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Jubel nach dem 1:0: der zweifache Torschütze für die TSG Kerem Behnke.

Jubel nach dem 1:0: der zweifache TSG-Torschütze Kerem Behnke.

Die TSG Neustrelitz hat sich im heimischen Parkstadion ohne großen Glanz zu einem 2:1 (2:1) über die Elf von Budissa Bautzen gezittert. Die Elf von Trainer Andreas Petersen hatte wie die Feuerwehr losgelegt und war bereits in der 4. Minute durch den aserbaidschanischen Nationalspieler Kerem Behnke in Führung gegangen. Das muss wohl der Weckruf für die Gäste gewesen sein, die mit zunehmender Spieldauer immer stärker wurden.

Trotzdem gelang erneut Behnke in der 42. Minute das 2:0.  Aber nur zwei Minuten später zappelte der Ball im Tor des Neustrelitzer Keepers Steven Braunsdorf, der diesmal einen sehr zerfahrenen Eindruck machte und in dieser Situation im Fünf-Meter-Raum nicht beherzt genug eingriff. Viele der rund 650 Zuschauer im Parkstadion hatten ein Handspiel der Bautzener gesehen, Schiedsrichter Matthias Lämmchen aus Meuselwitz bemerkte es nicht.

In der zweiten Hälfte hatten die Platzherren trotz größerer Spielanteile der Gäste bei blitzartigen Vorstößen mehrere hundertprozentige Chancen, die aber allesamt vom Bautzener Torwart Jakub Jakubov entschärft wurden. Am Ende, als sich Jakubov sogar noch in den Budissa-Angriff einschaltete, haben die Neustrelitzer und ihre Fans den Abpfiff regelrecht herbeigesehnt.

Mein Interviewpartner war heute TSG-Sponsor Dietmar Beyer. „Die Bautzener waren ganz schön stark, streckenweise sogar feldüberlegen. Uns müssen wir mal wieder ankreiden, viele Chancen nicht genutzt zu haben.“ Am Ende zählen die drei Punkte. Und die Residenzstädter bleiben im eigenen Stadion weiter ungeschlagen.

Vor dem Anstoß hatten Spieler und Zuschauer in einer Schweigeminute der Terroropfer von Paris gedacht.