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Schlagwort-Archiv: Naturschutz

Petition zeigt Wirkung: Positive Signale aus Schwerin zur Landeslehrstätte für Naturschutz

13 Samstag März 2021

Posted by Strelitzius in Umwelt

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Bürger, Mecklenburg-Vorpommern, Naturschutz, Politik

BUND und Heimatverband M-V haben nach viermonatiger Sammlung 1.370 Unterschriften aus ganz Deutschland und darüber hinaus für den Erhalt und die Stärkung der traditionsreichen Landeslehrstätte für Naturschutz und nachhaltige Entwicklung (Strelitzius berichtete) an den Staatssekretär im Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt M-V, Dr. Jürgen Buchwald, übergeben.

Dazu BUND-Sprecher Arndt Müller, Mitglied des BUND-Landesvorstandes: „Wir fordern mit unserer Petition einen weiterhin freien und vielfältigen Bildungsbetrieb der Landeslehrstätte mit dem dafür notwendigen Personalbestand. Zensur des Veranstaltungsprogramms, Hineinregieren in den Bildungsbetrieb und Personalabbau vertragen sich nicht mit dieser traditionsreichen Fortbildungseinrichtung, die bei der Entwicklung des DDR-Nationalparkprogramms in der Zeit der politischen Wende eine wichtige Rolle spielte.

Es sei gut, dass Staatssekretär Dr. Buchwald deutlich gemacht habe, dass die ursprünglich geplanten Veränderungen in der Landeslehrstätte so nicht kommen. Insofern habe die Petition Wirkung erzielt. „Wir hoffen in Zukunft bei der Entwicklung der Landeslehrstätte auf einen besseren Dialog mit uns Ehrenamtlichen. Wir brauchen das Fortbildungsprogramm und das Land braucht wiederum unsere Beiträge für die Lösung wichtiger Landesaufgaben“, betonte Arndt Müller.

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Motorsense statt Weihnachtskarten: Leea unterstützt den Naturschutz

15 Dienstag Dez. 2020

Posted by Strelitzius in Spenden

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Schlagwörter

Leea, Mecklenburg-Strelitz, Naturschutz, Neustrelitz

Bernd Vater vom NABU Mecklenburg-Strelitz nahm den Scheck entgegen. Foto: Leea GmbH

Das Landeszentrum für erneuerbare Energien geht in diesem Jahr neue Wege. Statt allen Geschäftspartnern und Freunden des Leea mit einer Grußkarte die jährlichen Weihnachtswünsche zu übermitteln, wird das Geld, das dafür vorgesehen war, gespendet. „Nach dem ersten kleinen Moment der Freude über die Weihnachtsgrüße landet eine Karte, sei sie noch so schön gestaltet, doch im Rund-Ordner – im Papierkorb. Dies können wir mit unserem ökologischen Verständnis für Ressourcenschonung nicht weiter vereinbaren. Dieses Geld möchten wir lieber sinnvoller und vor allem nachhaltig für den Umwelt-und den Naturschutz einsetzen“, so Cordula Neumann, Geschäftsleitung des Leea.

In diesem Jahr darf sich der NABU Mecklenburg-Strelitz über die Geldspende freuen. Mit Hilfe dieses Geldes kann eine Motorsense angeschafft werden, die dafür eingesetzt wird, seltenen und bedrohten Pflanzen einen stabilen Lebensraum zu schaffen, um dadurch die Biodiversität zu fördern. Der Schutz der Pflanzen leistet einen wichtigen Beitrag, die regionale Biodiversität zu erhalten und so zu stabilisieren. Dies ist eben auch der Grund, warum sich das Leea für die Spende an den NABU entschieden hat.

Für das Leea als Bildungszentrum für Nachhaltigkeit sind die Förderung und der Erhalt der Biodiversität in der Region ein wichtiges Anliegen. Besonders im Fokus des NABU Mecklenburg-Strelitz stehen der stark gefährdete Kreuz-Enzian sowie seltene Orchideenarten. Kreuz-Enzian flässt sich in der Nähe von Wesenberg auf einem Rasenhügel finden. Das Vorkommen ist lediglich eines von zwei bekannten in ganz Mecklenburg-Vorpommern. Seltene Orchideenarten finden sich unter anderem in der Schlosskoppel Neustrelitz. Auch sie brauchen Unterstützung bei der Erhaltung ihres Lebensraumes, wobei die neue Motorsense helfen wird.

Mitglieder des NABU Mecklenburg-Strelitz beim Arbeitseinsatz. Foto: NABU MST

Gewissenlos: Dämmstoffe im Schutzgebiet an der Wanzkaer Mühle entsorgt

21 Freitag Feb. 2020

Posted by Strelitzius in Umwelt

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Blankensee, Müll, Mecklenburg-Strelitz, Naturschutz, Wanzkaer Mühle

Viele Gemeinden unserer Region haben mit illegaler Müllentsorgung zu kämpfen. So auch die Gemeinde Blankensee. Dieser Tage wurde ein Frevel entdeckt, der besonders krass ist. Einige gewissenlose Mitmenschen sind offenbar weit davon entfernt Umweltaktivisten zu sein. Sie schrecken auch nicht davor zurück, ihren Dreck in einem Wasser- und Naturschutzgebiet zu entsorgen. Direkt an der Wanzkaer Mühle fanden sich Plastiksäcke, gefüllt mit Dämmstoffen für Dächer. Natürlich ohne Absender.

Bürgermeister Arko Mühlenberg hat mir mit einiger Wut im Bauch das obige Foto geschickt. Sein Appell: „Bürger und Anwohner, seid wachsam!“

Unsere bedrohten Alleen: Wustrower Galerie-Forum fordert Umdenken

06 Dienstag Nov. 2018

Posted by Strelitzius in Umwelt

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Schlagwörter

Bürger, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Naturschutz, Wustrow

Allee3

Fotos: Achim Höfig

Allee5„Bei schnellerem Gehen werden Sie nicht besser sehen“. Mit diesen Worten des englischen Zeichners, Kunsthistorikers und Sozialreformers John Ruskin (1819-1900) als Titel hat die Galerie der Alleen in Wustrow am bundesweiten Tag der Allee ihre diesjährige Veranstaltungsreihe abgeschlossen. „Alleen sind ein Kulturgut für Zukunft“ bekundeten die Warnwesten der Teilnehmer bei einer Baumschau zwischen Wesenberg und Wustrow, zu der die Galeristen Egbert und Stefanie Striller eingeladen hatten (Strelitzius berichtete).

Das Fazit: Ein Umdenken im Bewerten und Handeln ist notwendig. Aus Missachtung und Fehlmaßnahmen in der Vergangenheit entstanden Schäden und hohe Verluste auch in der örtlichen Allee. Möglichkeiten zur Stärkung und zum Erhalt des unverzichtbaren charakteristischen Alleebestandes wie auch zu vorausschauender und umsichtiger Neuentwicklung wurden erörtert, einschließlich der Verkehrsstrukturen, die zu mehr menschlicher Rücksichtnahme, zu Sicherheit und wachem Wahrnehmen beitragen. Immerhin ist die Allee als Teil der Deutschen Alleenstraße so etwas wie ein Begrüßungsweg für die Ortschaften, die sie verbindet.
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Fledermausnacht zieht rund 200 Besucher nach Kratzeburg

08 Mittwoch Aug. 2018

Posted by Strelitzius in Tiere

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Schlagwörter

Familien, Freizeit, Kinder, Kratzeburg, Mecklenburg-Strelitz, Natur, Naturschutz, Umwelt

Fotos: B. Lüthi-Herrmann/NPA Müritz

Vor allem Familien mit Kindern haben am vergangenen Freitag das „Flatterhus“
zur 13. Kratzeburger Fledermausnacht besucht (Strelitzius berichtete vorab). Gemeinsam hatten das Nationalparkamt Müritz, die Gemeinde Kratzeburg, das Müritzeum und der BUND Neubrandenburg vielfältige Aktionen für Groß und Klein vorbereitet. 200 Gäste hatten sich an diesem warmen Sommerabend in Kratzeburg eingefunden, wie das Nationalparkamt mitteilt.

Sie besuchten Forscherstationen, sahen lebendige Fledermäuse wie den Großen Abendsegler (Nyctalus noctula), erfuhren, was auf dem Speiseplan der kleinen Säugetiere steht und quizzten sich mit vielen Fragen zur Lebensweise und zum Vorkommen im Müritz-Nationalpark bis zur gemeinsamen Preisverleihung durch den Abend. Zudem gab es für die Kleinen die Möglichkeit kreativ zu werden. Weiterlesen →

Fledermausnacht zieht Tierfreunde zum 13. Mal ins Kratzeburger „Flatterhus“

30 Montag Juli 2018

Posted by Strelitzius in Tiere

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Schlagwörter

Bildung, Familie, Freizeit, Kratzeburg, Mecklenburg-Strelitz, Nationalpark, Naturschutz, Umwelt

Nachtfalterfang mit Ranger Roland Weber. Foto: B. Lüthi Herrmann, NPA Müritz

Schon zum 13. Mal findet am kommenden Freitag, den 3. August, die beliebte Kratzeburger Fledermausnacht im „Flatterhus“ statt. Das Nationalparkamt Müritz und die Gemeinde Kratzeburg laden von 17 bis 23 Uhr zu vielfältigen Aktionen rund um die geheimnisvollen Jäger der Finsternis ein.

Mareike Wauer aus dem Müritzeum präsentiert Falter und Schmetterlinge – die Nahrungsquelle der Fledermäuse. Foto: N. Künkler, NPA Müritz

Fledermäuse sind faszinierende Tiere, sie sehen mit den Ohren, fliegen mit den Händen und schlafen mit dem Kopf nach unten. Wie sie das genau machen, welche Arten im Müritz-Nationalpark und Umgebung vorkommen und warum sie gefährdet sind, zeigt das abwechslungsreiche Programm. Wer gern Fledermauskästen baut, Fledermausexperten befragt, spannenden Geschichten lauscht und Masken bastelt, ist herzlich willkommen. An Ständen im Hinterhof gibt es ab 17 Uhr viel zu entdecken. Gesammeltes Wissen ist hilfreich für die Fledermaus-Ralley, denn natürlich werden Fledermauspreise ab 20 Uhr verliehen.
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Wesenberger Malermeister gestaltet Wandbild in Altstrelitz

26 Sonntag Nov. 2017

Posted by Strelitzius in Bauen

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Schlagwörter

Handwerk, Kultur, Kunst, Mecklenburg-Strelitz, Naturschutz, Neustrelitz, Tiere

Altstrelitz ist um einen 13 mal neun Meter großen Blickfang reicher. Mit einem Wandbild direkt an der Carl-Meier-Straße weisen Naturschutzbund und Erwin-Hemke-Stiftung auf den benachbarten Max-Weiland-Storchenturm und seine Geschichte hin. Der Giebel ist vom Wesenberger Malermeister Rolf Ficker bemalt worden, der schon anlässlich des 666. Stadtgründungsjubiläums 2015 zwei Giebel in Altstrelitz gestalten durfte (Strelitzius berichtete). Weiterlesen →

Ehrenkolloqium für Dr. Peter Wernicke verzeichnet hohe Teilnahme

15 Mittwoch Nov. 2017

Posted by Strelitzius in Umwelt

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Schlagwörter

Leute, Mecklenburg-Strelitz, Naturschutz, Neustrelitz

Foto: Gesellschaft Deutscher Tierfotografen

Das Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie Mecklenburg-Vorpommern richtet ein Ehrenkolloquium für Dr. Peter Wernicke (1958 – 2017) am kommenden Freitag, den 17. November, in der Aula des Gymnasiums Carolinum in Neustrelitz aus. Dazu liegen mehr als 180 Anmeldungen vor, wie Strelitzius erfuhr. Weiterlesen →

Zum Tag des Baumes darf es gern mal eine Zeile mehr sein

21 Freitag Apr. 2017

Posted by Strelitzius in Natur

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Schlagwörter

Mecklenburgische Seenplatte, Naturschutz, Umwelt

Eine etwas andere Pressemitteilung hat mich heute aus dem Landratsamt erreicht. Zum Tag des Baums am 25. April hat Mike Hartmann, Mitarbeiter der unteren Naturschutzbehörde beim Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, einen Artikel geschrieben, den er mit einem Vers von Fritz Reuter einleitet. Als Freund des Baumes reiche ich den etwas längeren Text und Hartmanns Fotos gern an die Strelitzius-Gemeinde weiter.

Ik weit einen Eikbom, de steiht an de See,
de Nurdstorm, de brust in sin Knäst,
stolz reckt hei de mächtige Kron‘ in de Höh,
so is dat all dusend Johr west.

Uralte Bäume mit breit ausladender Krone, gefurchter Rinde und knorrigen Wurzeln gehören zu den beeindruckenden Einzelschöpfungen der Natur. Mehrhundertjährige Baumriesen strahlen Beständigkeit aus. Ihre Betrachtung bestärkt uns in unserer Heimatliebe.

Aus Ehrfurcht, aus Freude an ihrem Gedeihen, ihrer Gestalt und Kraft wurden den Bäumen seit jeher zahlreiche Dichtungen und Lieder gewidmet. So sind alte Eichen, aber auch Linden und Ulmen Bestandteile der Poesie. In einem rational orientierten Zeitalter sind sie Brücken zu vergangenen Jahrhunderten geblieben.

Aber nicht nur Bäume mit hohem Alter und außergewöhnlichem Wuchs werden vom Menschen verehrt und geachtet, sondern auch solche mit kulturhistorischer und heimatkundlicher Bedeutung sowie mit landschaftsprägendem Charakter. Bäume können auf den ersten Blick die Aufmerksamkeit des Betrachters auf sich ziehen, insbesondere dann, wenn sie durch ihre Größe, ihre Stärke oder durch einen besonders charakteristischen Wuchs auffallen.

Gehölze geraten neben anderen heimischen Pflanzenarten zahlenmäßig stark ins Hintertreffen, dennoch besitzen sie besondere Eigenarten, die uns Menschen faszinieren. Die meisten Pflanzen sterben am Ende ihrer Vegetationsperiode ab. Bäume hingegen bilden im Herbst Knospen aus, werfen Laub und grünen im Frühling wieder. So können Bäume jahrzehnte-, ja jahrhundertelang präsent sein. Dank dieser Langlebigkeit haben viele Menschen zu Bäumen nicht selten auch eine persönliche Beziehung. Vielleicht gerade deshalb kürt die Schutzgemeinschaft „Deutscher Wald“ alljährlich den Baum des Jahres.

In Deutschland wird seit 1952 jedes Jahr im April der Tag des Baumes mit Feierstunden begangen. Er soll die Bedeutung des Waldes und der Gehölze für den Menschen und die Wirtschaft im Bewusstsein halten.

Giganten suchen deutschlandweit ihresgleichen

Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte ist geprägt von zahlreichen Baumgiganten, die deutschlandweit ihresgleichen suchen. So steht mit einem Stammumfang von fast 12 Metern in Ivenack die stärkste und vermutlich älteste Eiche Deutschlands. Die stärkste Buche in unserem Bundesland mit einem Stammumfang von 6,50 Metern thront auf dem slawischen Burgwall zwischen Golchen und Hohenbüssow und die Linde in Speck gehört zu den kräftigsten ihrer Art in Norddeutschland. Die Stieleiche im Pinnower Gutspark wurde vom Kuratorium „Alte liebenswerte Bäume in Deutschland“ e.V. sogar zur „Schönsten Eiche Deutschlands“ auserkoren und die Titelseite des Buches „Wege zu alten Bäumen in Mecklenburg-Vorpommern“ ziert die eindrucksvolle Kiefer von Groß Plasten.

Den fünf Ivenacker Eichen wurde kürzlich die höchste Auszeichnung, die der Naturschutz zu vergeben hat, zuteil. Sie gelten seit August 2016 als erstes Nationales Naturmonument Deutschlands. Der Landkreis als Untere Naturschutzbehörde hat sich schon immer für die Erhaltung wertvoller Einzelbäume und Alleen eingesetzt und die Bestrebungen von Kommunen, Forstämtern, Verbänden und engagierten Einzelpersonen, die sich für den Schutz von Bäumen eingesetzt haben, unterstützt, fachlich begleitet und gefördert. Dieses gipfelte letztlich in der Ausweisung zahlreicher Naturdenkmale in den zurückliegenden Jahrzehnten.

Naturschutz schlägt Denkmalschutz: Fledermäuse verhindern Rodung auf Schlossberg

19 Montag Dez. 2016

Posted by Strelitzius in Architektur

≈ Ein Kommentar

Schlagwörter

Geschichte, Mecklenburg-Strelitz, Naturschutz, Neustrelitz, Politik, Vereine

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Dem Residenzschlossverein Neustrelitz ist untersagt worden, den Wildwuchs auf dem Schlossberg oberhalb der erhalten gebliebenen Kellergewölbe des ehemaligen Schlosses zu roden (Strelitzius berichtete). Mehr noch: Auch der Betrieb für Bau und Liegenschaften Mecklenburg-Vorpommern als zuständige Landesbehörde sieht sich außer Stande, diese Arbeiten derzeitig auszuführen.

„Es wurde in diesem Jahr ein aufwendiges Monitoring zur Erfassung der Tierarten in und an der Ruine des Schlosskellers durchgeführt mit dem Ergebnis, dass sich besonders geschützte Fledermausarten, insbesondere auch drei nach EU-Recht geschützte Arten, in den Räumen aufhalten, dort schwärmen und ebenso überwintern“, heißt es in einem Antwortschreiben auf das Angebot des Vereins. „Aus diesem Grund konnte ich bisher keine Beräumung der Gehölze auf dem Kellerareal durch­führen lassen. Nach Vorliegen des abschließenden Artenschutzberichtes zum heutigen Tage ist vielmehr deutlich geworden, dass bis zur Realisierung eines adäquaten Ersatzquartiers und dessen Annahme durch die geschützten Arten eben jener Gehölzbewuchs zwingend vor Ort verbleiben muss.“

Als potentielles Ersatzquartier sei bereits die nahe liegende Unterkellerung des ehemaligen Kavaliergebäudes gefunden worden. Jedoch müsse diese zunächst baulich dafür hergerichtet werden, sodass im Anschluss daran die vorhandenen Fledermauspopulationen darin ihr neues Quartier beziehen können.

Jürgen Haase, Vorsitzender des Residenzschlossvereins, zu dem Schreiben: „Man muss seine Eigentümerpflichten nur lange genug vernachlässigen, dann kann man erst einmal gar nichts mehr tun. Trotzdem bleibt zu hoffen, dass es in absehbarer Zeit eine Lösung gibt.“

 

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71 Jahre, Wesenberg in Mecklenburg-Strelitz, Diplomjournalist, Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband

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