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Strelitzius Blog

~ gemeldet, glossiert & gegessen

Strelitzius Blog

Monatsarchiv: Juli 2016

Trotz Michelin und Varta: Rheinsberger Edelrestaurant hat wohl nicht seinen besten Tag erwischt

31 Sonntag Juli 2016

Posted by Strelitzius in Gastronomie

≈ 3 Kommentare

Schlagwörter

Brandenburg, Essen, Freizeit, Rheinsberg, Tourismus

SeehofDas Restaurant „Seehof“ in Rheinsberg haben die Holde und meine Wenigkeit schon seit einiger Zeit auf dem Zettel. Immerhin glänzt es mit Gusto, TripAdvisor, Guide Michelin, Schlemmer-Atlas, Varta-Führer und weiteren Ranglisten und ist damit eine der vornehmsten gastronomischen Adressen in unserer Region. Und da wir heute etwas zu feiern hatten, sind wir eben mal hinüber gefahren ins Brandenburgische. Um es vorweg zu nehmen, wir wurden enttäuscht.

Seehof2Gegen mein Lammfilet mit geschmolzenen Tomaten, Zucchini und Spinatravioli war nichts zu sagen. Das Fleisch auf den Punkt gegart, das Gemüse eben noch mit Biss, die Ravioli lecker. Da greift man gern etwas tiefer in die Börse. Meine bessere Hälfte war da mit ihrem warmen Ziegenkäse mit Honig und Rosmarin auf Apfel-Walnusssalat wesentlich schlechter bedient. Das unansehnliche Gericht war förmlich in Öl ertränkt. Zum Glück gab es unter dem Käse eine Brötchenhälfte, die sich als Schwamm bewährte, aber natürlich anschließend nicht mehr zu essen war. Ein paar Nüsse mehr hätten es auch sein dürfen. Hinausgeworfenes Geld! Der Hunger trieb das Gemenge hinein, war aber auch nicht unter „Vegetarische und kleine Gerichte“ zu stillen.

Landmann kommt aus Radeberg

So richtig geärgert haben wir uns aber über Dinge, die in einem Restaurant dieser ausgewiesenen Güte gleich gar nicht vorkommen dürfen. Das Bier „Märkischer Landmann“ wurde mir in einem Radeberger-Glas serviert, das schon ein paar Jahre Dienst getan haben dürfte. Zumindest war die Werbung, zumal die falsche, nur noch bruchstückhaft zu lesen.

Das arithmetische Problem beim „Gruß aus der Küche“ konnten wir lösen. Da meine Frau kein Brot isst, brauchten wir die drei wunderbar frischen Scheibchen zum Näpfchen Dip nicht zu teilen. Berechnet waren offenbar knallhart 1,5 Teile pro Person. Zumindest hielten sich Aufstrich und Backwerk die Waage. Das dazugehörige Geschirr samt Servietten blieb dann beim Auftragen des Essens einfach stehen und liegen, was zu einigen Platzproblemen auf dem kleinen Tisch führte. Und als eine Reinigungskraft Abfallsäcke quer durch den Gastbereich trug und direkt hinter uns entsorgte, hatten wir auch nicht mehr die rechte Freude an dem malerischen Hof, auf dem wir Platz genommen hatten. Fazit: Wir können den „Seehof“ heute nicht empfehlen.

TSG-Kicker leisten sich Fehlstart in die Saison

31 Sonntag Juli 2016

Posted by Strelitzius in Sport

≈ Ein Kommentar

Schlagwörter

Fußball, Mecklenburg-Strelitz, TSG Neustrelitz

Rehcts TSG-Kicker Mustafa Zazai gegen Ex-TSG-Kicker und jetzt Viktoria Christian Skoda.

TSG-Kicker Mustafa Zazai (rechts) im Zweikampf mit Ex-TSG-Kicker und jetzt Viktorianer Christian Skoda. Foto: Matthias Schütt

Das war ja wohl der pure Fehlstart in die Regionalliga-Saison 2016/17. Die Neustrelitzer Kicker kehren mit einem 0:3 (0:1) von Viktoria 1889 Berlin zurück. „Nicht die waren so gut, sondern wir waren so schlecht“, sagte mir ein hörbar zerknirschter TSG-Co-Trainer Rainer Müller am Telefon. „Alles, was wir uns in der Vorbereitung erarbeitet haben, wurde heute vergessen. Wir können uns nur für diese desolate Leistung bei den mitgereisten Fans entschuldigen.“ So dürfe das Team nicht noch einmal auftreten.

Erst nervös, dann mutlos mit hängenden Köpfen: Bester Mann auf Seiten der Residenzstadt-Kicker war noch Torsteher Christopher Hanf, der Schlimmeres verhinderte. Die Tore für die Gastgeber schossen Trianni (37.), Mihm (69.) und Watzka per Elfmeter (78.). „Wir sind auf dem Boden der Regionalliga angekommen“, so der Abschlusskommentar von Rainer Müller.

Am kommenden Sonntag empfangen die Neustrelitzer im neuen Parkstadion, das an diesem Tag auch eingeweiht wird, den BFC Dynamo, einen der Titelaspiranten. Die Berliner haben sich mit einem 5:0 zu Hause gegen Union Fürstenwalde gleich an die Spitze der Tabelle gesetzt.

Schon mehr als 1000 Besucher im Skulpturenpark gezählt

31 Sonntag Juli 2016

Posted by Strelitzius in Kunst

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Schlagwörter

Ausstellung, Freizeit, Kultur, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Plastik, Wesenberg

Im Skulpturenpark Wesenberg am Weißen See ist man mit den ersten Gästezahlen sehr zufrieden. Mehr als 1000 Besucher wurden im ersten Monat seit Eröffnung am 25. Juni gezählt, täglich kommen zwischen 15 und mehr als 40 Kunstinteressierte hierher. „Die Besucher sind allesamt vom Park und den Galerien sehr positiv angetan“, berichtet mir Philine Bracht. Sie selbst lebe sich langsam in der Mecklenburgischen Seenplatte ein, allerdings brauche es sicherlich noch eine ganze Weile, von der Millionenstadt Hongkong ganz und gar in Wesenberg anzukommen.

Klanggebäude

Die Klanginstallation von Jacob Cartwright.

Ein besonderer Anziehungspunkt im Skulpturenpark ist die Klanginstallation „The Quiet“ des jungen Künstlers Jacob Cartwright, die sonst nur auf Voranmeldung, momentan aber immer zu den Öffnungszeiten zugänglich gemacht wird. Jacob Cartwright ist zusammen mit seinen Eltern Michael Cartwright und Shona Nunan, die aus Melbourne stammen und in Italien leben und arbeiten, sowie seinem Bruder Sollai am Weißen See vertreten. Ich hänge ein mir von Philine Bracht dankenswerterweise überlassenes Informationsblatt mit einem Geländeplan an, aus dem Öffnungszeiten und Wissenswertes zu den einzelnen Künstlern hervorgehen.

Skulpturenpark

Ladendieb landet hinter Gittern

30 Samstag Juli 2016

Posted by Strelitzius in Polizei

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Schlagwörter

Kriminalität, Mecklenburgische Seenplatte, Neubrandenburg

Ein Diebstahl von Waren im Wert von 23,06 Euro hat einen 27-Jährigen hinter Gitter gebracht. Der Mann aus Neukalen war am Samstagmorgen im Neubrandenburger Nahkauf der Meinung, die Produkte einfach in den mitgeführten Rucksack stecken zu können. Als er dabei von einer Verkäuferin erwischt wurde, flüchtete er.

Trotz erheblicher Gegenwehr konnte der Dieb durch einen Angestellten des Supermarktes festgehalten und der Polizei übergeben werden. Gegen den Täter lag bereits ein Haftbefehl vor. Nach Anzeigenaufnahme wurde der Neukalener in die Justizvollzugsanstalt Neubrandenburg überstellt.

Schmorgurken vertragen sich auch ganz prima mit Lachs

30 Samstag Juli 2016

Posted by Strelitzius in Kochen

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Schlagwörter

Essen

Schmorgurken

Freunde und Nachbarn reichen mir dieser Tage von allen Seiten nicht EU-gerechte, aber dafür selbstgezogene Gurken und Zucchini über den Gartenzaun. Ehe ich wieder das Schälmesser schwinge, will ich schnell noch meine Schmorgurken vom vergangenen Wochenende an euch bringen. Da wir tags zuvor gegrillt hatten, habe ich zu dem Gemüse mal auf die traditionellen Buletten verzichtet und statt dessen Lachs draufgesetzt. War der Hammer!

Je nach Größe zwei bis drei Schmorgurken schälen, längs halbieren und die Kerne mit einem Teelöffel herauskratzen. Dann die Gurkenhälften in mundgerechte Stücke schneiden. Ein Bund Dill zupfen und unters Wiegemesser bringen, drei Schalotten fein würfeln.

Jetzt einen guten Esslöffel Butter in der Pfanne zerlassen und bei mittlerer Hitze Gurken und Zwiebeln darin anschwitzen. Etwas Mehl drüberstäuben, 100 Milliliter Weißwein, die gleiche Menge Gemüsebrühe und 125 Milliliter Rama Cremefine aufgießen. Die fettarme Rama Cremefine setze ich auf Intervention der Holden seit geraumer Zeit statt Sahne ein. Zehn Minuten köcheln lassen, am Ende den Dill unterrühren und zwei Esslöffel gekörnten Senf dazugeben. Salz, Pfeffer, und ab in die Wärmeschublade.

Knobi und Zitronensaft machen das Öl besonders

Nun zwei Esslöffel Olivenöl in der Pfanne erhitzen. Vier Knoblauchzehen in das Öl pressen, dazu ein paar Spritzer Zitronensaft. Jetzt vier gesalzene und gepfefferte Lachsfilets sechs bis acht Minuten braten, dann noch einen Esslöffel Butter in die Pfanne und die Filets wenden. Wieder sechs bis acht Minuten, dann Deckel drauf und kurz ruhen lassen.

Den Fisch auf das Gurkengemüse setzen, dazu passen Reis oder frisches Weißbrot. Schmeckt aber auch köstlich ohne Beilagen. Da war doch noch Weißwein in der Flasche… Es lebe die Gurke! Guten Hunger!

 

Es wird ernst: TSG trifft zum Auftakt auf die Viktorianer

30 Samstag Juli 2016

Posted by Strelitzius in Sport

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Schlagwörter

Fußball, Mecklenburg-Strelitz, TSG Neustrelitz

Rainer Müller

Rainer Müller

Jetzt wird es auch für die Fußball-Regionalligisten der TSG Neustrelitz wieder ernst. Zum Auftakt reist die Duray-Elf morgen zu Viktoria 1889 Berlin. „Wir wollen natürlich nicht verlieren, wissen aber auch, dass wir auf eine Mannschaft treffen, die sich gut verstärkt hat“, so TSG-Co-Trainer Rainer Müller im Gespräch mit Strelitzius.

Die Viktorianer hatten die vergangene Saison als Tabellenzwölfter beendet, die Residenzstadtkicker landeten auf Rang 8. Für die TSG ist es gegen Viktoria immer eine besondere Begegnung, wird doch der Gegner vom Ex-Co-Trainer der Neustrelitzer Ersan Parlatan gecoacht.

„Wir haben natürlich im Vorfeld viele Informationen über Viktoria eingeholt und uns auch ein Testspiel angeschaut“, verriet mir Rainer Müller. „Es war eine lange Vorbereitungszeit und wir sind jetzt alle heiß, dass es endlich los geht. Wir haben in der zurückliegenden Woche noch einmal sehr konzentriert gearbeitet und sind gut drauf.“

Vergeblich hatten die Fans der TSG vor dem Punktspielstart auf eine weitere Verstärkung des Kaders gewartet. „Natürlich sind wir noch immer auf der Suche“, so Müller. „Neuzugänge müssen aber auch in jeder Hinsicht zu uns passen, das ist nicht so einfach.“ Noch sei ja Zeit bis zum Transferschluss am 31. August. „Auch wenn unsere Mannschaft noch sehr jung ist, haben wir schon eine gute Truppe zusammen.“

Ranger laden zum Sonntagsausflug in den Nationalpark

30 Samstag Juli 2016

Posted by Strelitzius in Umwelt

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Freizeit, Mecklenburgische Seenplatte, Natur, Tourismus

Die Ranger des Müritz-Nationalparks freuen sich an ihrem Ehrentag auf Besucher. Foto: Nora Künkler/NPA

Die Ranger des Müritz-Nationalparks freuen sich zu ihrem Ehrentag auf die Besucher. Foto: Nora Künkler/NPA

Morgen ist International World Ranger Day. Klar, dass dieser Tag auch im Müritz-Nationalpark begangen wird. Wie die Parkverwaltung mitteilt, gibt es an der Nationalpark-Information in Schwarzenhof ab 10 Uhr ein Familienprogramm mit Bastelaktion.

Ab 13 Uhr heißt es dann „Mit dem Ranger unterwegs“. Ranger Ronald Gipp beantwortet Fragen zu seinen Aufgaben und zum Einsatz der Ranger in Deutschland und weltweit.

Beschleunigerin, Hinterkopf und Ferienwunsch: Was der Wähler alles aushalten muss

29 Freitag Juli 2016

Posted by Strelitzius in Politik

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Schlagwörter

Leben, Leute, Mecklenburg-Vorpommern

Offensichtlich bin ich prominenter, als ich dachte. So muss sich herumgesprochen haben, dass ich erstens auf einem Berg wohne und zweitens der Kategorie Ü 60 zuzuordnen bin. Jedenfalls hat man mir wohlmeinend eine „Beschleunigerin“ an den Abhang gehängt. Und das gleich mehrfach. Die liberale Dame mit dem wohlklingenden Doppelnamen, die dort an den Laternenpfählen prangt und mit mir ein accent aigu, also einen Strich über dem „e“ teilt, beschleunigt in der Tat meinen Puls. Aber das nicht, weil sie in ihrer strahlenden Jugend durchaus erfreulich aussieht. Die Parolen sind so unglaublich doof, die sie zu verkünden hat. So könne MV mit seinen 26 Jahren „noch alles werden“. Na, ich weiß ja nicht.

Da lobe ich mir den linken Gegenkandidaten, den mit der Absicht, zu erhalten und zu entwickeln. Von dem ist wenigstens zu erfahren, dass er Mecklenburg-Vorpommern lieb hat. Habe ich übrigens auch. Und der junge Mann präsentiert voll originell zu seinem bärtigen Antlitz noch etwas, was andere im Wahlkampf nicht zeigen: auf der anderen Seite vom Pfahl seinen Hinterkopf. Da verzeihe ich ihm glatt, dass er wieder diese Mütze trägt. Von der wird nämlich in Strelitzien getratscht, dass er sie auch im Bett nicht absetzt. Markenzeichen ist eben Markenzeichen. Immerhin hat er sich zur Feier seiner Kandidatur ein weißes Hemd angezogen.

Sagenhafte Genossen und viel Wind ohne Windkraftanlagen

Die nicht ganz so linken Genossen haben sich zum Teil die falschen Laternen ausgesucht. Wie kann man sich nur mit der Müritz-Saga an einem Pfahl paaren!?!. Ganz dumm gelaufen. Irgendwie nagt das doch ein bisschen an der Glaubwürdigkeit. Besonders spricht mich hingegen an, dass ein Alternativer die GEZ für Deutschland abschaffen will. Endlich mal einer, fast hätte er mich gehabt! Die Windkraftgegner scheinen breiter gestreut. Ein Schelm, der da an Populismus denkt. Nur gibt es in meiner Kleinseenplatte keine Windkraftanlagen, wir sind hier ein einziges Ausschlusskriterium. Vielleicht wussten die Wahlkämpfer das nicht, als sie ihr Material ein bisschen vergeudeten.

Mein absoluter Favorit aber hat seinen Hut in Neubrandenburg in den Ring geworfen. Der gute Mann lässt undercover seine Partei Partei sein und benutzt einfach nur seinen Namen, um vom Straßenrand aus schöne Ferien zu wünschen. Das ist an Selbstbewusstsein kaum zu übertreffen. So prominent bin ich dann doch noch nicht. Umgekehrt hoffe ich für den Vier-Tore-Kämpen, dass sein Bekanntheitsgrad ausreicht. Dann wäre zumindest bewiesen, dass es auch anders geht.

Übrigens stand für mich schon vor dem großen Plakatehängen fest, wo ich meine Kreuze mache. Das schreibe ich nur, weil im Umfeld meines Hauses noch ein paar Laternen frei sind. Es wäre vergebliche Liebesmüh, sie zu bepflastern.

Es geht um die Wurst: Tierärzte warnen vor der Schweinepest

29 Freitag Juli 2016

Posted by Strelitzius in Tourismus

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Schlagwörter

Ernährung, Landwirtschaft, Medizin

Da ja auch Strelitzer mal Urlaub machen müssen, will ich noch eine Warnung der Landestierärztekammer mit in Umlauf bringen, die mich eben aus unserer  Kreisverwaltung erreicht hat. Eine leckere ungarische Salami direkt vom Erzeuger, schmackhafte Wildschweinwurst aus Rumänien oder delikates Rindfleisch aus Japan: Was das kulinarische Herz der Daheimgebliebenen erfreuen könnte, kann sich als tickende Zeitbombe bezüglich der Einschleppung einer Tierseuche entpuppen.

Aus diesem Grunde warnt die Kammer ausdrücklich davor, Fleisch und Wurstwaren sowie Jagdtrophäen wie Wildschweinfelle aus dem Urlaub nach Deutschland einzuführen. Die Einfuhr von Fleisch und Fleischerzeugnissen aus Nicht-EU-Ländern sei ohnehin verboten.

Schweinepest„Außerhalb Europas, in Drittländern, aber auch im Baltikum und in Polen gibt es immer noch Ausbrüche klassischer Tierseuchen, die hier lange nicht mehr aufgetreten sind. Dazu gehört aktuell vor allem die Afrikanische Schweinepest, die sich immer weiter Richtung Westen ausbreitet“, heißt es. Der Erreger der Schweinepest könne sogar in gefrorenem, gepökeltem oder geräuchertem Fleisch und Wurstwaren überleben, ja selbst in Jagdtrophäen.

Daneben sollten Reisende strikt darauf achten, Speise-, vor allem Wurstreste, auf Parkplätzen an Autobahnen oder Fernstraßen nicht einfach weg-, sondern stets in geschlossene Müllbehälter zu werfen. Weil die Afrikanische Schweinepest auf diesem Wege – Wildschweine fressen solche achtlos entsorgten Essensreste und infizieren sich so mit dem Virus – verbreitet wird, hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft reagiert: An Autobahnraststätten, Parkplätzen und Autohöfen gibt es auf Plakaten in mehreren Sprachen Hinweise zum Thema.

Eine Stunde Warten an der Klenzbrücke einplanen

29 Freitag Juli 2016

Posted by Strelitzius in Bauen

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Schlagwörter

Mecklenburgische Kleinseenplatte, Tourismus

Es geht voran an der Klenzbrücke bei Seewalde zwischen Gobenow- und Klenzsee. Was nicht heißt, dass nicht die Wasserwanderer weiter mit der Baustelle leben müssen. Von den mit der Sackgasse Lebenden ganz zu schweigen. Das Traggerüst der Überführung wird am Mittwoch und Donnerstag kommender Woche laut Auskunft des zuständigen Ingenieurbüros ausgebaut. Während der Montage- und Kranarbeiten ist keine Durchfahrt für Boote möglich.

Klenzbrücke2Es wird zu Wartezeiten von bis zu einer Stunde kommen, zwischenzeitlich werden dann wartende Boote durchgelassen. Eine Umtragemöglichkeit besteht nicht. Wie mich die Touristik GmbH Kleinseenplatte gerade gebeten hat, soll ich den Paddlern ins Gewissen schreiben: Auf keinen Fall ohne eindeutige Freigabe der Bauarbeiter die Baustelle passieren! Die Vermieter sollten es bitte an die Touris weitergeben.

Die Bauarbeiten sollen offiziell noch bis Oktober dauern. Enrico Hackbarth, Chef der Touristik GmbH, hat unterdessen beim Ingenieurbüro angefragt, ob nicht wenigstens Radfahrer, zur Not schiebend, die Brücke überqueren können. Er erwartet in der kommenden Woche eine Antwort.

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71 Jahre, Wesenberg in Mecklenburg-Strelitz, Diplomjournalist, Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband

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