Am heutigen Abend gegen 17.25 Uhr ereignete sich auf der Kreuzung B198 / K18 ein Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem Motorrad. Der 25-jährige deutsche Fahrer eines PKW Renault befuhr die K18 aus Richtung Lärz kommend und beabsichtigte auf die B198 in Richtung Vietzen aufzufahren. Da sich auf der B198 vorfahrtberechtigte Fahrzeuge befanden, musste der 25-Jährige verkehrsbedingt halten. Aus Richtung Vietzen befuhr ein PKW die Bundesstraße und beabsichtigte nach rechts in Richtung Lärz abzubiegen. Hinter diesem PKW fuhr ein 53-jähriger Deutscher mit einem Motorrad. Dieser wollte auf der B198 weiter in Richtung Neustrelitz fahren. Der Renault-Fahrer bemerkte den vorfahrtberechtigten Kradfahrer nicht und fuhr auf die Bundesstraße auf. Dabei kam es zum Zusammenstoß zwischen dem PKW und der Harley-Davidson.
Euphorische Zeilen haben mich zu später Stunde erreicht. Mein Blogpartner Marco Zabel, Geschäftsführender Direktor der Deutschen Tanzkompanie, hat die heutige umjubelte, frenetisch gefeierte Aufführung von Mozarts Requiem als Oratorienkonzert mit choreografischer Installation in der Neustrelitzer Stadtkirche (Strelitzius berichtete) erlebt. „Auch, wenn sich alles erst setzen muss, fest steht ohne Zweifel, dieses Neustrelitzer Mozart-Requiem voller tiefer Emotion wird in Erinnerung bleiben. In der Stadtkirche waren nicht nur die Singakademie Neustrelitz, Mitglieder der Neubrandenburger Philharmonie, Gesangssolisten aus den Reihen des Neustrelitzer Musiktheaterensembles und eben die Deutsche Tanzkompanie vereint – in Summe ca. 120 Mitwirkende – , sondern ungewöhnlich viele Besucher aus Neustrelitz, aus nah und fern, nicht wenige aus Neubrandenburg, aus Waren, aus Rostock, aus Hamburg. Alles in allem dürften an die tausend Menschen in der Stadtkirche zusammen gekommen sein, die Zeugen eines Neustrelitzer Wunders geworden sind.“
Nach Jahren wurde ob des Andrangs erstmals wieder die zweite Empore geöffnet. So mancher habe sich die Augen gerieben, Erinnerungen an die Zeit der friedlichen Revolution vor 35 Jahren seien wach geworden, so Marco Zabel weiter. Schon die Einführung im Borwinheim sei ansteckend gewesen, und bereits eine Stunde vor dem Konzert hätten sich lange Schlangen vor der Stadtlirche bis weit hinaus auf den Markt gebildet. „Man mag sich gar nicht vorstellen, was gewesen wäre, hätte sich doch beispielsweise der NDR zu einer Berichterstattung hinreißen lassen“, kommentiert mein Blogfreund.
Heute Morgen gegen 5 Uhr teilte eine Zeugin der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums eine beschädigte Schaufensterscheibe bei einem Fahrradhändler im Juri-Gagarin-Ring in Neubrandenburg mit. Nach derzeitigen Ermittlungsstand begaben sich in den Nachtstunden bis dato unbekannte Täter in das Geschäft und entwendeten hier zwei E-Bike im Gesamtwert von ca. 7.500 Euro. Der Kriminaldauerdienst Neubrandenburg befand sich zur Spurensuche und-sicherung vor Ort im Einsatz.
Die Polizei ruft Zeugen auf, die in den Nachtstunden etwas Ungewöhnliches am genannten Tatort oder im Nahbereich beobachtet haben, sich an das Polizeihautrevier in Neubrandenburg unter 0395/55825224, jede andere Polizeidienststelle oder im Internet unter www.polizei.mvnet.de zu melden.
Das Wesenberger Brennwerk in der Bahnhofstraße 18 wird beim Tag der Architektur 2024 in MV mit von der Partie sein. Das Thema des Tages ist „einfach umbauen“. Da passt die fast fertiggestellte neue brenn:werk-„Halle für Alle“ natürlich perfekt rein, schreibt mir Architekt Wito Tröschel. Führungen gibt es am Sonnabend, den 29. Juni, um 11 und um 13 Uhr.
Die brenn:werk eG ist eine junge Genossenschaft, welche die ehemalige Brennerei in Wesenberg 2021 gekauft hat, um dort einen Ort für Wohnen, Arbeit und Kultur zu schaffen. In einem multifunktionalen Anbau halten demnächst ein Kulturcafé mit Seminarraum, Galerie und Veranstaltungsfläche Einzug. Die Architektur schafft klare Räume mit offenen Inhalten. Sie fügt sich neu ein und spielt mit bewusst erzeugten Kontrasten.
Der Regisseur Jörg Herrmann ist am kommenden Donnerstag, den 27. Juni, um 20 Uhr zum Gespräch in Neustrelitz im Fabrik.Kino 2 am Sandberg. In der Reihe „Gedreht in MV“ zeigt das Fabrik.Kino „Hohe Kunst auf’s platte Land“, ein 2021 entstandener Dokumentarfilm von Herrmann über die Kunsthalle Rostock.
Die Frage war: „Was ist typisch für Norddeutschland?“ Dabei assoziiert man nicht unbedingt Kunst und Kultur. Doch gerade in Rostock wurde 1969 im malerischen Parkgelände am Schwanenteich, inmitten der beschaulichen Naherholungsidylle des Stadtteils Reutershagen, eine Kunsthalle eröffnet. Dieses moderne Ausstellungshaus für zeitgenössische Kunst war der erste Museums- und blieb der einzige Kunstmuseumsneubau in der untergegangenen DDR. Die Kunsthalle erwarb sich schnell einen guten, aber nicht unumstrittenen Ruf weit über die Landesgrenzen hinaus, geriet in den 90er Jahren in einen Abwärtsstrudel – mehrmals stand das Haus kurz vor der Schließung – stieg dann 2009 auf wie Phönix aus der Asche und besitzt heute wieder eine beachtenswerte nationale und internationale Reputation.
Auriel Tschaikowski, Katharina Buch und Jan Wichert (von rechts) sind ein wirklich gutes Pizza-Team.
Großes Begängnis gestern Abend im Garten des Gasthauses Canow. Zum zweiten Mal nach dem Start am Freitag hat Auriel Tschaikowski den selbstgebauten Pizzaofen angeheizt, und die Leute kamen in Scharen. Irgendwann waren alle Tische auf dem weitläufigen, malerischen Gelände besetzt, und der Wirt nebst seinen Berliner Freunden Jan Wichert und Katharina Buch hatten alle Hände voll zu tun.
Was da unter dem Dach der Holzpagode mit dem Schieber aus dem Ofen gezogen wird, ist aber auch wirklich lecker. Eine Besucherin behauptete sogar, die beste Pizza ihres Lebens gegessen zu haben. Ich übe mich da in mehr Zurückhaltung. Die Konkurrenz ist groß, aber die Rundlinge in zwei Sorten mit frischen Zutaten waren schon richtig gut. Mundwinkel nach oben für Margherita und Bianca aus Canow! Dazu gab es einen Antipasti-Teller, guten Wein und ordentliches Bier von der Küste. Solchermaßen versorgt, verweilt man gern noch ein Weilchen länger.
Natürlich ist alles noch entwicklungsfähig, aber der Anfang ist allemal geglückt, und die Gäste wissen die Geschäftsidee ganz offensichtlich zu schätzen. Strelitzius wünscht Auriel Tschaikowski und dessen Partnerin Lea Ritter, die im Mai 2021 das Gasthaus eröffnet haben, maximalen Erfolg mit dem neuen Sommerangebot. Am kommenden Freitag und Sonnabend, jeweils ab 17 Uhr, ist am Gasthaus Canow wieder Pizza-Zeit.
Am heutigen Sonnabend gegen 18.05 Uhr, ereignete sich auf der B192 ein schwerer Verkehrsunfall. Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr der 65-jährige Fahrer eines PKW Ford die Bundesstraße aus Richtung Klink kommend in Richtung Sietow. Aus bislang ungeklärter Ursache kam der PKW nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte dort mit einem Straßenbaum. In der weiteren Folge überschlug sich der Ford und kam anschließend auf dem Dach zum Stillstand. Der 65-Jährige, welcher aus dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte stammte, wurde bei dem Unfall so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle verstarb.
Der entstandene Gesamtsachschaden wird auf ca. 10.000 Euro geschätzt. Während der Unfallaufnahme und der Fahrzeugbergung musste die B192 für ca. zwei Stunden voll gesperrt werden.
„Geschichten brauchen Bilder“ heißt die gestern eröffnete Ausstellung von Claudia Burmeister in der Galerie des Kulturvereins Feldberger Land im Haus des Gastes, Strelitzer Straße 42. Gezeigt werden Illustrationen aus Kinderbüchern und freie Arbeiten. Für diese Ausstellung gestaltete der Verein keine Vernissage, sondern plant eine Finissage. Am letzten Ausstellungstag, Sonntag, den 1. September, wird Claudia Burmeister um 16 Uhr anwesend sein, durch die Ausstellung führen und von der Arbeit einer Illustratorin erzählen.
Claudia Burmeister arbeitet als Illustratorin in den Bereichen Kinderbuch, Lernmaterialien und Editorial. Dabei ist es ihre Aufgabe, konkrete Aufträge mit ihren Illustrationen zu verbildlichen. Diese entstehen bei Claudia Burmeister mit Gouachefarben, Buntstiften und in Kombination mit einfachen Drucktechniken. Sie sind viel mehr als nur Beiwerk zum Text, denn das Bild kann eine komplexe Thematik so veranschaulichen, dass es für die Betrachtenden erklärend und weiterführend zugleich ist. Diese Aufgabe zu meistern bedeutet für Claudia Burmeister eine echte Herausforderung; gleichzeitig schätzt sie dabei den kreativen Prozess und die Gelegenheit zur eigenen Interpretation als Zeichnerin. Auch kann sie sich als Illustratorin über geographische oder sprachliche Grenzen hinwegsetzen. Denn besonders in Bilder- und Kinderbüchern sind es gerade die Bilder, die die Kinder „lesen“ und die dabei ihre Vorstellung von den Dingen auf dieser Welt prägen. Daher sieht Claudia Burmeister ihre Aufgabe als Zeichnerin auch mit einer großen Verantwortung verbunden.
Für alle, die es noch nicht wussten: Kochen kann so simpel sein! Fast scheue ich mich, das Folgende als Rezept zu deklarieren. Aber, es hat so gut geschmeckt, dass ich es jetzt unmöglich für mich behalten kann. Zumal sich der Einkauf dank unseres von der Holden geführten, extrem gut sortierten Kühlschranks sehr in Grenzen hielt. Ein Bund Frühlingszwiebeln und zwei mittelgroße Zucchini, mehr war nicht aus der Kaufhalle zu holen.
Bei den Zwiebeln habe ich das Weiße vom Grünen getrennt und geviertelt. Die Zucchini wurden mundgerecht gestiftelt. Immer wieder höre ich, dass Leute das Kürbisgewächs schälen. Kommt bei mir nicht in die Küche, der Frevel, ordentlich abwaschen und Außenhaut dran lassen. Schon wegen der Optik. Abgesehen davon, wandern Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe sonst in den Mülli.
Illusion Schinkenwürfel
Dauerleser meiner Kochempfehlungen werden es wissen: Unserer Kühlschrank enthält immer magere Schinkenwürfel. Die sind lange haltbar und passen zu unendlich vielen Gerichten. 250 Gramm von ihnen tauchen so gut unter dem Gemüse ab, dass sie zumindest die Illusion vegetarischer Ernährung schaffen. Zur Fraktion der Fleischverächter gehören werde ich hingegen wohl bis an mein selig Ende nicht.
Dann habe ich noch Radieschen gefunden, eine Handvoll davon in Scheiben geschnitten. Mit ihrer zunehmenden Marktpräsenz freunde ich mich mit Datteltomaten an. Ein Dutzend der Invasoren in deutschen Gemüseabteilungen habe ich halbiert. Dann war da noch die rote Paprika. Die hat sich schon seit zwei Wochen gefragt, ob wir sie wohl zum Ladenhüter verdammt haben. Haben wir nicht, wir lassen (fast) nichts umkommen, was als Lebensmittel daherkommt. Die Schote habe ich entkernt und in Streifen verwandelt. Mit dem Knobi ist es wie mit den Schinkenwürfeln: Der geht uns auch nicht aus. Vier Zehen, fein gehackt, runden die Mischung ab.
Am kommenden Dienstag, den 25. Juni, macht das mobile Büro des Bundestagsabgeordneten von 14 bis 15.30 Uhr Station in Kratzeburg neben der Kirche. An Bord des Busses ist ein Mitarbeiter von Johannes Arlt. Die Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, vorbeizukommen und bei einer Tasse Kaffee in entspannter Atmosphäre Fragen zu stellen. Ihre Anliegen werden aufgenommen, an den Bundestagsabgeordneten weitergeleitet, von ihm gelesen und bearbeitet.
Johannes Arlt ist direkt gewählter Abgeordneter für große Teile der Landkreise MSE und LRO im Deutschen Bundestag. Ihm ist der regelmäßige Austausch mit den Menschen in seinem Wahlkreis besonders wichtig, um deren Anliegen in Berlin einbringen zu können.