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Carolinum-Chef Henry Tesch (Zweiter von links) informiert Birgit Köpnick über die Corona-Tests und den dadurch möglichen Unterricht an seiner Schule.

Nach übereinstimmenden Berichten der „Schweriner Volkszeitung“ und von „Antenne MV“ können die freiwilligen Corona-Tests am Neustrelitzer Gymnasium Carolinum Vorbild für vier weitere Modellversuche im Nordosten sein. Die Medien berufen sich dabei auf die Landtagsabgeordeten Daniel Peters (CDU) und Andreas Butzki (SPD).

Vorgeschlagen wurden vier Standorte im Land für einen wissenschaftlich begleiteten Versuch. „Wir müssen unseren Kindern die größtmögliche Sicherheit gewähren“, wird der Neustrelitzer Volksvertreter Butzki zitiert. Die Landespolitik wolle im kommenden Schuljahr laut Peters und Butzki wieder möglichst vielen Schülern regulären Unterricht gewähren. So sollten wieder größere Klassenstärken in Räumen möglich sein.

Peters zufolge solle der Modellversuch noch im Juni beginnen und im August mit dem neuen Schuljahr fortgesetzt werden. Die Rostocker Biotech-Firma Centogene, die das Testen am Carolinum ermögliche (Strelitzius berichtete), könnte auch die Ausweitung der Modellversuche in MV begleiten.

Unterdessen hat das Regionale Berufliche Bildungszentrum in Waren sein Interesse an möglichst baldigen Corona-Tests für Schüler und Lehrer bekundet. Schulleiterin Birgit Köpnick weilte dieser Tage im Carolinum, um sich über den inzwischen weltweit beachteten Modellversuch ins Bild setzen zu lassen. Sie würde gern noch vor den Ferien an ihrer Einrichtung die Tests auf das Virus anbieten.

Der Jugend- und Bildungsausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses hat auf dem Weg zur Öffnung der Schulen inzwischen grünes Licht gegeben, noch vor den Sommerferien in wissenschaftlicher Begleitung durch die Charité 24 Berliner Schulen durchzutesten, je zwei pro Stadtbezirk. Unabhängig davon, soll es auch Langzeit-Teststudien geben.