Martin Horst, Inhaber der Agentur 13°, wurde von den Talenten für seinen Auftritt in der Aula des Carolinums mit Abstand am höchsten bewertet.
Der 2. Talent-Recruiting Löwenpitch am heutigen Donnerstag in der Aula des Neustrelitzer Gymnasiums Carolinum hat mit einem Sieg der Neubrandenburger Crossmedia Agentur 13° geendet. Die Viertorestädter, denen wir unter anderem das leckere Eis von Jackle&Heidi (Strelitzius berichtete) zu verdanken haben, verwiesen mit ihrem Vortrag die mwh Hirsch Steuerberatungsgesellschaft aus Neustrelitz und anika Schuhhof aus Neustrelitz auf die Plätze.
Die Löwen präsentieren sich und ihr Unternehmen in einem 10-minütigen Vortrag (Pitch) vor einem Publikum aus regional ansässigen SchülerInnen, Auszubildenden, StudentInnen und jungen Fach- und Führungskräften. Das Publikum bewertet den Löwenpitch. Die Löwen erhalten direkten Zugang zu den anwesenden Talenten sowie Empfehlungen zur Optimierung ihrer Strategie, Talente zu rekrutieren. Weiterlesen →
Beim ersten Saisonauftritt im Parkstadion bot die TSG, hier Jannes Harsch am Ball, einen gefälligen Auftritt. Die Tore allerdings schoss der Gegner.
Gut vorbereitet und mit der nötigen Vorsicht empfangen die Oberligisten der TSG Neustrelitz am morgigen Freitagabend um 19 Uhr im MV-Derby den Malchower SV. Die Gäste haben nach drei Spieltagen noch keinen Zähler auf ihrem Konto und könnten die Gefährlichkeit mitbringen, die man gemeinhin angeschlagenen Boxern zuschreibt, wie TSG-Cotrainer Robert Gerhardt mir im Vorfeld der Begegnung gesagt hat.
Unsere Mannschaft wird am heutigen Donnerstagabend um 19 Uhr im Parkstadion noch einmal trainieren, damit sich alle Spieler an die Flutlichtverhältnisse gewöhnen können, auch wenn es nach Einschätzung meines Blogpartners „das beste Flutlicht der Liga“ ist. Er freue sich auch auf die besondere Atmosphäre, die solche Abendspiele mit sich bringen. Zudem sei Malchow nicht so weit entfernt, man könne also mit gutem Besuch im Stadion auch von Gästeseite rechnen. Für die TSG gehe es natürlich darum, vor möglichst vielen eigenen Fans zu Hause die ersten Punkte einzufahren. Im bislang einzigen Heimspiel der noch jungen Saison waren die Platzherren Lichtenberg 47 trotz guten Spiels 0:2 unterlegen (Strelitzius berichtete). Dem stehen ein Sieg (Altlüdersdorf) und ein Remis (Anker Wismar) auswärts gegenüber.
Allerdings muss Trainer Tomasz Grzegorczyk auch diesmal auf Verteidiger Francesco Petrovic verzichten, der immer noch mit einer Bauchmuskelzerrung herumlaboriert. Leider fällt auch Kürsat Cicek im Mttelfeld aus. Der hatte sich schon vor längerer Zeit die Hand gebrochen und muss heute noch einmal operiert werden. Alles Gute wünscht Strelitzius. Wieder mit dabei ist Abwehrmann Nils Röth. Bis morgen im Stadion oder nach dem Spiel an dieser Stelle. Weiterlesen →
Vier Bootsmotore sind in der Nacht auf den gestrigen Mittwoch in Klein Quassow gestohlen worden. Bislang unbekannte Täter sind zum wiederholten Mal in die Bootsschuppenanlage eingedrungen und haben dort einen Bootsmotor und diverses Bootszubehör entwendet. Von einer nahe gelegenen Steganlage der Bungalowsiedlung wurden zudem drei Außenbordmotore von drei Booten demontiert sowie weiteres Zubehör gestohlen.
Die vier entwendeten Außenborder verschiedener Hersteller hatten einen Wert von insgesamt ca. 25.000 Euro. Sie waren zwischen fünf und 40 PS stark. Zur Spurensuche und -sicherung war die Kripo Neubrandenburg am Tatort. Die
Beamten der Kripo Neustrelitz haben die Ermittlungen aufgenommen.
Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der
Bootsschuppenanlage Klein Quassow bemerkt haben, werden gebeten, sich
bei der Polizei in Neustrelitz unter Telefon 03981 258224 zu melden.
Über das Wetter lässt sich ebenso trefflich reden wie streiten. Wetter geht immer, habe ich mir irgendwann im Frühjahr gedacht und den Meteorologen Kai Zorn für meinen Blog „adoptiert“. Mit Erfolg, wie die Klickzahlen zeigen. Zorn ist so ein bisschen anders als viele seiner Kollegen, was ihn zu meinem Favoriten gemacht hat. Er kaut nicht nach, schwimmt auch mal gegen den Strom.
In der eigentlich überflüssigen Diskussion Jahrhundertsommer/Rekordsommer oder nicht gerät der Wetterfrosch nun in die Kritik. Strelitzius-Leser Nico Böttcher aus Neustrelitz hegt sogar den Verdacht, Zorn wolle „den schönen, lang anhaltenden Sommer nur zerreden“. Der Meteorologe hat bekanntlich mit Blick auf den meteorologischer Sommer vom 1. Juni bis zum 31. August den Sommer 2018 schon frühzeitig auf Platz 2 hinter den Sommer 2003 gesetzt und knapp Recht behalten. Weiterlesen →
Der achtjährige Wolfgang Amadeus Mozart hat entzückende Miniaturen für Orgel hinterlassen. Gekritzelt in das sogenannte „Londoner Skizzenbuch“, nötigen sie heute noch jedem Mozartliebhaber eine gehörige Portion Bewunderung ab. Auch Schöpfungen der Salzburger und späten Wiener Ära sind Meilensteine in der Musikgeschichte. Mozart, der aus der Begeisterung heraus die Orgel als „Königin aller Instrumente“ bezeichnete, hat manches Werk für Tasten entworfen. „Es ist ja im allgemeinen bekannt, daß die Engel im Himmel – solange sie sich unbeaufsichtigt fühlen – am liebsten Mozart musizieren“, so der Theologe Karl Barth.
Am kommenden Sonnabend, den 1. September, führen Mirjam und Wieland Meinhold (Duo Vimaris) in einem „Spazier-Konzert“ zwischen der Marienkirche Wesenberg (Teil I: 16 Uhr) und dem zehn Kilometer südlich gelegenen Dorf Seewalde (Teil II: 17.30 im Festsaal) zauberhafte Werke des Salzburger und Wiener Komponisten auf, neben Sonatinen Vokales wie „Laudamus te“, „Ridente la calma“, „Ora pro nobis“ und die berühmte Solomotette „Exultate, jubilate“. Immer wird die anrührende Kinderseele Mozarts in all seiner kosmischen Musik lebendig. So beim betörend schönen Andante F-Dur, der Introduktion und Fuge C-Dur sowie aus dem Londoner Skizzenbuch KV 15 in einigen Miniaturen, die der achtjährige Wolfgang Amadé auf der Reise verfasste. Am jeweiligen Ende der Auftritte wird eine angemessene Spende erbeten. Weiterlesen →
Ich bin Gerhard Gundermann nur einmal begegnet. Das war Ende der 80-er Jahre in der späten DDR. Damals stand er in seinem Fleischerhemd, Markenzeichen der Unangepassten, im Haus der Jungen Talente in der Berliner Klosterstraße mit Tamara Danz auf der Bühne. Was für ein Konzert mitten ins Herz, was für zwei unvergessene Künstler, deren Musik mich noch immer begleitet und anrührt. Tamara und Gundi sind nur 43 Jahre alt geworden, ein furchtbarer Verlust bis heute! Eine Lücke, die nicht zu schließen ist. Oben zur Einstimmung auf das Folgende, leider in schlechter Bildqualität, ihr wunderschönes Duett „Einmal“.
Alexander Scheer als Gundermann und Anna Unterberger als Conni. Foto: Filmstarts.de
Im Wesenberger Kino, das in dieser Woche eine kurze Pause eingelegt hat, läuft ab kommenden Dienstag, 4. September, der neue Film von Andreas Dresen „Gundermann“. Ich bin sehr gespannt auf den Streifen, zumal Dresen zu meinen deutschen Lieblingsregisseuren gehört und Gundermann-Songs selbst covert. Kinochefin Christiane Bongartz legt den Film den Kinogängern ausdrücklich ans Herz. Ich auch, obwohl ich ihn noch nicht gesehen habe. Immer wieder bin ich erstaunt, wie viele Menschen meiner Generation hier im Osten mit dem Namen Gerhard Gundermann nichts anzufangen wissen.
Bei Filmstarts.de schreibt Kritikerin Antje Wessels: „Gerhard „Gundi“ Gundermann (Alexander Scheer) ahnt noch nicht, dass er später einmal einer der prägendsten Künstler der Nachwendezeit sein wird. Als er in den achtziger Jahren mit seinen Musikern durch die Clubs tourt, ist das Geldverdienen mit seiner Musik noch nicht einmal sein Hauptanliegen. Stattdessen möchte er seine einfühlsamen, oft auf echten Erlebnissen beruhenden Texte mit der Welt teilen. Seine Brötchen verdient er sich dagegen als Baggerfahrer. Als er eines Tages gezwungen ist, sich mit seiner Vergangenheit auseinanderzusetzen, wird er unsanft an seine Vergangenheit als Stasi-Spitzel erinnert. Das erschüttert nicht nur Gundis Vertrauen in sich selbst, der sich bis zu seinem frühen Tod mit nur 43 Jahren nie verzeihen wird, was er getan hat. Vor allem stellt ihn das vor die Frage nach dem „Warum?“, die er nicht beantworten kann und von der er hofft, dass sein Umfeld aus Freundin Conni (Anna Unterberger) und seiner Band ihm diese nicht stellt…“ Weiterlesen →
Das Schöne am Bloggen ist, dass man zumindest auf dem schriftlichen Weg ständig neue Menschen kennenlernt. Dieser Tage hat mich ein zufällig entdecktes Luftbild von Neustrelitz bei Facebook fasziniert und ich habe mit dem Hobby-Fotografen Steve Bey in Berlin Kontakt aufgenommen. Der freundliche Mann, der mit einer Spark-Drohne und spezieller Software die spektakulären Aufnahmen „schießt“, hat sie mir sofort zur Veröffentlichung in meinem Blog zur Verfügung gestellt. Er freue sich, wenn seine Bilder anderen Leuten gefallen, schrieb er mir. Weiterlesen →