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Strelitzius Blog

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Strelitzius Blog

Tagesarchiv 16. Mai 2016

Ab morgen kann von Neustrelitz nach Mirow durchgeradelt werden

16 Montag Mai 2016

Posted by Strelitzius in Bauen

≈ Ein Kommentar

Schlagwörter

Mecklenburg-Strelitz, Tourismus, Verkehr, Wesenberg

An dieser Stelle am Ortsrand von Wesenberg wird morgen der neue Radwegabschnitt offiziell eröffnet.

An dieser Stelle am Ortsrand von Wesenberg wird morgen der neue Radwegabschnitt offiziell eröffnet.

Auf diesen Tag haben die Radler lange warten müssen. Morgen wird nun endlich das Teilstück zwischen dem Trebbower Knoten und Wesenberg entlang der B 198 offiziell übergeben (Strelitzius berichtete). Damit kann jetzt durchgängig von Neustrelitz bis Mirow und von dort aus weiter bis zur Müritz gestrampelt werden.

Etliche Pedalritter waren bereits zu Pfingsten auf der neuen Piste unterwegs und haben sich geärgert, dass sie noch an den Knotenpunkten mit Barrieren versperrt war. Diese warten wohl auf Infrastrukturminister Christian Pegel (SPD), der den Radweg zwischen der Woblitzstadt und dem Abzweig Groß Trebbow höchstpersönlich für den Verkehr freigeben will. Wer dabei sein will: Um 14.30 Uhr trifft man sich am Ortseingang von Wesenberg aus Richtung Neustrelitz auf Höhe der Badestelle an der Woblitz.

Der Radweg soll nach Angaben des Ministeriums den Rad- und Fußgängerverkehr zwischen Wesenberg und Neustrelitz sicherer machen. Gemäß Verkehrszählung 2010 beträgt die Verkehrsbelastung auf der Strecke 6881 Fahrzeuge pro Tag. Der Radweg dient sowohl dem Alltagsverkehr – und hier insbesondere dem Schülerverkehr nach Neustrelitz und Wesenberg – als auch dem touristischen Verkehr in der Mecklenburgischen Kleinseenplatte.

Weg um Einzelbäume herumgeführt – Orchideenwiese geschützt

Der Radwegeabschnitt hat eine Länge von 4,13 Kilometern und ist 2,25 Meter breit. Er wurde in Asphaltbauweise angelegt. Bei der Linienführung wurde auf den vollständigen Erhalt der geschützten Hecken- und Gehölzbestände entlang der B 198 sowie einer Orchideenwiese geachtet. Der Radweg verläuft parallel zur Bundesstraße hinter vorhandenen Hecken und Gehölzreihen. Bereichsweise wurde er auch um besonders erhaltenswürdige Einzelbäume herumgeführt.

Für die vorhandenen und die neu gepflanzten Bäume wurden beidseits der B 198 Schutzplanken errichtet. Auf einer Länge von insgesamt 145 Metern wurde zudem eine Stützwand gebaut, um nicht in einen geschützten Gehölzbestand eingreifen zu müssen. Die Kosten für den Weg in Höhe von 805 000 Euro trägt der Bund.

Einbrecher dringen in „Stieglitzenkrug“ ein

16 Montag Mai 2016

Posted by Strelitzius in Polizei

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Schlagwörter

Feldberg, Kriminalität, Mecklenburg-Strelitz

Unbekannte Täter sind in der Nacht auf Pfingstmontag in die Gaststätte „Stieglitzenkrug“ in Feldberg am Schlichter Damm eingebrochen. Sie hebelten zwei Stahlschränke auf und entwendeten eine bislang nicht bezifferte Menge Bargeld.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen vor Ort aufgenommen. Sachdienliche Hinweise  nimmt das Polizeihauptrevier Neustrelitz unter der Telefonnummer 03981 258224 entgegen.

TSG plant schon neuen Kader

16 Montag Mai 2016

Posted by Strelitzius in Sport

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Schlagwörter

Fußball, Mecklenburg-Strelitz, TSG Neustrelitz

Logo2Nun ist es auch offiziell: 22 Spieler aus ganz Deutschland stellen sich am morgigen Dienstag ab 14 Uhr im Parkstadion in Neustrelitz vor, um ihre Chance zu nutzen, sich für das neue Regionalliga-Team der TSG Neustrelitz zu empfehlen (Strelitzius berichtete). Benjamin Duray, neuer Coach der Mannschaft ab 1. Juli, wird das Training bereits leiten, wie der Verein mitteilte. Dabei soll eine Vorauswahl für den künftigen Kader getroffen werden.

Neuer Rechtsextremismus Thema im Kulturquartier

16 Montag Mai 2016

Posted by Strelitzius in Polizei

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Schlagwörter

Bürger, Bildung, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz

„Wut, Verachtung, Ablehnung – Wie die Rechte in Deutschland wieder populär geworden ist“ lautet der Titel einer Diskussionsveranstaltung, zu der die Friedrich-Ebert-Stiftung und der Hans-Fallada-Klub am kommenden Freitag, den 20. Mai, ab 18.30 Uhr, ins Kulturquartier in Neustrelitz einladen. Mit dabei Olaf Sundermeyer, Journalist und Autor, sowie Sebastian Serafin vom Projekt „Gegen Rechtsextremismus“ der Ebert-Stiftung.

„Der heutige Rechtsextremismus ist nicht mehr der alte. Ewiggestrige Nazi-Folklore scheint nur noch ein Randphänomen zu sein. Es hat sich in der Mitte der Gesellschaft über Jahre hinweg eine Ablehnung freiheitlicher Prinzipien entwickelt, welche nun seit einigen Monaten auch lautstark vertreten wird. So finden rechtsextreme Argumentationsmuster wieder leichter ihren Weg in Vereine, Schulen, an den Familientisch und in die Politik“, heißt es in der Einladung.

Dort zeige die neue Rechte in Wort und Tat eine überwunden geglaubte und unerwartete Aggressivität und bündele sie in allgemeinen Hassgefühlen: Ausländerfeindlichkeit, Medienverachtung, Verschwörungstheorien, Homophobie, Nationalismus, Ultra-Liberalismus und vieles mehr. In der Diskussion soll auch die Frage beantwortet werden, welche Gegenmaßnahmen die freiheitliche Gesellschaft ergreifen kann.

Postalisches Zonenvergehen: Ich bekenne mich schuldig

16 Montag Mai 2016

Posted by Strelitzius in Leben

≈ 3 Kommentare

Schlagwörter

Leute, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz, Wesenberg

Bloß gut, dass es noch die richtige Post gibt. Nicht den Postschalter im Wesenberger Elektroladen, sondern die ursprüngliche, wie sie sich in der Strelitzer Straße unserer Residenzstadt am Husarenmarkt wie durch ein Wunder erhalten hat. Und mit ihr eine Wächterin, die mich jetzt dankenswerterweise über ein schwerwiegendes Vergehen meinerseits unterrichtet hat. Ich wäre sonst vermutlich nicht dumm gestorben, aber hätte irgendwann aus meinem Briefkasten eine Sendung gezogen, die ich eben auf den Weg gebracht glaubte.

Zum Glück zeigte sich der weibliche Argus von der kulanten Seite, und ich will es auch ganz gewiss nicht wieder tun, nachdem es nun gerade noch mal gut gegangen ist. Zumal ich zu meiner Verteidigung anführen muss, dass ich ja nie darauf hingewiesen wurde. Vielleicht hat es sich bis Wesenberg noch nicht herumgesprochen, und der gelbe Kasten an der Straßenecke redet ja nicht mit mir. Ich bekenne also, mich vermutlich schon seit geraumer Zeit einer Zonenüberschreitung schuldig zu machen.

PostzonenIch habe nämlich nun gelernt, dass bei allen Briefsendungen die Aufschriftseite in definierte Zonen aufgeteilt ist. Und zwar in „fest definierte“, wie ich einem von der Postgewaltigen mitgegebenen Merkblatt entnehmen konnte, bevor sie meinen Brief ausnahmsweise in einen Korb für ewiggestrige Absender warf, der wohl nur noch vorübergehend vorgehalten wird. Es gibt nämlich eine Absenderzone, eine Frankierzone, eine Lesezone und eine Codierzone. Und mein Absender befand sich in Teilen der Lesezone, sprich, wie seit Jahr und Tag unten links, und nicht wie festgelegt oben links.

Was meinen Verstoß verschlimmerte war, dass ich auch noch in den vorgeschriebenen Randabstand von 15 Millimetern eingedrungen bin. Der gilt zwar nicht für die Absenderzone, aber die ist ja oben links und reicht übrigens bis zur Frankierzone, für die 74 mal 40 Millimeter vorgesehen sind. Vermutlich habe ich auch noch die 150 mal 15 Millimeter große Codierzone im unteren Bereich verletzt, zum Glück wurde nicht vor Ort vermessen. Ganz früher haben wir ja den Absender auf die Rückseite geschrieben, also, das geht ja nun gar nicht. Es sei ansonsten nur schwer zu erkennen, „welche der zustellfähigen Anschriften bei der jeweiligen Beförderung gelten soll“. Ach so!

Es scheint, dass sich der Handel noch nicht auf die Post eingestellt hat, sonst würden unsere Kuverts vielleicht schon eingeteilt sein. Einstweilen behelfe ich mir mit Lineal, Winkelmesser und Bleistift. Einer Forderung allerdings stelle ich mich erst einmal nicht, bei aller Ergebenheit. Weil ich die Auflage schlichtweg nicht begreife. Die Zonen sind „mit Ausnahme der Absenderzone weiß oder einfarbig in Pastelltönen zu gestalten“. Hä??? Das Merkblatt scheint übrigens eine Auskopplung aus einem mehr als 40-seitigen Handbuch „Die Schritte zum Versand“ zu sein. Vielleicht sollte ich mir das komplette Nachschlagewerk besorgen.

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71 Jahre, Wesenberg in Mecklenburg-Strelitz, Diplomjournalist, Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband

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