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„Wut, Verachtung, Ablehnung – Wie die Rechte in Deutschland wieder populär geworden ist“ lautet der Titel einer Diskussionsveranstaltung, zu der die Friedrich-Ebert-Stiftung und der Hans-Fallada-Klub am kommenden Freitag, den 20. Mai, ab 18.30 Uhr, ins Kulturquartier in Neustrelitz einladen. Mit dabei Olaf Sundermeyer, Journalist und Autor, sowie Sebastian Serafin vom Projekt „Gegen Rechtsextremismus“ der Ebert-Stiftung.
„Der heutige Rechtsextremismus ist nicht mehr der alte. Ewiggestrige Nazi-Folklore scheint nur noch ein Randphänomen zu sein. Es hat sich in der Mitte der Gesellschaft über Jahre hinweg eine Ablehnung freiheitlicher Prinzipien entwickelt, welche nun seit einigen Monaten auch lautstark vertreten wird. So finden rechtsextreme Argumentationsmuster wieder leichter ihren Weg in Vereine, Schulen, an den Familientisch und in die Politik“, heißt es in der Einladung.
Dort zeige die neue Rechte in Wort und Tat eine überwunden geglaubte und unerwartete Aggressivität und bündele sie in allgemeinen Hassgefühlen: Ausländerfeindlichkeit, Medienverachtung, Verschwörungstheorien, Homophobie, Nationalismus, Ultra-Liberalismus und vieles mehr. In der Diskussion soll auch die Frage beantwortet werden, welche Gegenmaßnahmen die freiheitliche Gesellschaft ergreifen kann.