ändern, und den haben wir heute in beeindruckender Manier gesehen. Auch mit einem Mann weniger waren wir die beherrschende Mannschaft. Das muss anerkannt werden.“

Am kommenden Mittwoch spielen die Neustrelitzer Kicker beim MSV Pampow im Landespokal, bevor es am kommenden Sonntag zum FC Carl Zeiss Jena geht.

Förderkulisse passt nur bedingt zur Sanierung von Mirows Fürstengruft

26 Sonntag Feb. 2017

Posted by Strelitzius in Architektur

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Schlagwörter

Geschichte, Mecklenburg-Strelitz, Mirow, Politik

Gruft

Förderprogramme und Projekt Fürstengruft auf der Schlossinsel zusammenzubringen, ist nicht einfach.

Der angekündigte Fördermittelsegen von rund 900 000 Euro für die Mirower Fürstengruft wird sich in der Höhe nicht einstellen. Letztlich werden nur 420 000 Euro tatsächlich den Arbeiten an der Grablege zufließen, und hier auch wieder nur ein Teil der Sanierung der Särge. Das habe ich in einem Gespräch mit Rajko Lippert, Vorsitzender des Vereins Kulturgut Mecklenburg-Strelitz, erfahren.

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Dr. Rajko Lippert

„Das Bundesprogramm, einer der Fördertöpfe, passt offenbar nicht zum Projekt. Gefördert werden sollen nur feststehende Denkmale. Dass die Särge auch Kulturgut und ein eingetragenes Landesdenkmal sind, ist darüber hinaus quer durch die politischen Lager in Berlin und Schwerin schwer zu vermitteln“, so mein Blogfreund Lippert. So werde viel Geld jetzt in die Gestaltung der Außenanlage fließen, was aus touristischer Sicht sicherlich auch von erheblichem Wert sei. Auch die Decke des Kirchenschiffs werde von der Förderung profitieren.

Unterdessen bleibt die Zuordnung der vorgefundenen Gebeine in den Särgen eine ebenso spannende wie aufwändige Aufgabe. „Wir haben drei Bestattete sicher identifiziert, eine Frau eingegrenzt, bei den anderen sind wir völlig auf DNA-Analysen angewiesen“, sagte Lippert. Er hatte dieser Tage in der Fürstengruft mit dem Bundestagsabgeordneten Eckhardt Rehberg und dem Landtagsabgeordneten Vincent Kokert (beide CDU) die Situation diskutiert.

Lippert selbst will sich jetzt bei der Stadt Neustrelitz um eine finanzielle Beteiligung an der Sanierung der Särge verwenden. Schließlich sei der Neustrelitzer Stadtgründer Adolf Friedrich III. unter den Identifizierten. Dessen Sarg sei besonders stark beschädigt. „Ich könnte mir vorstellen, dass Neustrelitz ein Interesse daran hat, seinen Gründer würdig bestattet zu sehen.“

Neuer Hänger aus Conow spart Kosten bei der Ernte

26 Sonntag Feb. 2017

Posted by Strelitzius in Wirtschaft

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Schlagwörter

Feldberger Seenlandschaft, Landwirtschaft, Mecklenburg-Strelitz

Der Tandemüberladewagen TW 22 aus Conow. Foto: Hängerbau

Der Tandem-Überladewagen TW 22 aus Conow. Foto: Anhängerbau

Mit einem neuen Produkt wartet der Anhängerbau in Conow auf. Die Entwicklung eines sogenannten Tandem-Überladewagens mit 22 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht steht ganz oben auf der Agenda, wie im jüngsten Newsletter der Gut Conow Unternehmensgruppe mitgeteilt wird.

Der Überladewagen wird während der Ernte als Pendler eingesetzt. Um die  Wartezeiten der für die Feldbefahrung zu schweren und teilweise ungelenken Großtransporter zu minimieren, wird der Bunker des Mähdreschers schon während der Fahrt in den Überladewagen geleert. Dieser fährt dann zwischen Mahd und Feldrand hin und her, um die wartende Großtechnik zu beliefern. Das spart Zeit und Kosten im Ernteprozess.

www.conow-anhaengerbau.de

Autodiebe sind offenbar scharf auf den Audi A4

25 Samstag Feb. 2017

Posted by Strelitzius in Polizei

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Schlagwörter

Kriminalität, Mecklenburgische Seenplatte, Neubrandenburg

audi-1213373_1280Pkw Audi A4 stehen bei Dieben offenbar hoch im Kurs. Gleich drei Autos dieses Typs sollten zwischen Donnerstag und Sonnabend in der Region gestohlen werden. In Groß Nemerow in der Tollensestraße gelang das, den Schaden gibt die Polizei mit rund 11 000 Euro an.

Hingegen blieb es in Neubrandenburg im Tulpenweg und in der Ikarusstraße bei versuchten Aufbrüchen. In beiden Fällen entstand ein Sachschaden von mehreren hundert Euro.

Ein möglicher Zusammenhang ist Gegenstand der Ermittlungen des Kriminalkommissariats Neubrandenburg. Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben bzw. Hinweise zu Tatverdächtigen geben können, werden gebeten, sich an die Einsatzleitstelle Neubrandenburg unter Telefon 0395 55822224, an die
Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder
aber an jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

Es bleibt spannend: PSV-Volleyballer trotz Sieges noch nicht am Saisonziel

25 Samstag Feb. 2017

Posted by Strelitzius in Sport

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Schlagwörter

Mecklenburg-Strelitz, PSV Neustrelitz, Volleyball

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Andrej Storozhenko (rechts) für den PSV Neustrelitz im Angriff.

Die Entscheidung über die Meisterschaft in der Volleyball-Regionalliga Nord und damit über den Aufstieg in die 3. Liga ist verschoben worden. Zwar haben unsere Jungs vom PSV Neustrelitz Team Wesenberg heute Abend in der Strelitzhalle die Mannschaft der Uni Greifswald standesgemäß mit 3:0 (25:13, 25:10, 25:17) abgefertigt. Aber auch die Verfolger aus Kiel haben daheim gegen Warnemünde II  gewonnen  (3:1). Damit sind es noch immer nur vier Punkte, die die beiden Spitzenteams trennen, und es gibt noch zwei Spieltage.

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Der Block der Neustrelitzer (rechts) stand gegen die Greifswalder sicher.

Der Sieg der Neustrelitzer war zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Nur in Satz Nummer 3 schlichen sich leichte Konzentrationsschwächen ein. Die Gastgeber fanden aber rechtzeitig zu ihrem Spiel zurück. Am Ende gab es stehende Ovationen von den hunderten Fans. „Ein klarer Erfolg. Wir haben viel gewechselt und es hat dann auch immer einen Moment gedauert, bis sich die Jungs wieder gefunden haben“, sagte mir Trainer Dirk Heß nach dem Spiel. „Es ist natürlich eine Kunst, bei einer derartigen Überlegenheit durchgängig voll bei der Sache zu sein.“

Am kommenden Sonnabend müssen die Residenzstädter beim TuS H/M Kiel antreten und haben erneut die Chance, dass sich die Meisterschaft vorzeitig entscheidet.

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Wildlachs braucht nur eine Zitronensauce nebst Schnittlauch

25 Samstag Feb. 2017

Posted by Strelitzius in Kochen

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Essen

lachs_zitronensauceEin paar gute Stücke Wildlachs brauchen keine kulinarischen Klimmzüge. Mit einer Zitronen-Schnittlauch-Sauce und wahlweise einer breiten Nudel oder Salztüften ist dem Fisch vollkommen Genüge getan.

Zunächst den Lachs, so 600 bis 800 Gramm, in mundgerechte Stücke schneiden. Ein Bund Schnittlauch hacken und drei bis vier Schalotten würfeln. In einem Topf zwei Esslöffel Butter erhitzen und die Schalotten darin anbraten. Jetzt ein Viertelliter Weißwein zugießen und gut einkochen lassen. Es folgt ein Viertelliter Fischfond, ebenfalls großzügig reduzieren.

Jetzt ein paar Spritzer Zitronensaft und den Inhalt von zwei Bechern Crème fraiche unterrühren. Die Lachsstücke einsetzen, ein halbes Päckchen abgeriebene Zitronenschale dazu sowie drei bis vier Esslöffel Cremefine von Rama. Natürlich tut es auch die gleiche Menge Sahne. Das Ganze aufkochen und fünf Minuten ziehen lassen. Salz, Cayennepfeffer und Schnittlauch runden die Soße ab.

Ich habe endlich die letzten Kartoffeln im Keller aufgebraucht und kann mich ab morgen wieder im Nudelregal umtun. Den Rest vom Wein in die Gläser, mit dem übrigen Fischfond geht das ja leider nicht, und guten Appetit!

„Von freier Luft begleitet“: Jost Reinhold vollendet Biografie

25 Samstag Feb. 2017

Posted by Strelitzius in Leute

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Schlagwörter

Leben, Literatur, Mecklenburgische Seenplatte

Altcaroliner Jost Reinhold weilte zuletzt Anfang September am Neustrelitzer Gymnasium.

Altcaroliner Jost Reinhold weilte zuletzt Anfang September am Neustrelitzer Gymnasium. Hier ist mit seiner Unterstützung in nicht mehr genutzten Räumen eine Lernlandschaft entstanden. 

Jost Reinhold, der große Gönner Mecklenburgs und unserer Region im Besonderen, hat zum Jahreswechsel den zweiten und abschließenden Teil seiner Biografie vorgelegt. Ich habe dieser Tage den Schuber mit den nun zwei Büchern aus der Post gezogen. Eine große Freude, weiß ich doch, mit welchem Kraftaufwand in aller seiner Bescheidenheit der 87-Jährige die vor mir liegenden Zeilen auf Wunsch seiner Familie und vieler Freunde zu Papier gebracht hat.

reinhold_biografieDem ersten Band „Es begann in Mecklenburg. Bilder meiner Jugend“ folgte nun „Von freier Luft begleitet. Ein Leben südlich der Alpen“. Es sei für ihn „ein schlimmer Gedanke“, vor allem seine positiven Seiten beschrieben zu haben“, heißt es bezeichnend im Nachwort. In den Schuber ist ein Wildschwein geprägt. Wildsauen hatten den zehnjährigen Jost einst bei seinem Heimatdorf Groß Flotow auf einen Apfelbaum gejagt. Seitdem hat der passionierte Jäger zu diesen Tieren ein ganz besonderes Verhältnis.

Ich hatte das große Glück, vor etlichen Jahren Jost Reinhold in seinem Unternehmen in Mailand besuchen und mich in seinem schweizerischen Wohnort Montagnola im Tessin auf die Spuren Hermann Hesses begeben zu dürfen. Nun wünsche ich Jost Reinhold wenige Wochen vor seinem 88. Geburtstag die nötige Gesundheit, in diesem Jahr zu einer erneuten Lesung in die Aula seines geliebten Gymnasiums Carolinum zurückkehren zu können, das seinen Namen trägt. Jost Reinhold zitiert ausgangs seines zweiten Buches Salvatore Quasimodo: „Man lebt, und plötzlich ist es Abend.“ Aber auch Rita Levi-Montalcini ist den Literaturfreund eine Anleihe wert: „Meine Sehkraft hat schon etwas nachgelassen, und noch mehr mein Gehör. Aber ich denke heute mehr als mit 20 Jahren. Der Körper mag tun, was er will. Ich bin nicht der Körper. Ich bin der Geist.“

Vor mehr als 25 Jahren hat Jost Reinhold seine Stiftung für Mecklenburg gegründet. Sie konnte inzwischen bei Projekten und Ernstfällen mehr als 1000 Mal unterstützen, einspringen, helfen. „Was gibt es im Leben eines Menschen Schöneres, als vor Ort zu sein, wenn Not am Manne ist?“, schreibt Jost Reinhold. Ich habe für seine Biografie einen besonders schönen Platz zwischen meinen vielen Büchern gefunden. Da steht sie nun vor der zehnbändigen Weltgeschichte und erzählt von einem selbstlosen Mann, der sich selbst als glücklichsten Menschen der Welt beschreibt.

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71 Jahre, Wesenberg in Mecklenburg-Strelitz, Diplomjournalist, Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband

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