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Bernd Vater vom NABU Mecklenburg-Strelitz nahm den Scheck entgegen. Foto: Leea GmbH

Das Landeszentrum für erneuerbare Energien geht in diesem Jahr neue Wege. Statt allen Geschäftspartnern und Freunden des Leea mit einer Grußkarte die jährlichen Weihnachtswünsche zu übermitteln, wird das Geld, das dafür vorgesehen war, gespendet. „Nach dem ersten kleinen Moment der Freude über die Weihnachtsgrüße landet eine Karte, sei sie noch so schön gestaltet, doch im Rund-Ordner – im Papierkorb. Dies können wir mit unserem ökologischen Verständnis für Ressourcenschonung nicht weiter vereinbaren. Dieses Geld möchten wir lieber sinnvoller und vor allem nachhaltig für den Umwelt-und den Naturschutz einsetzen“, so Cordula Neumann, Geschäftsleitung des Leea.

In diesem Jahr darf sich der NABU Mecklenburg-Strelitz über die Geldspende freuen. Mit Hilfe dieses Geldes kann eine Motorsense angeschafft werden, die dafür eingesetzt wird, seltenen und bedrohten Pflanzen einen stabilen Lebensraum zu schaffen, um dadurch die Biodiversität zu fördern. Der Schutz der Pflanzen leistet einen wichtigen Beitrag, die regionale Biodiversität zu erhalten und so zu stabilisieren. Dies ist eben auch der Grund, warum sich das Leea für die Spende an den NABU entschieden hat.

Für das Leea als Bildungszentrum für Nachhaltigkeit sind die Förderung und der Erhalt der Biodiversität in der Region ein wichtiges Anliegen. Besonders im Fokus des NABU Mecklenburg-Strelitz stehen der stark gefährdete Kreuz-Enzian sowie seltene Orchideenarten. Kreuz-Enzian flässt sich in der Nähe von Wesenberg auf einem Rasenhügel finden. Das Vorkommen ist lediglich eines von zwei bekannten in ganz Mecklenburg-Vorpommern. Seltene Orchideenarten finden sich unter anderem in der Schlosskoppel Neustrelitz. Auch sie brauchen Unterstützung bei der Erhaltung ihres Lebensraumes, wobei die neue Motorsense helfen wird.

Mitglieder des NABU Mecklenburg-Strelitz beim Arbeitseinsatz. Foto: NABU MST