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Tagesarchiv 25. November 2015

Mirower Firma pfuscht dem Dachs ins Handwerk

25 Mittwoch Nov. 2015

Posted by Strelitzius in Wirtschaft

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Schlagwörter

Bauen, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Mirow, Wirtschaft

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Zu einer seltenen Spezialisierung hat es die in Mirow angesiedelte Firma WAKU Bau gebracht. Sie pfuscht im Auftrag der Deutschen Bahn dem Dachs ins Handwerk. Der legt es immer wieder darauf an, Gleisbetten zu unterhöhlen, im Ernstfall kommt es zu einer Absenkung der Schienen.

Vor etwa acht Jahren ist das kleine Unternehmen, das über einen Rahmenvertrag für Schnelleinsätze mit dem Verkehrsriesen verbunden ist, laut Chef Roland Tuma zum ersten Mal zu einem Dachsbau gerufen worden. Nach und nach hat die Firma ihr Knowhow immer mehr verfeinert, für ein bis zwei Aufträge pro Jahr sorgen die Dachse in Mecklenburg-Vorpommern und Nordbrandenburg.

„Wir sondiere die Hohlräume und bringen dann Verpresslanzen ein, über die eine Zementsuspension eingeleitet wird“, erläutert Tuma das Verfahren, ohne zu viel verraten zu wollen.  Der Dachs werde kaum bejagt und breite sich entsprechend aus. Gerade sind Tumas Leute von einer „Dachsbaustelle“ bei Angermünde zurück. Hier hatte das Tier sage und schreibe 30 Kubikmeter Sand umgesetzt.

Schwierige Kiste mit dem Biber

Wer Dachs kann, kann auch Biber. Allerdings ist Letzterer strengstens geschützt und entsprechend rücksichtsvoll zu behandeln. Tuma erzählt die Geschichte von einem Nager, der bei Eberswalde im Brandenburgischen einen Durchlass der Bahn mit einem Stau blockiert hatte. „Dem haben wir einen komplett neuen Stau gebaut, ehe wir den alten abgerissen haben, damit der Wasserstand und damit der Lebensraum ja nicht gestört wird.“ Und da Biber fleißige Tiere sind, hat das Tier auf das neue Bauwerk noch einen halben Meter draufgesetzt. „Jetzt fängt der Bahndamm an zu durchfeuchten“, erzählt der Mirower Experte. „Ganz schön schwierige Kiste.“

MarkeDa ich mit Roland Tuma befreundet bin, weiß ich, dass er eine ausgemachte Frohnatur ist. 2010 war der Dachs Tier des Jahres und schaffte es auf eine Briefmarke der Post. Der „Baulöwe“ hat die Gunst der Stunde genutzt und in Mirow jede Menge von den Marken aufgekauft und klebt sie immer mit einiger Wonne auf Rechnungskuverts an die Deutsche Bahn.

Von Knoten zu Knoten: Karawane zieht zur B 192

25 Mittwoch Nov. 2015

Posted by Strelitzius in Bauen

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Schlagwörter

Bauen, Mecklenburgische Seenplatte, Verkehr

Kaum ist der Knoten auf der B 198 am Abzweig Below fertiggestellt, zieht die Karawane der Strabag AG weiter. Ab kommendem Montag, dem 30. November, wird die vierarmige Anbindung Marihn an die B 192 zwischen Waren und Penzlin ausgebaut. Ziel sind mehr Sicherheit und ein besserer Verkehrsfluss.

Während die Kreisstraße MÜR 23 und die Gemeindestraße in diesem Bereich komplett gesperrt werden, eine Umleitung ist ausgeschildert, fließt der Verkehr auf der Bundesstraße halbseitig per Lichtsignalanlage.  Wie das Straßenbauamt Neustrelitz mitteilt, sind von der rund 570 000 Euro teuren Baumaßnahme auf der Bundesstraße 280 Meter betroffen, auf der Kreisstraße 45 Meter und auf der Gemeindestraße Richtung Marihn-Ausbau 95 Meter. Die an der Bundesstraße existierenden Bushaltebuchten mit Unterstellmöglichkeiten werden im Zuge des Knotenausbaus wiederhergestellt. Ende Mai 2016 soll alles fertig sein.

Wo (hof)zaubern sie denn?

25 Mittwoch Nov. 2015

Posted by Strelitzius in Freizeit

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Schlagwörter

Feste, Freizeit, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz

Viele Leute freuen sich offenbar auf den Weihnachtlichen Hofzauber am bevorstehenden 1. Adventswochenende in Neustrelitz. Allerdings ist so manchem nicht klar, wo denn überall gezaubert wird. Zumindest wurde diese Angabe in meinem Blog vermisst, deshalb hier flugs der Nachtrag. Die Hofzauberer erwarten am Freitag von 17 bis 20 Uhr, am Sonnabend von 14 bis 20 Uhr und am Sonntag von 14 bis 18 Uhr die Adventsbummler.

An nicht weniger als neun Orten kann vorweihnachtliches Flair genossen werden: im Fürstenhof, Rathaushof, in der Antik-Diele, am Borwinheim, in der Hofpassage Venusberg und im Kunsthaus. Außerdem mit dabei die Buchhandlung Wilke, die Bäckerei Reinhold mit ihrem Kornhus und die Firma Rogge „Rund ums Büro“. Der sonntägliche Zauber findet nur noch im Fürstenhof statt. Also, wer an keinem der drei Tage den Weg in die Neustrelitzer Innenstadt findet, hat mit Sicherheit etwas versäumt.

Kleine Kritik von Strelitzius: Auf das mir von den Veranstaltern zugesicherte Programm warte ich immer noch.

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Strelitzius

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71 Jahre, Wesenberg in Mecklenburg-Strelitz, Diplomjournalist, Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband

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