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Strelitzius Blog

Tagesarchiv 26. Juni 2021

Es wird wieder trainiert: Wesenberger Feuerwehr „rettet“ zwei Personen aus brennendem Einfamilienhaus

26 Samstag Juni 2021

Posted by Strelitzius in Feuerwehr

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Schlagwörter

Mecklenburgische Kleinseenplatte, Wesenberg

Nach langer Corona-Pause hat auch die Wesenberger Feuerwehr wieder mit der Regelausbildung begonnen und trifft sich alle 14 Tage Freitagabend zur Weiterbildung, um Wissen zu festigen und Handgriffe zu trainieren. Gestern stand das Thema „Feuerwehrdienstvorschrift 3 – Einheiten im Lösch- und Hilfeleistungseinsatz“ auf dem Lehrplan, wie mir mein Blogfreund René Deparade, stellvertretender Wehrführer, mitteilt.

Nach einem theoretischen Teil, wo gewisse Grundsätze und Aufgaben der einzelnen Trupps nochmal wiederholt und aufgefrischt wurden, gab es dann im Anschluss eine praktische Einsatzübung. „Feuer groß – Tiergartenstr. 16, Rauch und Hilferufe aus Gebäude, Menschenleben in Gefahr!“ so die Alarmierung. Mittels Nebelmaschine wurde hier ein Einfamilienhaus komplett „verraucht“ und ein Zimmerbrand simuliert. Nach dem Eintreffen galt es hier als erstes für den Einheitsführer im Rahmen seiner Lageerkundung festzustellen, dass sich noch 2 Personen im Gebäude befinden und dann entsprechende Maßnahmen zur Menschenrettung einzuleiten.

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Mitarbeiter des Regiehofes komplettieren Hundeplatz in Wesenberg

26 Samstag Juni 2021

Posted by Strelitzius in Bauen

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Schlagwörter

Freizeit, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Stadtentwicklung, Tiere, Wesenberg

Der am Glockengraben in Wesenberg befindliche Hundeauslaufplatz wurde durch die Mitarbeiter des Regiehofes Wesenberg um eine Sitzbank und eine Umzäunung erweitert. Das teilt mir Wesenbergs Bürgermeister Steffen Rißmann mit. Durch die Eigenleistung sind die Ausgaben mit ca. 5.000 Euro deutlich unter der veranschlagten Summe von 10.000 Euro geblieben.

150 Begeisterte unterhalb der Burg: Puppenspielwochen erreichen Wesenberg

26 Samstag Juni 2021

Posted by Strelitzius in Kultur

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Schlagwörter

Freizeit, Kunst, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Puppenspiel, Theater, Wesenberg

Die Puppenspielwochen in der Mecklenburgischen Kleinseenplatte (Strelitzius berichtete) haben gestern Abend auch Wesenberg erreicht. Mehr als 150 begeisterte Kinder und Erwachsene genossen das Schauspiel von und mit Christian Bahrmann, bekannt vom Fernsehsender KIKA. Unter den Zuschauern auch der Bürgermeister der Woblitzstadt, Steffen Rißmann.

Die weiteren Veranstaltungen werden ebenfalls auf der Festwiese unterhalb der Burg durchgeführt. Die nächsten Termine für Wesenberg sind 9., 23. und 30. Juli, jeweils um 17 Uhr. Das komplette Programm der Puppenspielwochen hier im Blog auf der Außenspalte unter „Kleinseenplatte aktuell“.

Hoher Schaden: Kombiniertes Wohn- und Stallgebäude brennt in Georgendorf

26 Samstag Juni 2021

Posted by Strelitzius in Polizei

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Brand, Feuerwehr, Georgendorf, Mecklenburg-Strelitz

Heute Morgen gegen 3.25 Uhr mussten Feuerwehr und Polizei zu einem Gebäudebrand nach Georgendorf ausrücken. Vor Ort eingetroffen, brannte ein Teil des Hauses, welcher als Stall und Lagerraum genutzt wird, schon in voller Ausdehnung. Die 61 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Pragsdorf, Sponholz, Burg Stargard, Ballin, Dewitz, Teschendorf und Neu Käbelich begannen sofort mit der Brandbekämpfung. Sie konnten jedoch nicht verhindern, dass das Stallgebäude
vollständig niederbrannte und die Flammen auf den Dachstuhl und die
Holzverkleidung des Giebels des Wohngebäudes übergriffen.

Zum Zeitpunkt des Brandausbruches schliefen die 21-jährige Tochter der Hauseigentümer und ihr 22-jähriger Freund im Wohnhaus. Sie wurden durch das Knacken des brennenden Holzes wach und konnten das Haus unverletzt verlassen. Der 47-jährige Hauseigentümer und seine 48-jährige Partnerin befinden sich derzeit außerhalb von Georgendorf im Urlaub. Im Stallgebäude befanden sich zum Zeitpunkt des Brandes keine Tiere. Dort wurde in Rundballen gepresstes Heu gelagert.

Der Kriminaldauerdienst aus Neubrandenburg führt vor Ort die Ermittlungen und ist zur Spurensuche eingesetzt. Bei der Untersuchung der genauen Brandursache werden die Beamten im Laufe des Tages durch einen Brandursachenermittler unterstützt. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen gibt es keine Hinweise auf eine vorsätzliche Brandlegung.

Das Wohngebäude ist derzeit nicht mehr bewohnbar. Die Tochter der Eigentümer wird vorerst bei ihrem Freund wohnen. Der enstandene Sachschaden wird auf ca. 400.000 Euro geschätzt.

Navigationsgerät lotst Fahrerin nahe Friedland in einen Wassergraben

26 Samstag Juni 2021

Posted by Strelitzius in Polizei

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Schlagwörter

Friedland, Mecklenburg-Strelitz, Schwichtenberg, Unfall, Verkehr

Am gestrigen Freitagabend gegen 22 Uhr rief eine Frau beim Notruf der Polizei in Neubrandenburg an und teilte mit, dass sie sich auf dem Weg von Berlin nach Dierhagen verfahren hat und mit ihrem Pkw in einem Wassergraben steht. Sie wisse allerdings nicht, wo sie sich befindet. In einem längeren Gespräch wurde versucht, den genauen Standort der 62-jährigen Frau zu erfragen, die ihrem Navigationsgerät gefolt war.

Nachdem ermittelt war, dass sie sich im Bereich Schwichtenberg nahe Friedland befindet, wurden zwei Funkstreifenwagen zum Einsatz gebracht, die den Pkw samt Insassin suchten. Auf Grund der Dunkelheit und des immer noch unbestimmten Standorts des Fahrzeuges sowie des unwegsamen Geländes brachte die Suche mit den Funkstreifenwagen keinen Erfolg, deshalb wurde zusätzlich ein Polizeihubschrauber gestartet. Dieser konnte den Pkw schließlich auf den Wiesen hinter Schwichtenberg in einem Nebenarm des „Faulen Grabens“ feststellen und die Funkstreifenwagen zum Unfallort lotsen.

Das Fahrzeug stand mit der Motorhaube im Wasser, die Fahrzeugführerin hatte sich nicht getraut aus dem Fahrzeug auszusteigen, da sie nicht einschätzen konnte, wie tief das Wasser ist. Die eingesetzten Bamten halfen ihr aus dem Fahrzeug. Sie wurde zur ärztlichen Untersuchung ins Klinikum nach Ueckermünde verbracht.

Strelitzius empfiehlt schon wieder Fitzek: „Der erste letzte Tag“ ist kein Thriller, aber sensationell

26 Samstag Juni 2021

Posted by Strelitzius in Literatur

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Blog

Das Wort „sensationell“ ist in meinem Wortschatz ganz hinten geparkt, weil es nur dem sehr Besonderen vorbehalten ist, eben dem, was einem nicht jeden Tag begegnet. Im wahrsten Sinn des Wortes. Heute aber muss ich es mal hervorkramen und Sebastian Fitzek für sein neuestes Buch „Der erste letzte Tag“ verleihen. Weitere Würdigungen dürften nicht lange auf sich warten lassen, aber vielleicht liege ich ja zumindest im vorderen Feld der Laudatoren.

Nachbar und Freund Peter hat mir Krimi-Fan das Buch mit dem Untertitel „Kein Thriller“ ins Haus gebracht, und wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, dass Fitzek einer der Größten, wenn nicht der Größte in der aktuellen deutschen Literaturszene ist, dann ist es jetzt belegt. Denn Fitzek kann beeindruckend mehr als Thriller, und das vor lauter Pandemie auch noch nebenbei, wie aus dem Nachwort des Schriftstellers hervorgeht. Drei Abende, dann war das Buch verschlungen, in dem mit Lea und Livius zwei gänzlich unterschiedliche Menschen, vom Schicksal zusammengeführt, sich mit dem Leihwagen auf die Fahrt von München nach Hamburg machen und Dinge tun, als wäre es der letzte Tag ihres Lebens.

Ich bin ob der Komik aus dem Lachen nicht herausgekommen, schräger geht es nicht, und am Ende sind mir vor lauter Dramatik die Tränen in die Augen geraten. Die zum Finale auf einem Grabstein stehende Handynummer habe ich nicht angerufen. Wobei ich mit Lea im Jenseits gern ein Wort gewechselt hätte. Mit Livius im Diesseits übrigens auch.

Vielleicht wartet stattdessen der Autor am anderen Ende der Leitung auf Rezensionen. Lieber Herr Fitzek, ich schreibe es hier nieder: „Der erste letzte Tag“ ist nicht nur sensationell, die Story ist geradezu genial. Ihr virtuoser Umgang mit unser beider Muttersprache macht mich darüber hinaus vielleicht nicht sprachlos, sonst könnte ich diese Zeilen nicht schreiben. Aber ich ziehe respektvoll und als Schreiberling nicht ohne Neid den Hut und wünsche Ihnen die eine oder andere Auszeit mehr für derartige „Nebenprodukte“. Natürlich freue ich mich nach Ihrem düsteren „Heimweg“, den ich an dieser Stelle schon empfohlen habe, auch auf Ihren nächsten Thriller.

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71 Jahre, Wesenberg in Mecklenburg-Strelitz, Diplomjournalist, Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband

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