
Holger Bednarz, Marlies Kahl, Gerhard Möhl, André Gross, Roland Tuma, Johannes Bednarz, Martina Buchert und Monika Meyer (von links) sowie Martina Wenk (liegend) in der Titelrolle ziehen alle Register. Fotos: Willi Buchert
Die Sache mit Martina ist mir ein bisschen peinlich. Deshalb vorab schon mal die Bitte an alle Facebooker, diesen Beitrag zu teilen und ihn damit weit zu streuen. Das Problem an Martina ist, dass Martina Martina heißt. Hieße sie beispielsweise Konstanze, hätte es die Verirrung nie gegeben.
Wobei Martina nun nicht unbedingt der schlechteste Name ist, aber er kann auf Abwege führen, wenn er unter elf Mitgliedern eines Ensembles zwei Mal vertreten ist. Auch das wäre noch zu händeln, wenn nicht die andere Martina verheiratet wäre. Wozu ihr sicherlich zu gratulieren ist, aber nun hat Gatte Willi wiederum beide Martinen fotografiert. Und ist als Autor damit ins Spiel gekommen, was der anderen Martina wiederum gedankliches Übergewicht gegenüber der erstgenannten Namensvetterin verschaffte.

Martina Wenk und Hannjörg Guhl wollen als Amanda und Horst den Bund der Ehe eingehen.
Aber zurück zur ledigen Martina. Die ist wiederum von besagtem Willi auch noch an der Seite von Hannjörg fotografiert worden. Den sie aller Voraussicht nach heiratet. Zumindest in der neuen Kriminalkomödie „Ist Amanda noch zu retten?“ der Mirower Kellerbühne FreiGespielt. Wo Amanda Martina ist. Und zwar die Ledige. Aber das führt jetzt vielleicht etwas zu weit. Wie auch die Tatsache, dass beide Martinen Lehrerinnen sind, und das auch noch unter einem Dach – im wahren Leben.
Jedenfalls brauchte es noch einen Menschen, der das alles qualifiziert aufschreibt. Also mich. Und genau an dieser Aufgabe bin ich im ersten Anlauf gescheitert und habe in der neuesten Ausgabe des „Kleinseenlotsen“ ein heilloses Durcheinander in den Bildunterschriften angerichtet. Was wiederum die Martinen ausbaden mussten. Deshalb an dieser Stelle noch mal beide im Amtsblatt veröffentlichten Bilder mit den richtigen Texten, um die Familienverhältnisse ins rechte Licht zu rücken. Und noch ein Zitat vom des Deutschen nicht ganz mächtigen italienischen Tortenbäcker Toni, den ich radebrechend in dem Bühnenstück gebe: „Wer heutzutage noch Qualitätsarbeit leisten will, landet unweigerlich in die Klapse…
Man sieht sich vielleicht. Die Möglichkeit dazu gibt es am 20. und 27. Mai jeweils um 19.30 Uhr und am 22. und 29. Mai jeweils um 15 Uhr im Familienzentrum Mirow am Peetscher Weg. Außerdem gibt es eine Vorstellung am 10. Juli um 15 Uhr. Kartenverkauf im Lottoladen von Ilona Ritter in Mirow, Strelitzer Straße 6, Telefon 039833 20862.