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Rehazentrum

Die Mitglieder des Rehazentrum-Vereins sind optimistisch, einen Ausweg aus der Misere rund um das Kita-Gebäude zu finden.

In den nächsten 14 Tagen sollte eine Finanzierungslösung für die sanierungsbedürftige Kita „Knirpsenland“ in der Neustrelitzer Schwentnerstraße auf dem Tisch liegen. Davon geht Brunhilde Dittrich, Geschäftsführerin des Rehazentrums Neustrelitz, aus. Die wegen schwerer Dachschäden gesperrte Tagesstätte war naturgemäß eines der Themen auf der Mitgliederversammlung des Vereins am Mittwochabend. „Wir schaffen das“, ist sich auch Vereinsvorstandsvorsitzender Frank Illgen sicher, „wir werden das durchstehen.“

Kita 1busBrunhilde Dittrich dämpfte allerdings auch Erwartungen, dass Zuwendungen in Größenordnungen „von außen“, also beispielsweise aus der deutschen Stiftungslandschaft, zu erwarten seien. „Die Stadt, der Landkreis und wir, in dem Dreieck muss die Lösung liegen“, so die Chefin, ohne konkreter zu werden. Die Sanierungskosten werden auf rund eine Million Euro veranschlagt, 300 000 Euro wurden von der Versicherung des Architekten gezahlt.

Mit besonderer Aufmerksamkeit wurde dem Bericht von Kita-Leiterin Anke Lengauer gefolgt, die von einem „turbulenten Jahr“ sprach. Ihr Team und sie unternähmen alles, um den Kindern im Ausweichquartier Forsthaus am Tiergarten Normalität zu bieten. Unter anderem seien neue Möbel angeschafft worden, „die hoffentlich bald ins Haus an der Schwentnerstraße umziehen können“.

Gärtnerei wird ausgebaut

Ungeachtet der Misere rund um das marode Kita-Haus will das Rehazentrum im kommenden Jahr ein Sozialgebäude und zwei kleinere Gewächshäuser auf dem Gelände der Schlossgärtnerei errichten. „Die Nachfrage nach Bioprodukten ist groß“, begründete Frank Illgen  das Vorhaben im Bereich Neustrelitzer Werkstätten, die 241 behinderte Mitarbeiter haben. Anlässlich des Jahresabschlusses 2014 bescheinigte Wrtschaftsprüfer Stefan Huskobla (Osnabrück) dem Rehazentrum „sehr solide, gesunde Verhältnisse“.