Jutta Wegner, bündnisgrüne Landtagsabgeordnete, hat begrüßt, dass die Verlängerung einer Ausnahmegenehmigung für Boote mit Verbrennungsmotoren auf den Feldberger Seen nicht kommt (Strelitzius berichtete). „Es ist die einzig richtige Entscheidung zum Schutz der Natur. In die Entscheidung des Landrates ist auch die Antwort auf meine Kleine Anfrage an die Landesregierung eingeflossen, die auf naturschutzrechtliche Belange hingewiesen hat.“
Die Feldberger Seenlandschaft als naturnahe Tourismusdestination habe gewonnen und bleibe so für viele Menschen eine wichtige Grundlage, um dort Urlaub zu machen, betonte Jutta Wegner. „Die hohe Anzahl der bereits zugelassenen Boote mit Elektroantrieb zeigt, dass viele Urlauber und Einheimische die Vereinbarkeit von Naturschutz und Erholung erkannt haben und dazu stehen.“
Am Sonntag, den 3. Dezember, um 18 Uhr, lädt Schloss Kummerow Groß und Klein, Alt und Jung zum gemeinsamen Singen in den Gartensaal des Schlosses. Unter dem Motto „Wenn Weihnachten ist…“ verspricht das Team echte Adventsstimmung mit einer Mischung aus bekannten älteren und neueren Advents-, Winter- und Weihnachtsliedern. Am Flügel begleitet der junge Kantor Lukas Storch aus Neustrelitz. Johannes Groh, ebenfalls aus Neustrelitz, moderiert die gute Stunde, animiert zum Mitsingen und spielt auf seinem Cello stimmungsvolle Barockmusik.
Die Organisatoren haben ein kleines Kummerower Liederheft gebastelt, das an dem Abend den Mitsängern Textsicherheit verleihen wird. Der Eintritt ist frei. Spenden ermöglichen diese Veranstaltung. Eine Voranmeldung ist nicht nötig.
Rechtzeitig zum Ende des Jubiläumsjahres anlässlich der Gründung der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg vor 775 Jahren feiert ein ganz besonderes Personenlexikon Premiere. Am morgigen Donnerstag, 30. November, wird das Werk mit dem Titel „Wer war wer in Neubrandenburg“ um 19 Uhr im Franziskanerkloster in der Stargarder Straße 2 vorgestellt. Damit wird erstmalig eine Publikation vorgelegt, in welcher Lebensdaten, Kurzbiographien und Werknachweise von mehr als 1.400 Personen Eingang gefunden haben, die für die Vier-Tore-Stadt von Bedeutung waren oder Spuren hinterlassen haben. Entstanden ist das umfangreichste biographische Nachschlagewerk für eine einzelne Stadt in Mecklenburg-Vorpommern.
Zur Premiere sind die beiden Autoren, Grete Grewolls und Peter Starsy, anwesend und werden das Projekt von der Idee bis zur Realisierung beschreiben. Dank der Haushaltsmittel des Museums bzw. der Stadt Neubrandenburg und privater Sponsoren konnte diese Publikation gelingen, die zugleich die diesjährige Ausgabe in der Schriftenreihe des Regionalmuseums (Heft 60) ist.
Am gestrigen Dienstag um 21.17 Uhr wurde die Einsatzleitstelle der Polizei durch die Rettungsleitstelle des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte informiert, dass im Kleingartenverein Papiermühlenweg in Burg Stargard eine Gartenlaube brennt. Bei Eintreffen der Polizeibeamten vor Ort waren 25 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus Burg Stargard und Dewitz bereits bei der Brandbekämpfung. Der Besitzer der Gartenlaube gab an, am Tage den eingebauten Ofen genutzt zu haben.
Gegenwärtig deutet alles darauf hin, dass der Brand im Bereich des benutzten Ofens ausbrach. Der Verdacht einer vorsätzlichen Straftat besteht gegenwärtig nicht. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 20.000 Euro geschätzt. Personen kamen nicht zu Schaden.
Am gestrigen Dienstag kam es zu einem Wohnungseinbruch in ein Einfamilienhaus am Quastenberg in Burg Stargard. Der Täter drang gegen 16.50 Uhr gewaltsam über die Terrassentür in das Wohngebäude ein und entwendete diverse Sachen im Wert von ca. 1100 Euro. Der entstandene Schaden an der Tür wird auf ca. 500 Euro geschätzt.
Der Polizei liegt eine Beschreibung des Täters vor. Demnach handelt es sich um einen 25 bis 35 Jahre alten Mann mit dunklen, kurzen Haaren und einem kurzen Vollbart. Weiterhin trug der Täter eine recht auffällige Jacke der Marke „Amstaff“ mit einem auf dem Rücken abgebildeten Hund der Rasse „American Stafford“ sowie Schuhe der Marke „Nike“.
Zeugen, welche Angaben zur Person oder der Tat machen können, werden gebeten sich im Polizeirevier Friedland unter 039601-3000 oder über die Onlinewache unter www.polizei.mvnet.de zu melden.
Wenn alles mit der Sanierung der Strelitzhalle klappt, kann der PSV Neustrelitz in der kommenden Saison wieder seinen Volleyballtempel nutzen und die Ränge füllen. Auch der Schulsport des Carolinums hat dann wieder seine Heimstatt.
Die Sanierung der Strelitzhalle in Neustrelitz wird in zwei Bauabschnitten erfolgen. Im ersten Abschnitt werden das Drainage- und Abflusssystem und die Fundamentabdichtung erneuert sowie die Außenanlagen der größten Sport- und Mehrzweckhalle der Stadt wieder hergestellt. Der zweite Sanierungsabschnitt umfasst im Innenbereich die Fliesenarbeiten, Türerneuerungen, Bodenarbeiten, die Erneuerung der Heizungs-, Lüftung und Sanitärtechnik sowie Malerarbeiten.
Zurzeit wird auf der Grundlage eines hydrologischen Rahmengutachtens die Planung für die beiden Abschnitte erarbeitet. Die Ausschreibung des ersten Sanierungsabschnittes erfolgt noch in diesem Jahr. Bei erfolgreicher Ausschreibung sollen die Ausführungsarbeiten im Januar 2024 beginnen. Die Ausschreibung für den Innenbereich wird im Februar 2024 erfolgen. Baubeginn ist im ersten Quartal 2024 vorgesehen. Ziel ist es, die Bauarbeiten bis August 2024 zu beenden, um die Strelitzhalle zum Schuljahresbeginn wieder zur Nutzung bereit stellen zu können.
Hier brennt es Mitte der zweiten Hälfte im Strafraum von Makkabi, aber es bleibt beim Remis.
Unsere Fußball-Oberligisten der TSG Neustrelitz haben sich am Abend vor rund 180 Zuschauern im heimischen Parkstadion 1:1 (1:1) vom TuS Makkabi Berlin getrennt. Beide Mannschaften haben ein munteres Spiel auf dem gefrorenen Untergrund geboten, der natürlich erheblich die Präzision beeinträchtigte. Am Ende fehlte den Strelitzer Jungs ein Quäntchen, die Nachholpartie für sich zu entscheiden, aber auch die Gäste waren immer wieder gefährlich. Ein Spiel über weite Strecken auf Augenhöhe mit dem besseren Start für die Hauptstädter, mit denen die Platzherren zunächst einige Schwierigkeiten hatten und folgerichtig bereits in der achten Minute in Rückstand gerieten.
Tom Kliefoth setzt sich durch.
Da liefen die Neustrelitzer Defensiven neben zwei schnellen Makkabi-Angreifern her, ohne sie wirklich anzugreifen. Karim-Joel Barry brachte die Gäste mühelos in Führung, Justin Borchardt im Tor der TSG konnte dem Ball nur noch hinterhersehen. Das passierte ihm noch zwei Mal im Verlauf der ersten Halbzeit, zum Glück kratzten seine Mannschaftskameraden das Leder in beiden Fällen von der Linie. Die Verteidigung der TSG in der ersten Hälfte ohnehin nichts für schwache Nerven, zwischen lässig und fahrlässig ist bekanntlich nur ein schmaler Grat. Das änderte sich nach dem Seitenwechsel, nun ließen die Neustrelitzer hinten nicht mehr viel zu.
Bereits in der 21. Minute erzielte unsere Mannschaft den Ausgleich. Makkabi klärte nicht konsequent, bekam den Ball nicht aus dem Strafraum. Die Kugel landete bei Maik Frühauf, der Maß nahm und sie aus zwölf Metern flach in die rechte Ecke schoss. Der Torschütze musste später verletzt ausgewechselt werden, gute Besserung von dieser Stelle. Vor dem Ausgleich hatte Manuel Härtel einen Riesen auf dem Schuh, an den Heber kam Jack Krause im Kasten der Berliner eben noch heran. Die Neustrelitzer kamen immer besser ins Spiel, nahmen nun auch die Zweikämpfe an und erzielten Gleichwertigkeit.
Kliefoths Vorlage bleibt ungenutzt
Zweite Hälfte, die Gastgeber nun von Beginn an unter Volldampf, erscheinen immer wieder gefährlich im Strafraum der Makkabi-Kicker. Die tragen gefährliche Konter vor, ein weiteres Tor liegt in der Luft, es sollte an diesem Abend nicht sein. Die beste Aktion steuert Tom Kliefoth bei, der sich bis zur Grundlinie durchsetzt und dann quer vor den Kasten spielt. Der Ball frei zum Einnetzen, aber da war kein TSG-Spieler mitgelaufen. Am Ende bleibt ein redlich verdienter Punkt für das Neustrelitzer Konto gegen einen starken Gegner.
Die Allgemeinverfügung vom 01.04.2014, nach der das Befahren des Haussees (einschließlich Luzinkanal) und des Breiten Luzin (einschließlich Lütter See) mit verbrennungsmotorgetriebenen Wasserfahrzeugen (Viertaktmotor) mit schriftlicher Genehmigung befristet bis zum 31.12.2023 gestattet ist, wird nicht verlängert. Das teilt die Landkreisverwaltung mit. Damit dürfen ab 2024 ausschließlich mit einem Elektromotor angetriebene Wasserfahrzeuge die im Naturpark Feldberger Seenlandschaft liegenden Gewässer befahren. Die Gemeinde Feldberger Seenlandschaft hatte bei Landrat Heiko Kärger die Änderung der „Allgemeinverfügung für das Befahren der Feldberger Seen mit motorgetriebenen Wasserfahrzeugen“ dahingehend beantragt, dass die bis zum 31.12.2023 geltende Gestattungsfrist bis 2030 verlängert wird.
Gemäß Landeswassergesetz M-V ist der Landrat des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte als untere Wasserbehörde zuständig für die Erteilung und Änderung von Allgemeinverfügungen zum Befahren nicht schiffbarer Gewässer mit motorgetriebenen Wasserfahrzeugen. Dabei ist das Einvernehmen der unteren Naturschutzbehörde erforderlich. Die Feldberger Seen sind nicht schiffbare Gewässer.
Alle Jahre wieder steht der traditionelle Weihnachtsbaum auf dem Wesenberger Markt. Der Regiehof der Stadt hat heute Vollzug gemeldet, der gut gewachsene Baum stammt von IDA & Freunden in Ahrensberg. Nächste Aufgabe für die Kommunalarbeiter ist es, noch einen kleineren, weithin sichtbaren Weihnachtsbaum auf der Spitze des Burgturms aufzustellen. Auch das hat in der Woblitzstadt Tradition.
Das „Wesenberger-Weihnachts-Wandeln“ (Strelitzius berichtete) kann also kommen. Es findet am kommenden Sonnabend, den 2. Dezember, von 14 bis 19 Uhr auf dem Marktrondell statt. Man sieht sich beim Budenzauber!