Kim Henschel von der Landessportjugend bei ihrem Grußwort.
Am vergangenen Wochenende tagte die Jugendvollversammlung der Sportjugend Mecklenburgische Seenplatte in Penzlin. Im Mittelpunkt der Versammlung stand der Bericht des Vorsitzenden Steven Giermann. Besonders erfreulich die neuen Mitgliedszahlen im Kinder- und Jugendbereich der Sportvereine im Landkreis. 17.038 Kinder und Jugendliche sind aktuell Mitglied in einem Sportverein der Seenplatte. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies ein Plus von 1195 Mitgliedern unter 26 Jahren. „Eine Erhöhung der Mitgliedszahlen um knapp 7,5 Prozent ist hervorragend und zeigt, dass wir die Pandemie gut gemeistert haben“, so der Vorsitzende.
Nach den Grußworten des Vorsitzenden des Kreissportbundes Wolfgang Heidel sowie der Landessportjugend durch Kim Henschel wurden die vielseitigen Projekte der Sportjugend herausgestellt: Jährlich zwei Schwimmlager, eine Juniortrainer-Ausbildung, Vorschulsportfeste sowie die Aktivitäten des Juniorteams, welches aus rund zehn Jugendlichen besteht, die in ihrer Freizeit zum Beispiel Beachvolleyballturniere organisieren.
Christine Kittendorf (Mitte) bei der Auszeichnung der Karnevalisten.
Er hat sich im vergangenen Jahr aufgelöst, schweren Herzens, denn insgesamt konnte er auf eine sehr erfolgreiche Zeit zurückblicken. Mit einer Abschlussfeier sagte der Mirower Faschingsclub jetzt adieu. Nicht zuletzt sorgten die Corona-Pandemie sowie akute Nachwuchsprobleme für das Ende der närrischen Zeit durch den MFC. Anlass genug, das jahrelange Engagement und Durchhaltevermögen aller Faschingsfreunde mit der Mirow-Münze Februar 2023 zu würdigen.
„Ein großes Dankeschön für euren unermüdlichen Einsatz, die Probleme des Alltags aufs Korn zu nehmen und den Einheimischen mit euren Faschingsveranstaltungen große Freude zu bereiten. An die letzte Schlüsselübergabe vor dem Amtsgebäude am 11.11.2019 erinnere ich mich noch sehr gut“, sagte die 1. Stellvertretende Bürgermeisterin Christine Kittendorf bei der Auszeichnung. „Ich durfte mit einer Kiste Bier zu euren Vereinsanekdoten beitragen.“
Freude bei den Mirower Wasserskisportlern über die Auszeichnung durch Christine Kittendorf (hinten Dritte von rechts).
Eigentlich könnte man meinen, dass die Jahreszeit für die Verleihung der Mirow-Münze Januar 2023 an den Wasserskiclub Mirow e.V. eher untypisch ist. Aber weit gefehlt, denn der Verein ist über das ganze Jahr aktiv.
Zusammen mit den Mirower Eisbadern, den “Dickhäutern”, steigen Vereinsmitglieder schon am Neujahrstag in die kalten Fluten des Mirower Sees. Zudem wird traditionell zum Mirower Inselfest eine flotte Wasserskishow aufs Mirower See-Parkett gelegt, und sogar “Banane fahren” wird auf Anfrage angeboten. Auch in der Nachwuchsarbeit sind die Vereinssportler sehr aktiv. So durfte Christine Kittendorf, 1. Stellvertretende Bürgermeisterin, bei der Übergabe der Mirow-Münze erfahren, dass es den Mäuse- und den Otticup für die Kleinsten gibt. “Anfangen kann man eigentlich nie früh genug. Die Kleinen einfach zum Training am Wochenende mitbringen und langsam mit dem Element Wasser vertraut machen. Vielleicht wird die Leidenschaft für diesen Wassersport geweckt“, sagt Rico Wodsedalek vom Vereinsvorstand schmunzelnd.
Der Kirchturmverein Mirow hat den Spendenaufruf von Alexander und Hande, Herzog und Herzogin zu Mecklenburg (Strelitzius berichtete), aufgegriffen. Wie mir der Vereinsvorsitzende Hartwig Grählert mitteilt, stellen die Mitglieder 1000 Euro für die Erdbebenopfer im türkisch-syrischen Grenzgebiet zur Verfügung.
Am morgigen 31. Januar um 16.30 Uhr beginnt in Neubrandenburg das erste U27 Meetup im Jahr 2023. Eingeladen sind queere Jugendliche und junge Erwachsene im Alter bis zu 27 Jahren. Die Veranstaltung findet im Wiekhaus Nr. 12 der Fraueneinfälle in der 2. Ringstraße statt.
Das U27 Meetup wurde im Mai vergangenen Jahres ins Leben gerufen. Es ist ein Angebot von queeren Jugendlichen für queeren Jugendlichen und Allies aus Neubrandenburg und Umgebung. Die Treffen finden in der Regel zweimal im Monat an wechselnden Orten statt. Außerdem organisiert das U27 Meetup auch Partys, wie z. B. die Karaokeparty in der CSD-Woche.
Sehr zufrieden mit dem Verlauf der Zusammenkunft im Kulturquartier: Helmuth von Maltzahn, Wilhelm von Boddien, Herzog Michael, Ernst-August von der Wense, Herzogin Hande und Herzog Alexander, Rajko Lippert und Bernhard Meyer-Graefe (von links). Es fehlt der Ratsvorsitzende der Stiftung Mecklenburg, Henry Tesch, der sich maßgeblich in die Vorbereitung der Konferenz eingebracht hat, heute aber leider verhindert war.
Als einen vollen Erfolg hat der Kulturgut Mecklenburg-Strelitz e.V. als einer der Einlader die heutige 6. Schlossbergkonferenz in Neustrelitz bewertet. „Der Ball liegt nun wieder bei der Stadtvertretung, in der es einen breiten überparteilichen Konsens für die Umsetzung des Bauvorhabens Schlossturm gibt, auf die Beschleunigung des Projektes hinzuwirken“, so der Vereinsvorsitzende Dr. Rajko Lippert gegenüber Strelitzius.
Am Vormittag hatten sich im Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz auf Einladung der Stiftung Mecklenburg, des Residenzschlossvereins Neustrelitz, der Stadtvertretung und von Kulturgut Mecklenburg-Strelitz rund 80 Personen versammelt. Darunter waren der Beigeordnete des Landrats Torsten Fritz, Stadtpräsident Ernst-August von der Wense, kurzzeitig wegen einer weiteren Verpflichtung Bürgermeister Andreas Grund und als Vertreter des Großherzoglichen Hauses von Mecklenburg-Strelitz, Herzog Alexander und Herzogin Hande sowie Herzog Michael.
Fraktionen versichern Unterstützung
Vertreter von CDU, FDP/PuLS/Grüne, den LINKEN und der AfD in der Stadtvertretung haben auf der Konferenz ihre Unterstützung des Bauvorhabens zum Ausdruck gebracht und wurden dafür mit viel Beifall bedacht. „Wenn wir es jetzt nicht ernsthaft anfassen, wird es nichts mehr“, brachte es der CDU-Fraktionsvorsitzende Andreas Petters unter Anspielung auf den schleppenden Fortschritt auf den Punkt.
Dafür wurde aus dem Publikum mehrfach Andreas Grund verantwortlich gemacht. Ihm wurde unter anderem mangelndes Engagement vorgeworfen. Weitere Kritiken wurden von Ernst-August von der Wense mit Verweis auf die mittlerweile Abwesenheit des Stadtoberhauptes unterbunden. Gleichwohl schätzte auch der Stadtpräsident ein, dass Grund hier einen Verwaltungsakt und nicht eine Herzensangelegenheit der Neustrelitzer abarbeite.
Der Bürgermeister selbst hatte sich in einer blutleeren Rede in der Tat auf die Darstellung der bisherigen Stationen in Sachen Schlossbergsanierung und -bebauung beschränkt und sich darüber hinaus in Medienschelte geübt. Prioritär seien in dem „aufwändigen Verfahren“ jetzt die Eigentumsübertragung durch das Land und der Neustrelitzer Haushaltsbeschluss Anfang Februar, in dem Investitionen zum Schlossturm von sieben Millionen Euro für die nächsten Jahre enthalten seien.
Endlich anfangen, mehr Druck
Kernbotschaft der Gastredner Wilhelm von Boddien, Gründer des Fördervereins für den Wiederaufbau des Berliner Schlosses, des architekturerfahrenen Juristen und Ministerialrats a.D. Bernhard Meyer-Graefe sowie von Einlader Helmuth von Maltzahn, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Mecklenburg, war der dringende Appell an die Neustrelitzer Schlossbergaktivisten, angesichts sich dramatisch ändernder Rahmenbedingungen bei aller Besonnenheit mehr Druck auszuüben, endlich anzufangen und die Zahl der Mitstreiter deutlich zu erhöhen.
Eine ganz andere Facette brachte Holger Wilfarth vom Neustrelitzer Büro für Nachhaltigkeit in die Konferenz ein. Ihm ist unter anderem die bundesweite Anerkennung von Neustrelitz und seines Schlossbergs als Ort der Demokratie zu verdanken. Hier wurde vom Landtag Mecklenburg-Strelitz am 29. Februar 1919 Deutschland erste demokratische Landesverfassung verabschiedet. Wilfarth, typischer Vertreter der von Grund gewürdigten Mitte der Bürgerschaft, referierte über die Recherchen zur Mecklenburg-Strelitzerin Volksvertreterin Erna Weiland, die erste und für eine Woche auch einzige deutsche Parlamentarierin in einem Reichs- und Landtag überhaupt.
Solveig-Kristin Schmid leitete die Schlossberg-Konferenz mit ihrer Trompete zum sechsten Mal ein. Das Kulturquartier hat sich einmal mehr als brillanter Konferenzort empfohlen. Mehr von der Konferenz morgen hier im Blog.
Kein Stuhl blieb leer im Konferenzraum. Fotos: Moritz König
In der Feldsteinschmiede hat der Kulturkreis Wanzka seine Heimstätte. Foto: StALU
Der Kulturkreis Wanzka beginnt unter dem Titel „Holzauge sei wachsam“ das neue Jahr mit einem vergnüglichen Vortrag über Ursprung und Bedeutung alter Sprichwörter. Referent ist Frank Saß. Eingeladen wird am 14. Januar um 19 Uhr nach Wanzka.
Ab 18 Uhr ist die Schmiede für einen kleinen Imbiss geöffnet. Anmeldung bei Martina Bednorz, Telefon: (03 98 26) 1 22 05
Die Förderung pro Kind wird für die Neubrandenburger Sportvereine auf Änderungsantrag der CDU/FDP-Fraktion von vier auf sieben Euro angehoben. Bisher lautete die Formulierung im Beschlusstext der Stadtvertretung, dass die Förderung bis zu sieben Euro je Kind betragen kann.
„Nun haben die Vereine gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten Planungssicherheit und es gibt einen weiteren Anreiz, möglichst viele Kinder in die Sportvereine zu holen“, freut sich der Fraktionsvorsitzende Björn Bromberger. Für den Ausschussvorsitzenden Generationen, Bildung und Sport Steven Giermann gibt es noch einen positiven Aspekt: „Gerade die Arbeit mit kleinen Kindern ist besonders personalintensiv. Durch die Anhebung der Förderung von Übungsleitern würdigen wir auch die Arbeit der Ehrenamtlichen in den Vereinen.“
Menschenrechte sind nicht selbstverständlich, und um darauf aufmerksam zu machen, lädt der Verein „simsalArt e.V.“ am 10. Dezember, dem Tag der Menschenrechte, auf die Wilhelmshöhe bei Passentin ein, Ortsteil von Penzlin. Hier, in der Theaterscheune, beginnt um 14 Uhr ein weihnachtliches Kulturfest mit vielfältigen Angeboten und Mitstreitern aus verschiedensten Ländern.