In Neustrelitz hat sich ein Verein StädteBANDE gegründet. Er möchte internationale Gesinnung, Völkerverständigung und Toleranz fördern. Dies soll insbesondere durch kulturelle, schulische, sportliche und wirtschaftliche Veranstaltungen erfolgen. Im Vordergrund der Vereinsarbeit stehen die städtepartnerschaftlichen Beziehungen der Stadt Neustrelitz. CDU-Stadtvertreter Ralf Milbredt hat auf der gestrigen Sitzung der Stadtvertretung seinen Verein als Vorstandsvorsitzender vorgestellt.
Das erste in der Region öffentlich bespielbare Klavier wurde vor drei Jahren auf Initiative von Matthias Schwarz (l.) im Neustrelitzer Bahnhof aufgestellt, und um die Pflege kümmert sich der Simsalartist gemeinsam mit Klavierstimmerin Katrin Schmidt. Foto: Ute Köpke
Ein gutes Klavier kostet nicht nur eine Menge Geld, es braucht auch genügend Platz. Wer sich schon immer mal an diesem Musikinstrument ausprobieren oder gern spielen möchte, hat zukünftig die Möglichkeit im Voß-Haus beim alten Penzliner Marktplatz. Am Sonnabend, 2. April, wird hier um 16 Uhr zum „Klavier-Einweihungskonzert“ als Veranstaltung vom „simsalArt e.V.“, dem Penzliner Kulturverein und der Stadt Penzlin öffentlich eingeladen. Die Gäste erwartet ein buntes Potpourri mit verschiedenen Musikern, und natürlich ist auch der Initiator dieses Projektes, Matthias Schwarz, dabei. „Außerdem sind Gastmusiker gern gesehen, die selbst mal in die Tasten greifen wollen“, freut sich der Penzliner auf weitere Musikbegeisterte.
Mit großem Bedauern hat sich die Leitung der Kinder- und Jugendkunstschule im Kunsthaus Neustrelitz endschieden, den geplanten Kunstschulfasching am 19. März abzusagen. Der Fasching der ursprünglich am 19. Februar stattfinden sollte, aber aufgrund der Coranalage verschoben werden musste, muss nun wegen der hohen Inzidenzen abgesagt werden. Die momentane Coronalage stellt aus Sicht der Verantwortlichen eine zu hohe Ansteckungsgefahr dar. Im Zweifelsfall gehe der Gesundheitsschutz einfach immer vor.
Besserwisser Sebastian Klussmann ist am kommenden Sonntag, den 20. März, um 16 Uhr, zu Gast im Landestheater Neustrelitz. Der bekannte Quiz-Champion verrät in seinem faszinierenden Vortrag „Besserwissen mit dem Besserwisser“ einen Weg zu mehr Allgemeinbildung. Vor einem Millionenpublikum tritt er regelmäßig als einer der Jäger der erfolgreichen Quizshow „Gefragt – Gejagt“ an.
Das Neustrelitzer Gymnasium Carolinum kümmert sich seit gestern um 18 Kinder und Jugendliche (Geburtsjahrgänge 2002 bis 2013) aus der Ukraine, die als Flüchtlinge in die Region gekommen sind. „Wir haben mit Betreuung und Unterricht begonnen sowie mit etwas Spiel und Sport. Untergebracht sind sie zurzeit alle bei Verwandten von ihnen in Neustrelitz, Rechlin und anderen Orten“, so Schulleiter Henry Tesch gegenüber Strelitzius. Auch das Mittagessen in der schuleigenen Mensa sei organisiert.
Ab Montag, 7. März, werden die Corona-Maßnahmen an den Schulen in Mecklenburg-Vorpommern gelockert. „Wir gehen schrittweise vor und behalten die Situation gemeinsam mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie den Schulpraktikern im Blick. Ich bedanke mich bei allen Schülerinnen und Schülern, Eltern, Lehrkräften und dem pädagogischen Personal, die in den vergangenen Monaten alles dafür getan haben, die Hygienekonzepte konsequent umzusetzen. Trotzdem müssen wir alle weiterhin vorsichtig sein und verantwortungsvoll handeln“, sagte Bildungsministerin Simone Oldenburg.
In einem ersten Schritt entfällt ab Montag die Maskenpflicht im Unterricht. Die Empfehlung zum Tragen eines Mund-Nasen-Bedeckung bleibt bestehen. In den Pausen, wenn sich Kinder und Jugendliche im Schulgebäude bewegen, muss die Mund-Nasen-Bedeckung weiterhin getragen werden. Das dreimalige Testen pro Woche bleibt erhalten Auch die Hygienevorschrift für Schülerinnen und Schüler, sich in der Schule in definierten Gruppen zu bewegen, wird zum 7. März aufgehoben.
Die Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer vom Neustrelitzer Gymnasium Carolinum haben heute ein unübersehbares Friedenszeichen Zeichen gesetzt und sagen „Нет войне – Nein zum Krieg“. „Wir wollen, dass das sinnlose Töten und Zerstören in der Ukraine aufhört. Jeder tote Soldat auf jeder Seite ist einer zu viel. Niemand sollte sein Zuhause, seine Familie und seine Freunde verlieren“, heißt es in einem parallel verbreiteten Aufruf.
Luftreiniger in einem Klassenzimmer. Foto: Stadt Neubrandenburg
Neun Schulen der Stadt Neubrandenburg werden derzeit mit UV-C (Licht) und HEPA (Filter)-Luftreinigungsgeräten ausgestattet. Damit setzt die Vier-Tore-Stadt einen entsprechenden Beschluss der Neubrandenburger Stadtvertretung im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie um.
Die Kunstschule Neustrelitz ist aus dem Schlaf erwacht und freut sich auf ein belebtes Haus und begeisterte kleine Künstler, um die dunkle Jahreszeit und die Gemüter mit bunten Werken zu erhellen. Das vielseitige Winterferienprogramm vom 7. bis zum 18. Februar hält für jeden etwas bereit. Ich hänge es hier an.
Das ehemalige Technikum ist heute Sitz der Stadtwerke Neustrelitz.
Mein treuer Leser Prof. Helmut Böhme hat mir besondere Grüße zu Weihnachten und zum Jahreswechsel zukommen lassen. Wobei die nicht mir gelten, sondern den ehemaligen Dozenten am Technikum Strelitz von 1961 bis 1990 und Vorsitzenden des Max Hittenkofer Vereins Technikum Strelitz aus Ekuador erreicht haben. Daniel Modesto Medina studierte von 1973 bis 1976 am Technikum und erinnert sich offensichtlich noch immer gern und voller Verbundenheit an diese Zeit. Er schreibt in „etwas lädiertem Deutsch“:
Lieber Freund Helmut, egal wo Du Dich befindest würdest oder stehen würdest! Möchte ich die besten Grüszen Dich erreichen! Ich hoffe für Dich, Deine Familie und zu allen Menschen der Welt eine wärmige heilige Nacht, fröhliche Weihnacht sowie das Beste für das neue Jahr 2022! Dein ekuadorianischer und für immer Dir und deutscher Nation dankvoller Freund Daniel Modesto. PROSIT!
Prof. Böhme, zuletzt von 1991 bis 2001 an der Fachhochschule Neubrandenburg tätig, merkt an, dass er noch immer Grüße ehemaliger Studenten aus der ganzen Welt erhält. Die Erinnerung an das Strelitzer Technikum sei offensichtlich lebendig. Nur im eigenen Land habe die Bildungsstätte offenbar nichts gegolten, sondern sei von der Landesregierung und regionalen „Mecklenburger Schlafmützen“ „mausetot“ gemacht worden.