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Strelitzius Blog

Tagesarchiv 12. Februar 2017

Feuerwehr warnt vor Betreten zugefrorener Gewässer

12 Sonntag Feb. 2017

Posted by Strelitzius in Feuerwehr

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Schlagwörter

Freizeit, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz

eisgefahrDie Neustrelitzer Feuerwehr erreichen immer wieder Anfragen hinsichtlich der Tragfähigkeit der Eisdecken auf den Gewässern der Residenzstadt. Eingangs der zweiten Winterferienwoche warnen die Kameraden vor einem Betreten der zugefrorenen Seen.

Glambecker und Zierker See wiesen eine Vielzahl von Luftlöchern und Rissen auf. „Von uns werden sie definitiv nicht frei gegeben“, heißt es in einer Mitteilung. Hier Schlittschuh zu laufen, sei ein gefährliches Vergnügen. Das Betreten geschehe auf eigene Gefahr.

Mediterran geht auch mit Kohlrabi und Tilapia

12 Sonntag Feb. 2017

Posted by Strelitzius in Kochen

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Schlagwörter

Essen

talapia2

Dieser Tage hat mir ein Blogfreund bescheinigt, es sei schon erstaunlich, was ich da so Wochenende für Wochenende zusammenkoche. Ich habe das mal vorsichtshalber als Kompliment genommen. Tatsache ist, wie auch das heutige Gericht beweist, dass häufig bei uns auf dem flachen Land nicht die Zutaten zu bekommen sind, die man sich so wünscht.

Und so wurde aus Seezunge Tilapia und aus Fenchel Kohlrabi. Dafür waren überraschend Couscous und Kalamata-Oliven zu haben, wenn auch diese nicht entsteint. Am Ende hat der mediterrane Fisch mit asiatischen und mitteleuropäischen Entgleisungen prima geschmeckt.

talapiaZuerst habe ich zwei Schalotten und drei Knobi-Zehen gehackt. Zwei Kohlrabi habe ich in dünne Scheiben geschnitten und ein halbes Glas der gesalzenen Oliven nach dem Entkernen, das die Holde übernommen hat, ebenfalls zerkleinert. Dann wurden drei Esslöffel Olivenöl in meiner größten Pfanne erhitzt und darin Schalotten, Knoblauch und Kohlrabi angedünstet. Immer ein bisschen dabei für Bewegung sorgen.

Jetzt 125 Gramm Couscous darüber streuen, eine kleine Dose (240 Gramm) gehackte Tomaten und 350 Milliliter Gemüsebrühe dazugeben. Salzen und ordentlich verrühren.

Auf die Mischung legen wir jetzt die Fischfilets, beträufeln die mit 50 Millilitern Weißwein und verteilen Chiliflocken, getrockneten Oregano und Butterflöckchen auf dem Fisch. Noch mal mit der Salz- und der Pfeffermühle ein paar Kreise ziehen. Deckel auf die Pfanne und bei schwacher Hitze ein Viertelstündchen garen. Wir haben die Möglichkeit, die Teller vorzuwärmen, empfiehlt sich, ist aber nicht Bedingung. Es muss nicht immer alles perfekt sein, man muss sich nur zu helfen wissen. Guten Appetit!

Himmelpfort punktet mit gefrorenem Wein und Froschschenkeln

12 Sonntag Feb. 2017

Posted by Strelitzius in Gastronomie

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Schlagwörter

Brandenburg, Fürstenberg, Freizeit, Leute

rotwein_frost

Da sitzt man so gemütlich bei minus vier Grad bei einem Glas Rotwein in seinem Vorgarten, muss nur mal kurz zwecks Erleichterung ins Haus, und schon ist der Rebensaft eingefroren. Die Geschichte drängt sich dem Spaziergänger dieser Wintertage links an der Dorfstraße von Himmelpfort kurz hinter der Schleusenbrücke Richtung Bredereiche förmlich auf. Und weil das Stillleben die Phantasie so anregt, hat es auch einen Platz in meiner Reihe „Fundstücke“ gefunden.

menuEin paar Meter weiter läuft unsereins nicht Gefahr, Eis im Rotweinglas serviert zu bekommen. Ein bisschen versteckt, wirbt hier auf der rechten Seite das Restaurant „Frosch und Fisch“ von Familie Neubauer mit französischer Küche. Und um die Frage gleich zu beantworten: Ja, es gibt auch Froschschenkel. Wobei es empfehlenswert ist, sich für diesen ebenso exquisiten wie umstrittenen Genuss anzumelden. Je nach Marktlage, sind die Teilchen nicht immer verfügbar. Und wahrscheinlich wird man von den vier Paar, die die Speisekarte ausweist, auch nicht satt.

Wir hatten nicht die Muße einzukehren, wollen aber der Strelitzius-Gemeinde das „Rote Menü“ zum Valentinstag nicht vorenthalten. Kurzentschlossene können sich für kommenden Dienstag noch registrieren lassen. Uns lief gewaltig das Wasser im Mund zusammen, und wenn das Menü denn hält, was es verspricht, sei die „Gebratene(r) Rotbarbe“ verziehen.

Expertenurteil: Zahn der Zeit hat Orangerie zugesetzt

12 Sonntag Feb. 2017

Posted by Strelitzius in Architektur

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Schlagwörter

Bauen, Geschichte, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz

orangerie

Die Orangerie, ein Wahrzeichen von Neustrelitz, wird umfassend saniert. Foto: Kulturlandschaft MST

Die Neustrelitzer Orangerie wird derzeit denkmalgerecht untersucht und bis 2021 saniert. Die Fachleute werden noch mehrere Monate mit der Bauwerksuntersuchung zu tun haben. Ergebnisse wollen sie am Tag des offenen Denkmals am 10. September öffentlich zeigen, kündigt Robert Klaus vom Betrieb für Bau und Liegenschaften des Landes im Online-Portal Kulturlandschaft Mecklenburg-Strelitz an.

Das Land als Eigentümerin der Immobilie geht von Gesamtkosten in Höhe von 3,7 Millionen Euro aus, ein Teil davon kommt aus EU-Mitteln. Obwohl mit dem Gebäude laut Robert Klaus über die Jahrhunderte hinweg immer sehr sorgsam umgegangen wurde, hat der Zahn der Zeit nun doch seine Spuren hinterlassen. „Wasserschäden, kaputte Heizung, fehlende Mauerwerksabdichtung, kaputtes Parkett“, zählt Robert Klaus ein paar der Problemstellen auf.

Nach dem Verlust des Residenzschlosses ist die Orangerie das wohl wertvollste architektonische Zeugnis des Schlossensembles. Auch der Marstall soll saniert werden, allerdings verschieben sich hier die Arbeiten, wie Bürgermeister Andreas Grund dieser Tage vor den Stadtvertretern mitteilte. In welchem Maß sich die Verzögerung auf die Planungen zum sogenannten Staatstheater Nordost auswirkt, in denen der Marstall als Standort einer zentralen Theaterwerkstatt vorgesehen ist, bleibt abzuwarten.  

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71 Jahre, Wesenberg in Mecklenburg-Strelitz, Diplomjournalist, Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband

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