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Tagesarchiv 21. November 2015

TSG-Kicker zittern sich zum Sieg über starke Budissa-Elf

21 Samstag Nov. 2015

Posted by Strelitzius in Sport

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Schlagwörter

Fußball, Mecklenburg-Strelitz, Sport, TSG Neustrelitz

Jubel nach dem 1:0: der zweifache Torschütze für die TSG Kerem Behnke.

Jubel nach dem 1:0: der zweifache TSG-Torschütze Kerem Behnke.

Die TSG Neustrelitz hat sich im heimischen Parkstadion ohne großen Glanz zu einem 2:1 (2:1) über die Elf von Budissa Bautzen gezittert. Die Elf von Trainer Andreas Petersen hatte wie die Feuerwehr losgelegt und war bereits in der 4. Minute durch den aserbaidschanischen Nationalspieler Kerem Behnke in Führung gegangen. Das muss wohl der Weckruf für die Gäste gewesen sein, die mit zunehmender Spieldauer immer stärker wurden.

Trotzdem gelang erneut Behnke in der 42. Minute das 2:0.  Aber nur zwei Minuten später zappelte der Ball im Tor des Neustrelitzer Keepers Steven Braunsdorf, der diesmal einen sehr zerfahrenen Eindruck machte und in dieser Situation im Fünf-Meter-Raum nicht beherzt genug eingriff. Viele der rund 650 Zuschauer im Parkstadion hatten ein Handspiel der Bautzener gesehen, Schiedsrichter Matthias Lämmchen aus Meuselwitz bemerkte es nicht.

In der zweiten Hälfte hatten die Platzherren trotz größerer Spielanteile der Gäste bei blitzartigen Vorstößen mehrere hundertprozentige Chancen, die aber allesamt vom Bautzener Torwart Jakub Jakubov entschärft wurden. Am Ende, als sich Jakubov sogar noch in den Budissa-Angriff einschaltete, haben die Neustrelitzer und ihre Fans den Abpfiff regelrecht herbeigesehnt.

Mein Interviewpartner war heute TSG-Sponsor Dietmar Beyer. „Die Bautzener waren ganz schön stark, streckenweise sogar feldüberlegen. Uns müssen wir mal wieder ankreiden, viele Chancen nicht genutzt zu haben.“ Am Ende zählen die drei Punkte. Und die Residenzstädter bleiben im eigenen Stadion weiter ungeschlagen.

Vor dem Anstoß hatten Spieler und Zuschauer in einer Schweigeminute der Terroropfer von Paris gedacht.

Rinderhack und Chinakohl wie für die Ehe im Wok geschaffen

21 Samstag Nov. 2015

Posted by Strelitzius in Kochen

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Schlagwörter

Essen, Kochen

Chinakohl2

Eigentlich hatte ich an diesem Wochenende vor, Romanesco auf den Tisch zu bringen. Aber da hatte ich die Rechnung mal wieder ohne den einheimischen Handel gemacht. Meine Blogfreundin Ulla kann es bezeugen, ich war von vornherein skeptisch. Einmal auf dem Kohl-Trip, ist mir nun Chinakohl in die Küche gekommen. Und, um es vorweg zu nehmen, es gibt nichts zu bereuen. Das leicht bittere Gemüse geht mit Rinderhack eine Ehe ein, als wären beide Seiten für einander geschaffen.

LöffelDrei Knoblauchzehen fein würfeln,  drei rote Paprikaschoten dito, nur in grob. Ein Bund Frühlingszwiebeln schneiden wir in schräge Röllchen, das Weiße vom Grünen trennen. Der Chinakohl, so um die 500 Gramm je nach Abpackung, gern auch mehr, wird vom Strunk befreit und anschließend  in zwei Zentimeter breite Streifen geschnitten.

Der Wok soll nicht denken, er ist nur zum Herumstehen da. Zeit, ihm mal wieder zu seiner Daseinsberechtigung zu verhelfen. Alte Regel: Erst erhitzen, dann Öl hinein. Irgendein Discounter hat mir mal „Wok-Öl“ angedreht. Ich erinnere mich noch genau daran, weil ich auf dem Weg zum Kauf mein Auto mangels eigener Einsicht in die Vorfahrtsregel geschrottet hatte. Habe ich jetzt überlagert weggeworfen, die Spezialmischung. Wenn es denn eine war. Mit fünf Esslöffeln Olivenöl seid Ihr jedenfalls auf der richtigen Seite. 800 Gramm Rinderhack hinein und unter emsigen Einsatzes eines  Holzlöffels, ich habe da (siehe Abbildung) so einen Spatel, krümelig braun anbraten.

Knobi, Paprika und die weißen Zwiebelröllchen ein paar Minuten mitmachen lassen. Zuletzt die Kohlstreifen und Zwiebel grün in den Wok, zwei Minuten Deckel drauf, fast fertig. Acht Esslöffel Sojasauce, Salz und Cayennepfeffer drüber, mischen. Auf den gefüllten Teller lassen wir dann noch fein gehacke Petersilie regnen. Verwöhnte Einkäufer, die es hierzulande nicht geben dürfte, vergessen das mit der Petersilie und greifen zu frischem Koriander.

Der Rest des Essens kommt bei uns immer für den Folgetag in den Keller, aber viel war nicht mehr im Wok. Man muss sich echt bremsen. Mahlzeit!

Der echte Nikolaus kommt ins Mirower „Kaffeehus“

21 Samstag Nov. 2015

Posted by Strelitzius in Kultur

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Schlagwörter

Feste, Freizeit, Kinder, Kultur, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Mirow

nikolaus

Das „Kaffeehus“ in Mirow ist vielleicht die einzige Adresse in der Region, wo man dem Nikolaus tatsächlich begegnen kann.

Ich mag das „Kaffeehus Kittendorf“, Mirows Stadtcafé, auch, weil seine Inhaberin Christine Kittendorf vor Ideen nur so sprüht. So ist ihr aufgefallen, dass viele Kinder Nikolaus und Weihnachtsmann für ein und dieselbe Person halten. „Wie sollen sie es auch besser wissen, wenn sie früh aufstehen, war der Nikolaus schon da und der Stiefel ist voll“, erklärt mir die Chefin. Sie ermöglicht den kleinen und großen Besuchern ihres Cafés nun eine Begegnung mit dem wahren Nikolaus.

Der reist am 6. Dezember um 16 Uhr extra aus Neubrandenburg an, natürlich, wie es sich gehört, mit Bischofsmütze und -stab. Und er wird den Jungen und Mädchen nebst Begleitpersonen in gereimter Rede über sich erzählen. Die Adresse dürfte ihm noch aus dem vergangenen Jahr bekannt sein, als er seine Premiere im „Kaffeehus“ hatte und zehn Kinder froh stimmte.

Natürlich müssen Eltern oder Großeltern ein bisschen mitspielen. Vorher ist bis zum 3. Dezember ein geputzter Kinderstiefel mit dem vollständigen Namen des Kindes abzugeben und mit ein, zwei Angaben, was es im zurückliegenden Jahr besonders gut gemacht hat. Ein geringer Unkostenbeitrag ist zu entrichten.   http://www.kaffeehus-kittendorf.de

Einfach klicken: Daueranzeigen

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71 Jahre, Wesenberg in Mecklenburg-Strelitz, Diplomjournalist, Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband

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