Schlagwörter
Gastronomie, Konzert, Literatur, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Musik, Wesenberg

Als ich heute Vormittag vom Glücksfall für Priepert berichtete, ahnte ich noch nicht, dass ich am selben Sonntag auch noch meine persönlichen Glücksmomente erleben durfte. Natürlich hatten die Holde und meine Wenigkeit gehofft, nach coronabedingter Abstinenz endlich wieder im Biergarten am Wesenberger Hafen festmachen zu können. Aber nicht nur die Hoffnung erfüllte sich, sondern wir durften auch noch Live-Musik und Stand-up-Comedy mit dem von uns hochgeschätzten „CollecTiv“ genießen.
Georg Hunkel und Lutz Friedel spielten weitgehend unangekündigt auf, kamen im Bunde mit den Betreibern des Biergartens quasi fast des Weges, um ja nicht zu viele Zuhörer anzulocken und damit die Ordnungsmächte zu beschäftigen. Immerhin, die Herren sind eine Ausnahmeband, und das hat sich längst herumgesprochen. Wir hatten das an der Wasserkante der Woblitzstadt angestammte Duo zuletzt am Herrentag schmerzlich vermisst, als uns die Pandemie Christi Himmelfahrt nach allen Regeln einer Seuche vermieste. Nun also die unverhoffte Wiedergutmachung, und „CollecTiv“ war vor leider lichten Reihen einmal mehr jeden Ton und jede Silbe wert. Die sprachgewandten Musikanten muss man als Veranstalter gebucht und als Gast erlebt haben! Dazu Erdbeerbowle unter uralter, blühender Kastanie, das schöne Leben hat uns wieder.
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