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Da sitzt man so gemütlich bei minus vier Grad bei einem Glas Rotwein in seinem Vorgarten, muss nur mal kurz zwecks Erleichterung ins Haus, und schon ist der Rebensaft eingefroren. Die Geschichte drängt sich dem Spaziergänger dieser Wintertage links an der Dorfstraße von Himmelpfort kurz hinter der Schleusenbrücke Richtung Bredereiche förmlich auf. Und weil das Stillleben die Phantasie so anregt, hat es auch einen Platz in meiner Reihe „Fundstücke“ gefunden.

menuEin paar Meter weiter läuft unsereins nicht Gefahr, Eis im Rotweinglas serviert zu bekommen. Ein bisschen versteckt, wirbt hier auf der rechten Seite das Restaurant „Frosch und Fisch“ von Familie Neubauer mit französischer Küche. Und um die Frage gleich zu beantworten: Ja, es gibt auch Froschschenkel. Wobei es empfehlenswert ist, sich für diesen ebenso exquisiten wie umstrittenen Genuss anzumelden. Je nach Marktlage, sind die Teilchen nicht immer verfügbar. Und wahrscheinlich wird man von den vier Paar, die die Speisekarte ausweist, auch nicht satt.

Wir hatten nicht die Muße einzukehren, wollen aber der Strelitzius-Gemeinde das „Rote Menü“ zum Valentinstag nicht vorenthalten. Kurzentschlossene können sich für kommenden Dienstag noch registrieren lassen. Uns lief gewaltig das Wasser im Mund zusammen, und wenn das Menü denn hält, was es verspricht, sei die „Gebratene(r) Rotbarbe“ verziehen.