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Ausstellung, Kultur, Kunst, Mecklenburg-Strelitz, Neubrandenburg

Christina Rode
In der Vorweihnachtszeit fahren mehr Leute als sonst aus dem Umland nach Neubrandenburg. Wer sich vom Shoppen ein wenig ausruhen will, ist vielleicht in der Galerie Stern im Mercedes-Autohaus BrinkmannBleimann in der Neustrelitzer Straße 111 richtig. Unter dem Titel „Zum Horizont“ stellt die Holzbildhauerin Christina Rode vom 3. Dezember an Skulpturen und Reliefs aus. Mit der Ausstellung zeigt die Wietzower Künstlerin viele neue Objekte zum ersten Mal der Öffentlichkeit, schreibt mir mein Blogfreund Rainer Grassmuck.
Der Kartlower Pastor und Sachverständige für Kirchenfenster Reinhard Kuhl hat anlässlich einer Ausstellungseröffnung über die Künstlerin gesagt: „Christina Rode philosophiert nicht. Sie lebt, lebt das in ihren Skulpturen und Bildern aus, was sie im Moment ihres Entstehens gerade anrührt oder aufwühlt, schmerzt, entzückt, verunsichert oder abstößt. Es ist die Welt der ur-menschlichen Regungen, die sie uns damit vor Augen führt in ihren aktuellen, unverwechselbaren, schicksalhaften und damit oft auch unausweichlichen Zuständen. Christina Rode erfasst diese, macht sie sichtbar, einschließlich der Möglichkeit Ihres Umschlagens in neue Wirklichkeiten.“
Die Ausstellung ist bis zum 5. April zu sehen, Zeit also auch noch im neuen Jahr, sie zu besuchen. Die Vernissage findet am Donnerstag, dem
3. Dezember, um 19.30 Uhr statt.



Brunhilde Dittrich dämpfte allerdings auch Erwartungen, dass Zuwendungen in Größenordnungen „von außen“, also beispielsweise aus der deutschen Stiftungslandschaft, zu erwarten seien. „Die Stadt, der Landkreis und wir, in dem Dreieck muss die Lösung liegen“, so die Chefin, ohne konkreter zu werden. Die Sanierungskosten werden auf rund eine Million Euro veranschlagt, 300 000 Euro wurden von der Versicherung des Architekten gezahlt.