Thomas Pötzsch als Woyzeck und Angelika Hofstetter als Marie. Foto: Christian Brachwitz
Eben habe ich sie noch beworben, da fällt sie auch schon krankheitsbedingt aus, die Vorstellung von „Solaris“ am kommenden Freitag, 11. März, am Landestheater Neustrelitz. Stattdessen wird „Woyzeck“ von Georg Büchner aufgeführt.
In dieser Woche wie versprochen wieder pünktlich am Dienstag die Corona-Statistik für den Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, aufgeschlüsselt nach Städten und Gemeinden. Die höchste Inzidenz weist in der Aufstellung des Gesundheitsamtes diesmal die Kreisstadt Neubrandenburg auf. Aber auch das Amt Stargarder Land als Anrainer der Vier-Tore-Stadt ist unverändert stark von der Pandemie betroffen.
Ab Montag, den 14. März, beginnen Instandsetzungsarbeiten an der Brücke bei Klein Quassow. Die Instandsetzung ist erforderlich, da die festgestellten Schäden an der Brücke die Standsicherheit, Verkehrssicherheit und Dauerhaftigkeit des Bauwerks gefährden. Erneuert wird auch die Fahrbahnbefestigung vor und hinter der Brücke als auch auf der Brücke. Die Bauarbeiten müssen unter Vollsperrung der Kreisstraße durchgeführt werden.
Seit zwei Wochen findet der völkerrechtswidrige Krieg in der Ukraine statt, und die Bilder von Opfern des Krieges drohen zur Normalität zu werden. „In dieser Zeit ist es wichtig, Gesicht zu zeigen und den Menschen zu helfen, die der Krieg aus deren Heimat und dem Alltag gerissen hat“, so Pastorin Cornelia Seidel, die gemeinsam mit dem Aktionsbündnis „Vielfalt statt Einfalt“ für kommenden Donnerstag, den 10. März, zur Friedensdemo in Neustrelitz aufruft. Um 18 Uhr werden sich die Neustrelitzerinnen und Neustrelitzer wieder auf dem Marktplatz versammeln und zur Solidarität mit der Ukraine aufrufen.
Die Aussicht auf einen Besuch in Hohenzieritz machte die bekannte Königin Luise ganz „tull und varucky“, wie sie einst ihrem Vater Carl II. zu Mecklenburg-Strelitz berichtete. Die allzeit bekannte Königin der Herzen hinterließ auch in Hohenzieritz ihre kleinen Spuren. So stellen das Schloss und das Ensemble in Hohenzieritz nicht nur ihren Sterbeort dar, sondern sind auch in anderen Facetten eng mit der berühmten Königin verbunden. Diese Orte und deren Geschichten sind Gegenstand der Außenführung, die anlässlich Luises Geburtstag am 10. März um 14 Uhr zu erleben ist.
Unter dem Titel „Glaub mir kein einziges Wort“ werden am Donnerstag, 10. März, um 19.30 Uhr, in der Fabrik.Scheune neben der Alten Kachelofenfabrik in Neustrelitz nachgelassene Satire-Texte des 2013 verstorbenen Kabarettautors Peter Ensikat zu Gehör gebracht. Es sind zwischen 1969 und 2008 von Ensikat für das Berliner Kabaretttheater Distel geschriebene Texte: Glanzstücke von zum Teil erschreckender Aktualität. Vorgetragen werden die Texte durch die Autorin und langjährige Distel-Kaberettistin Bastienne Voss, die an diesem Abend musikalisch begleitet wird von dem Schauspieler (Volksbühne Berlin) und freien Theaterregisseur Rainer Heise.
Am kommenden Freitag, 11. März, und am Sonnabend, 9. April, wird am Landestheater Neustrelitz noch einmal „Solaris“, eine Theateradaption des berühmten Romans von Stanislaw Lem, als großes, spartenübergreifendes Kooperationsprojekt des Schauspiels mit dem Opernchor, der Deutschen Tanzkompanie Neustrelitz und der preisgekrönten Tanz-Licht-Kunst von PMD Art aufgeführt.
Mit dem Film „Bett und Sofa – Liebe zu Dritt“ des russischen Regisseurs Abram Room aus dem Jahre 1927 geht die Stummfilmreihe mit Livemusik-Begleitung im Kino in der Alten Kachelofenfabrik weiter. Nach dem erneuten, erfolgreichen Auftakt im Februar mit einem Stummfilm von Gerhard Lamprecht, der eine Chronologie des sozialen Abstiegs im Berlin der 1920er Jahre zeigte, führt uns der Film von Abram Room nach Moskau.
Dort gewährt ein Ehepaar einem wohnungslosen Freund vorübergehend Unterschlupf. Da die Frau in dem Gast einen verständnisvolleren Partner findet, gerät alsbald der Ehemann in die Rolle des „dritten Rades am Wagen“. Schließlich verläßt er sie beide. Der Film ist in der Charakterzeichnung überzeugend und im Blick auf den Moskauer Alltag der 20er Jahre eine aufschlußreiche Dreiecksgeschichte, die auch gesellschaftliche Probleme wie die Wohnungsnot nicht ausspart.
Die neu.sw Schwimmhalle öffnet ab Mittwoch, den 9. März, wieder für das öffentliche Baden. Erster Einlass ist um 5.30 Uhr. Weitere Schwimmzeiten sind von 17.00 bis 19.00 Uhr und 20.30 bis 22.30 Uhr.