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Tagesarchiv 18. Juli 2016

Bürger schlagen Alarm: Kreis ignoriert Kleinseenbahn bei Verkehrsplanungen

18 Montag Juli 2016

Posted by Strelitzius in Bahn

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Schlagwörter

Kreistag, Mecklenburgische Seenplatte, Politik, Verkehr

Die Bürgerinitiative Pro Schiene Mecklenburgische Seenplatte hat eine Postkartenaktion an Landrat Heiko Kärger (CDU) gestartet und ihn aufgefordert, den weiteren Betrieb der Kleinseenbahn im Nahverkehrsplan (NVP) für den Landkreis Mecklenburgische Seenplatte festzuschreiben. Im derzeitigen Planentwurf für 2017 bis 2020 wird die Bahn zwischen Neustrelitz und Mirow nur am Rand erwähnt. „Die Gutachten und die positive Zwischenevaluierung zum Modellprojekt, das Modellprojekt selbst, die Kreistagsbeschlüsse bezüglich der Bahnstrecke ebenso wie der öffentlich-rechtliche Vertrag zwischen dem Landkreis und dem Land zur Übertragung der Aufgabenträgerschaft des öffentlichen Schienenpersonennahverkehrs werden schlichtweg ignoriert“, heißt es in einer Presseerklärung.

Die Initiative befürchtet, dass die vom Land zur Verfügung gestellten
Mittel zur Zeit von 300 000 Euro jährlich nach Ablauf des Modellprojekts 2017 somit automatisch in die allgemeine Finanzierung des Busverkehrs im Kreis einfließen würden, da ein über 2017 hinausgehender Bahnbetrieb dieser Strecke für den Plan ja gar nicht existiert bzw. von ihm auch nicht planerisch in Erwägung gezogen wird.

Fahrgastzahlen wachsen stetig

„Trotz Streichung der Landesmittel auf ein Viertel der ursprünglichen Summe und einer drastischen Reduzierung der Zugpaare hat die Kleinseenbahn in den bisher dreieinhalb Jahren seit Beginn des Modellprojekts stetige Zuwächse an Fahrgastzahlen aufzuweisen“, heißt es weiter. „Sie ist nach wie vor ein wichtiger Faktor im Alltagsverkehr und das Rückgrat des Tourismus zwischen Neustrelitz und Mirow. Busse sind hier kein Ersatz.“ Die Bürgerinitiative fordere neben dem Erhalt der Kleinseenbahn nach wie vor ein integriertes Verkehrskonzept für die Kleinseenplatte, in dem Bahn und Bus einander ergänzen und eine attraktive Alternative zum Auto bieten.

Die BI fordert den Landrat und den Kreis daher auf, sofort die nötigen Schritte für den Erhalt der Kleinseenbahn zu unternehmen, die Kreistagsbeschlüsse und Aufgabenstellungen in den NVP angemessen einarbeiten zu lassen und die Kleinseenbahn im NVP zu verankern. Ein entsprechender offener Brief ist auch an Kreistagspräsident Thomas Diener (CDU) und die Fraktionen gegangen.

Die Karte an den Landrat

Syrische und afghanische Jugendliche liefern sich handfesten Streit

18 Montag Juli 2016

Posted by Strelitzius in Polizei

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Schlagwörter

Asyl, Ausländer, Kriminalität, Mecklenburgische Seenplatte, Neubrandenburg

20 syrische und afghanische Jugendliche im Alter von 16 bis 18 Jahren
sind beim Schuljahresabschluss an der Beruflichen Schule in Neubrandenburg in einem Klassenraum aneinandergeraten. Wie die Polizei mitteilt, sei aus bisher noch unbekanntem Grund ein Streit entfacht worden, welcher sich blitzschnell zuspitzte. Am Ende flogen Stühle durch den Raum, drei Jugendliche wurden verletzt. Sie mussten ins Klinikum gebracht werden. Inzwischen sind sie wieder aus dem Krankenhaus entlassen worden.

Auf Grund der Vielzahl der beteiligten Personen und der Sprachbarrieren sind bisher keine weiteren und genaueren Einzelheiten zu dem Vorfall bekannt. Die Beamten des Kriminalkommissariats Neubrandenburg haben die Ermittlungen aufgenommen.

Hochschule bildet ab September Dorfmoderatoren aus

18 Montag Juli 2016

Posted by Strelitzius in Bildung

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Schlagwörter

Mecklenburgische Seenplatte, Neubrandenburg, Soziales

An der Hochschule Neubrandenburg werden ab September Frauen und Männer aus dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte zu Dorfmoderatoren ausgebildet. Für diese Qualifikation können sich diejenigen bewerben, die in Gemeinden und deren Ortsteilen und Dörfern leben oder die aus geeigneten Berufsfeldern kommen. Das Ziel besteht darin, sie zu aktiven Mitgestaltern des Dorflebens auszubilden, bzw. ihre Erfahrungen an andere weiterzugeben.

Die Idee vom Dorfmoderator geht auf das Projekt „regiopart“ zurück, das seit September 2013 an der Hochschule läuft. Es beschäftigt sich mit dem nachbarschaftlichen Leben, Engagement und Bedarfen für eine lebenswerte Zukunft im ländlichen Raum des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte. Dabei wurden vor allem Mirower und Woldegker intensiv in die Untersuchungen einbezogen.

Alle Altersgruppen im Kurs willkommen

„Wir haben festgestellt, dass das soziale Miteinander in den Gemeinden und Dörfern von aktiven Menschen getragen wird. Sie wollen mit vielfältigen Ideen und Gestaltungswillen das Leben unter den demografischen Herausforderungen attraktiv mitgestalten. Und es hat sich gezeigt, dass sie gern Unterstützung von außen annehmen würden“, sagt Dozentin Kathrin Bernateck. Darauf hat der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte reagiert und gemeinsam mit dem Neubrandenburger Institut für kooperative Regionalentwicklung das Ausbildungsprojekt entwickelt. „Idealerweise nehmen an der Fortbildung ein jüngerer und ein älterer Einwohner eines Dorfes teil, um die Entwicklung des eigenen Ortes generationenübergreifend zu unterstützen. Alle Altersgruppen sind herzlich willkommen“, so Kathrin Bernateck.

Maximal fünfzehn Interessenten können am gebührenfreien Kurs teilnehmen, der bis Ende 2017 läuft.  Die Teilnehmer werden sich einmal monatlich Freitagnachmittag und samstags treffen. Danach sollen in einer Praxisphase eigene Dorfprojekte erprobt werden – begleitet von den Dozentinnen Kathrin Bernateck und Maureen Grimm. Wer Dorfmoderator werden möchte, kann sich ab sofort für die Ausbildung anmelden – telefonisch, per E-Mail oder auf dem Postweg. Die Kontaktdaten zu den beiden Dozentinnen stehen unter

www.lk-mecklenburgische-seenplatte.de

http://www.hs-nb.de/regiopart/dorfmoderation/.

Bildhauerin sucht das Gespräch mit Ausstellungsbesuchern

18 Montag Juli 2016

Posted by Strelitzius in Kunst

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Schlagwörter

Ausstellung, Freizeit, Kultur, Mecklenburgische Seenplatte, Neubrandenburg

Anne Sewcz. Foto: Hans

Anne Sewcz. Foto: Pölkow

Die Kunstsammlung Neubrandenburg zeigt noch bis zum 4. September exklusiv die fünf auserwählten Künstler des diesjährigen Kunstpreises der Mecklenburgischen Versicherung (Strelitzius berichtete). Begleitend zu dieser Ausstellung gibt es die Möglichkeit, mit allen Künstlern ins Gespräch zu kommen und vor deren Originalen über ihre Arbeit zu sprechen.

Viele Neubrandenburger kennen „Die Liegende“, die große Bronze, die zu der Brunnenanlage in der Turmstraße gehört. Aber die wenigsten wissen, dass Anne Sewcz diese Figur geschaffen hat: eine Bildhauerin, die damals in Rostock ansässig war und heute in Crivitz lebt. Sie präsentiert aktuell in der Kunstsammlung neuere Plastiken und sensible Farbkompositionen aus handgeschöpften Papieren. Die Kunstpreisträgerin ist am kommenden Mittwoch, den 20. Juli, um 18 Uhr, zum Künstlergespräch in der Sammlung zu Gast.

Junge Mirowerin sammelt Spenden für Sozialarbeit

18 Montag Juli 2016

Posted by Strelitzius in Soziales

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Schlagwörter

Jugend, Kirchen, Leute, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Mirow, Spenden

Tania Haack

Tania Haack

Bei einem Auftritt der Kellerbühne FreiGespielt in Mirow haben sich Gabriele Haack und Tochter Tania mir gegenüber als Mitglieder der Strelitzius-Lesergemeinde geoutet. Zugleich nutzten Mutter und Tochter aus Mirow die Gelegenheit, eine Bitte an mich heranzutragen, der ich gern nachkomme.

Tania hat gerade das Gymnasium Carolinum mit dem Abitur beendet und plant für die kommenden zehn Monate einen freiwilligen, sozialen Auslandseinsatz. Im September wird sie nach Rhodos in ein Waisenhaus gehen, um in Griechenland einen diakonischen Freiwilligendienst zu leisten.  Dort wird sie das hauptamtliche Personal im Alltag unterstützen, insbesondere bei allgemeinen pädagogischen Tätigkeiten, Vorbereitung und Durchführung kreativer/sportlicher Angebote, hauswirtschaftlichen Aufgaben und bei den Mahlzeiten.

„Ich habe mich für einen Auslandseinsatz entschieden, da ich gern Menschen in schwierigen Situationen unterstützen und auch eine andere Kultur kennen lernen möchte“, so die junge Mirowerin. „Dabei ist es mir wichtig, einen längeren Zeitraum dort zu verbringen um eine kontinuierliche Arbeit zu gewährleisten. Ich erhoffe mir neue Erfahrungen und viele neue Freunde zu finden.“

Nun zu Tanias Bitte: Ein Diakonisches Jahr im Ausland (DJiA) kostet monatlich 800 bis 1100 Euro. Davon werden z.B. Fahrtkosten, Versicherungen, Unterkünfte, Verpflegung und die pädagogische Begleitung der Freiwilligen bezahlt. Das DJiA basiert ausschließlich auf Spenden. Daher würde sich Tania freuen wenn sie andere Menschen dafür begeistern könnte, das DJiA und seine Projekte in aller Welt zu unterstützen. „Mit einer Spende können auch Sie weltweit Gutes tun“, so Tania. Hier ihre Mailadresse:

t.haack98@web.de

Zum Landeszootag Eisenbahnmusik hören und Tierpate werden

18 Montag Juli 2016

Posted by Strelitzius in Kultur

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Schlagwörter

Freizeit, Mecklenburg-Strelitz, Musik, Neustrelitz, Tiere

Der Tiergarten Neustrelitz will auch in diesem Jahr mit seiner Freilichtbühne bei den Besuchern punkten. So wird es am Mittwoch, den 20. Juli, zum Landeszootag wieder ein moderiertes Familienkonzert mit der Neubrandenburger Philharmonie geben. Im vergangenen Jahr erklang Prokofjews „Peter und der Wolf“. Diesmal wird in Kooperation mit den Stadtwerken um 10.30 und um 16 Uhr die musikalische Geschichte „Tuff, tuff, tuff, die Eisenbahn“ erzählt. Mit einem regulären Ticket für den Tiergarten geht es zum musikalischen Vergnügen nicht nur für Kinder.

Die Philharmoniker werden auf musikalisch beschwingte Weise das Treiben in den ersten Jahrzehnten der Eisenbahn vorstellen. Vor 150 Jahren war die Eisenbahnfahrt noch ein recht abenteuerliches Unterfangen. Zu diesem Thema komponierte Rossini unter dem Titel „Un petit train de plaisir“ einen witzigen Zyklus kleiner Klavierstücke, Carsten Bodinus schrieb einen lustigen Text dazu und Andreas N. Tarkmann hat das Werk wunderbar farbig für großes Sinfonieorchester arrangiert. Die Moderation übernimmt Ute Kotte. Außerdem erklingt Eisenbahnmusik von Johann Strauß und von Hans Christian Lumbye.

Voranmeldungen für Gruppen werden erbeten unter Telefon 03981 204490. 

Der Landeszootag steht in diesem Jahr in Neustrelitz unter dem Motto „Tierpatenschaften“. Vielleicht entschließt sich ja der eine oder andere Besucher, diese ganz besondere Beziehung zu einem Tier einzugehen. Für nur 25 Euro im Jahr und bei freier Auswahl von der Maus bis zum Puma kann eine Patenschaft übernommen werden. Das gibt es so in anderen Tiergärten nicht und hat sich bislang als Erfolgsmodell erwiesen. Also, wenn es am 20. Juli Liebe auf den ersten Blick ist…

Auch für das leibliche Wohl ist wie immer bei Veranstaltungen im Tiergarten gesorgt. Es werden Waffeln gebacken, und die Grillstation läuft auf Hochtouren.

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71 Jahre, Wesenberg in Mecklenburg-Strelitz, Diplomjournalist, Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband

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