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Strelitzius Blog

~ gemeldet, glossiert & gegessen

Strelitzius Blog

Tagesarchiv 22. Juli 2016

Unbelehrbare Seniorin von Betrügern um 42 000 Euro erleichtert

22 Freitag Juli 2016

Posted by Strelitzius in Polizei

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Kriminalität, Mecklenburgische Seenplatte, Neubrandenburg

Während wir alle zutiefst erschreckt vor den Fernseher sitzen und versuchen, die Bilder von München im Ausnahmezustand zu deuten, geht das „normale Leben“ weiter. Einer 75-Jährigen aus Neubrandenburg war offenbar nicht zu helfen, wie die Polizei am Abend meldet. Sie hat in der Hoffnung auf einen angeblichen Gewinn von 37 000 Euro, am Ende 1,7 Millionen Euro, insgesamt acht Mal sogenannte Depotgebühren überwiesen. Insgesamt sind dabei stolze 42 000 Euro zusammengekommen. Sogar Zweifel von Mitarbeitern der Postbank, ob wohl alles seine Richtigkeit habe, ignorierte die Rentnerin.

Erst, als dann noch einmal 20 000 Euro gefordert wurden, wandte sich die Seniorin endlich an die Polizei. Die Kripo ermittelt. Die Geprellte war von mehreren Personen in einem Zeitraum von mehr als zwei Wochen immer wieder angerufen worden.

Pfadfinder erst gesucht, dann nicht mehr, dann gefunden

22 Freitag Juli 2016

Posted by Strelitzius in Polizei

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Schlagwörter

Jugend, Kinder, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz

Vier seit Donnerstagabend im Raum Neustrelitz vermisste Pfadfinder sind heute Mittag in der Residenzstadt wohlbehalten angetroffen worden. Die Polizei hatte unter anderem einen Hubschrauber zur Suche eingesetzt, nachdem sich das Quartett zu einer Verabredung nicht eingefunden hatte und Alarm geschlagen worden war.

Nach Rücksprache mit den Eltern der Kinder und Jugendlichen stellte sich die Sache jedoch weniger dramatisch dar. Die Pfadfinder seien bereits seit zwei Wochen in der Region unterwegs und gewohnt, sich zurechtzufinden. Außerdem seien sie mit allem Nötigen für eine solche Tour ausgestattet. Die Polizei hatte daher die Suche nicht fortgesetzt. Zu Recht, wie sich herausstellte.

Burgverein verschickt Bilder vom Tanzfest an Unterstützer

22 Freitag Juli 2016

Posted by Strelitzius in Kultur

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Schlagwörter

Bahn, Feste, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Neustrelitz, Vereine, Wesenberg

Tanzfest

Kein Platz blieb frei beim Auftritt der Tanzkompanie. Foto: Burgverein

Der Burgverein Wesenberg hat mir eben einen Link zu einer Bildersammlung geschickt. Die Fotos sind bei der Fahrt mit der Mecklenburgischen Kleinseenbahn und der Hafenbahn am vergangenen Mittwoch zum Tanzfest der Deutschen Tanzkompanie auf dem Neustrelitzer Schlossberg (Strelitzius berichtete) entstanden.

Dank an alle Unterstützer, Mitfahrer, Zuschauer, Schilderhochhalter“, schreibt mir Axel Hirsch, Vorsitzender des Burgvereins und Blogfreund. „Wir wollen noch oft mit unserer Kleinseenbahn fahren. Und als Kulturverein der Stadt Wesenberg möchten wir, dass unser 4-Sparten-Theater in Neustrelitz erhalten bleibt!“

http://burgverein-wesenberg.de/tanzfest-der-deutschen-tanzkompanie—hafenenbahn.html

Dro-Le macht Filiale in Mirow nach einem Jahr wieder dicht

22 Freitag Juli 2016

Posted by Strelitzius in Handel

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Schlagwörter

Mecklenburgische Kleinseenplatte, Mirow, Wesenberg

Katrin Büttner (links) und Kerstin Bartel sind ein wenig enttäuscht, dass ihre Geschäftsidee in Mirow nicht aufgegangen ist.

Katrin Büttner (links) und Kerstin Bartel sind ein wenig enttäuscht, dass ihre Geschäftsidee in Mirow nicht aufgegangen ist.

Versuch macht klug, haben sich Katrin Büttner und Kerstin Bartel vor gut einem Jahr gesagt. Die beiden Händlerinnen hatten zweieinhalb Jahre nach Eröffnung ihres Dro-Le-(Drogerie&Lebensmittel)-Marktes in Wesenbergs Stadtmitte nach Mirow expandiert (Strelitzius berichtete). Nun stimmt es, was aus der Gerüchteküche dringt: Zum 1. September schließen sie ihre Filiale in der Strelitzer Straße 4 der Nachbarstadt wieder. Die Zahl der täglichen Kunden hat einfach nicht gereicht, wie Strelitzius im Gespräch mit den beiden ehemaligen Schlecker-Frauen erfuhr.

„Natürlich sind wir enttäuscht“, sagte mir Kerstin Bartel. „Schließlich waren wir dem Kundenwunsch nach Mirow gefolgt.“ Katrin Büttner, selbst Mirowerin, ergänzt: „Offenbar haben etliche Leute gemeint, wir seien Rossmann, und haben dann nicht das gefunden, was sie suchten.“ Die Überlegung, ein Grundsortiment an Waren des täglichen Bedarfs in der Stadtmitte zu verkaufen, während sich die anderen Anbieter an der Peripherie tummeln, sei in Mirow nicht aufgegangen. Im Gegensatz zu Wesenberg, wo der Handel nach wie vor funktioniere. So bescheiden sich die Existenzgründerinnen weiter mit ihrem Ursprungsgeschäft in der Woblitzstadt am Markt. Und sind um eine Erfahrung reicher.

Natürlich seien die unter der Mirower Adresse getätigten Investitionen in den Sand gesetzt, betonen die beiden taffen Frauen. Das sei eben unternehmerisches Risiko. Einen Ausverkauf werde es aber nicht in Mirow geben.

Warum Spechte keine Kopfschmerzen bekommen: Müritzeum bietet Ferienkids Aktionstage

22 Freitag Juli 2016

Posted by Strelitzius in Freizeit

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Bildung, Kinder, Mecklenburgische Seenplatte, Waren

Unter der Wasseroberfläche der Seen gibt es viel zu entdecken. Foto: Sven Krüger

Unter der Oberfläche der Seen gibt es viel zu entdecken. Foto: S. Krüger

In den Sommerferien gibt es für alle Ferienkinder jeden Mittwoch einen Aktionstag im Müritzeum in Waren. Gemeinsam mit den Umweltbildnern wird beispielsweise erforscht, ob die Spechte beim ständigen Klopfen am Baum Kopfschmerzen bekommen, was im Herrensee außer Fischen so lebt oder ob der Wolf wirklich gefährlich ist.

Einen besonderen Ferienaktionstag gibt es zu den 150 Jahre alten Naturhistorischen Sammlungen Mecklenburg-Vorpommern. Unter dem Titel „Wer braucht den alten Knochen?“ wird einmal hinter die Kulissen geschaut und ergründet, warum wir auch heute noch diese naturkundlichen Sammlungen ergänzen müssen. Dazu kann jeder Teilnehmer sein Lieblingssammelstück von zu Hause mitbringen und vorstellen. Die Frage „Wie kommt der Honig auf das Brötchen?“ wird ein Imker beantworten und dabei seine Arbeit anschaulich vorstellen.

An allen Ferienaktionstagen ist die Teilnehmerzahl begrenzt, deswegen sollte sich rechtzeitig angemeldet werden, unter Telefon 03991 633680, per Email umweltbildung@mueritzeum.de oder direkt im Müritzeum an der Kasse.

Vielleicht ist ja die öffentliche Führung jeden Dienstag, 11 Uhr ein Grund schon einmal vorher ins Müritzeum zu kommen. Dann geht es im Foyer am Exponat des Monats los in die Sonderausstellung „Ein Schatz der Wissen schafft“. Alle Termine sind im Veranstaltungskalender des Müritzeums unter www.mueritzeum.de nachzulesen.

Noch ein Tipp für alle, die mit dem Auto anreisen. Sie sollten den ausgeschilderten Parkplatz des Müritzeums nutzen und sich den Parkschein für drei Stunden beim Eintritt ins Müritzeum gutschreiben lassen.

Ferienaktionstage

27.7.  Kriegen Spechte Kopfschmerzen?
3.8.    Von Wasserskorpion bis Fischotter – Blick in die Seen
10.8.  Wer braucht den alten Knochen?
17.8   Fledermäuse – Jäger der Nacht
24.8   Wie kommt der Honig aufs Brötchen?
31.8.  Dem Wolf auf der Spur

Sopranistin singt im Antiquariat Emigrantenlieder

22 Freitag Juli 2016

Posted by Strelitzius in Kultur

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Schlagwörter

Freizeit, Mecklenburg-Strelitz, Musik, Neustrelitz

Anna MaistriauDie Freunde des Buches, denen ich mich bekanntlich sehr verbunden fühle, sorgen mit viel Engagement für die Entwicklung des Antiquariats im Neustrelitzer Hafenspeicher hin zu einem wahren Kulturtempel. An dieser Stelle einfach einmal meine Hochachtung. Am kommenden Mittwoch, den 27. Juli, singt um 19 Uhr Anna Maistriau, Solosopranistin am Landestheater, im Antiquariat Am Stadthafen 17.

Unter der Überschrift „Migrants“ stellt sie Lieder, Songs und Kantaten der Emigranten Kurt Weill, Hanns Eisler, Alexander von Zemlinsky, Gian Carlo Menotti und Cristobal Halffter vor. Am Klavier begleitet wird sie von Markus Baisch, Kapellmeister am Theater.

Maistriau und Baisch werden im August auf Mallorca eine CD über und von Komponisten, die aus verschiedenen Gründen aus ihrer Heimat fliehen mussten, produzieren. Im Antiquariat kann man nun eine Voraufführung der CD erleben. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Nach 20 Jahren steht Neustrelitz noch immer vor der Spiegelberg-Ruine

22 Freitag Juli 2016

Posted by Strelitzius in Allgemein

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SpiegelbergEin Bekannter von mir pflegte immer zu bemerken, dass in Deutschland nichts so gut geschützt sei wie Eigentum. Dem kann man sich nur anschließen, wenn man die inzwischen schon verzweifelten Bemühungen der Neustrelitzer Stadtverwaltung erlebt, das Problem Spiegelberg-Ruine zu lösen. Da wird ein Integriertes Stadtentwicklungskonzept abgearbeitet, aber der Schandfleck an der Nahtstelle zu Altstrelitz bleibt. „Wir können als Stadt nur handeln, wenn wir die Grundstücksrechte übertragen bekommen oder die Grundstücksangelegenheit in anderer Weise abschließend geklärt wird“, so Bürgermeister Andreas Grund jüngst vor den Stadtvertretern.

Spiegelberg2Das Stadtoberhaupt präsentierte dazu eine Kurzübersicht zu Aktivitäten der letzten 20 Jahre in der Sache „Gewerbebrache Großer Spiegelberg“, aus der hervorgeht, dass es am Rathaus nicht gelegen haben kann. „Sie sehen, wieviel Verwaltungskraft wir diesem Thema gewidmet haben“, so Grund. „Aktuell sind wir bei der Beantragung einer Nachlasspflegschaft beim Nachlassgericht und folgten auch den Hinweisen des Amtsgerichtsdirektors, einen möglichen Verwalter dieser Liegenschaft ausfindig zu machen. Allerdings habe ich die Vermutung, dass der von den Behörden benannte Verwalter lediglich in den Jahren 2005/2006 vorhatte, die Flächen wirtschaftlich zu nutzen, also nur zu Lebzeiten des Eigentümers, und von diesem beauftragt war.“

Vorerst letzter Akt: Am 28. Juni wurde mit der Bitte um Antwort bis zum 15. Juli bei diesem Verwalter angefragt, um Bereinigung der Grundbücher gebeten bzw. gefordert, dass der oder die neuen Eigentümer eingetragen werden. Der Rest ist bislang Schweigen.

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+++ Ekkehard Maaß singt Biermann, 28. August, 19.30 Uhr +++

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71 Jahre, Wesenberg in Mecklenburg-Strelitz, Diplomjournalist, Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband

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