Aufgrund des hohen Anrufaufkommens sind die Arbeitsagenturen und Jobcenter derzeit telefonisch nur eingeschränkt erreichbar. Das Telefonnetz des Providers ist derzeit überlastet. Es wird darum gebeten, Anrufe auf Notfälle zu beschränken. Das Anrufaufkommen ist in den letzten Tagen auf das Zehnfache des üblichen Niveaus gestiegen.
Für alle Termine gilt: Kundinnen und Kunden müssen den Termin NICHT absagen. Es gibt keine Nachteile. Es gibt keine Rechtsfolgen und Sanktionen.
Fristen in Leistungsfragen werden vorerst ausgesetzt. Die Kundinnen und Kunden erhalten rechtzeitig eine Nachricht, wenn sich diese Regelungen ändern.
Die Arbeitsagenturen und Jobcenter schalten derzeit auch lokale Rufnummern. Diese werden örtlich bekannt gemacht.
Aufgrund der aktuellen Lage im Zusammenhang mit dem Corona-Virus bitten die Geschäftsführungen der Agentur für Arbeit Neubrandenburg, der Jobcenter der Mecklenburgischen Seenplatte und der Familienkasse Nord, von nicht notwendigen persönlichen Vorsprachen abzusehen und vorranging die Online-Dienstleistungen zu nutzen.
Agentur für Arbeit
Das Serviceangebot steht unter http://www.arbeitsagentur.de zu jeder Zeit an jedem Ort online zur Verfügung. Direkt auf der Startseite gibt es im oberen Bereich einen schnellen Zugriff auf das elektronische Serviceangebot (eService). Arbeitsuchende Menschen und Arbeitgeber können darüber mit den Beraterinnen und Beratern der Agentur für Arbeit in Kontakt bleiben, die eigenen Daten in der Jobbörse pflegen und Vermittlungsvorschläge oder Bewerbungen online erhalten. Mit der Jobsuche App stehen über 1 Million Jobs immer und überall online zur Verfügung.
Endet ein Arbeitsverhältnis, muss umgehend eine Meldung zur Arbeitsuche erfolgen, sofern Leistungen der Arbeitsagentur erwünscht sind. Die eServices bieten die Möglichkeit, sich von jedem PC, Tablet oder Smartphone und von jedem Ort arbeitsuchend zu melden. Über diesen Weg erhalten Kundinnen und Kunden auch einen Termin für ein persönliches Gespräch, welches weiterhin zur Identitätsprüfung bei Arbeitslosmeldung erforderlich ist.
Ein Antrag auf Arbeitslosengeld lässt sich ebenfalls online stellen. Beim Ausfüllen wird der Nutzer interaktiv begleitet. Um fehlerhafte Eingaben zu vermeiden, werden die Daten sofort auf Plausibilität geprüft. Alle Angaben werden über einen sicheren Kanal an die Agentur für Arbeit übermittelt. Der Schutz der persönlichen Daten ist sichergestellt, da sich jeder Nutzer beim erstmaligen Aufruf der eServices mit seinem Benutzernamen und Kennwort individuell registriert.
Jobcenter
Die Online-Dienste der Jobcenter sind unter http://jobcenter.digital verfügbar. Dort können die Kundinnen und Kunden online die Weiterbewilligung von Leistungen beantragen und Veränderungen mitteilen. Mit wenigen Klicks sind die Daten eingegeben und die Formulare können online ausgefüllt und sicher verschickt werden.
Familienkasse
Anträge auf Kindergeld und auf Kinderzuschlag, Veränderungen persönlicher Verhältnisse oder die Aufnahme eines Studiums bzw. einer Berufsausbildung können jederzeit online über http://www.familienkasse.de mitgeteilt werden. Hier finden Sie alle benötigten Vorlagen, die über die Anschrift Familienkasse Nord, 20069 Hamburg zugesandt werden können.
Vom 21. Januar bis zum 5. Februar geht es auf Berufe-Entdeckertour an 15 Regionale Schulen und Gesamtschulen aus dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Gemeinsam mit der IHK Neubrandenburg, der Handwerkskammer Ostmecklenburg-Vorpommern (HWK) und dem Bauernverband M-V forcieren die Agentur für Arbeit Neubrandenburg und die Jobcenter in der Seenplatte ihr Angebot zur Berufsorientierung für Schülerinnen und Schüler der 8. bis 12. Klassen. Den Auftakt machen am 21. Januar die IGS „Walter Karbe“ und die Nehru-Schule in Neustrelitz.
Den Unternehmen in der Seenplatte fehlt der Nachwuchs. Quer durch alle Branchen sind im vergangenen Jahr Ausbildungsplätze frei geblieben, insgesamt 135 gemeldete Lehrstellen. Weniger Nachwuchs bedeutet, dass sich für die Unternehmen der Fachkräftemangel verschärft.
Auch der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband M-V (DEHOGA MV) wird mit dem „Gastro Burner-Food Truck“ vor Ort sein, um ein zeitgemäßes Bild der Ausbildungsberufe in Hotellerie und Gastronomie zu vermitteln und für die Vielfalt der Branche intensiv zu werben. Neben den Vermittlungs- und Beratungskräften, die mehrere hundert freie Ausbildungsstellen im Gepäck haben, werden sich Betriebe und Unternehmen mit ihren Ausbildungsangeboten den Schülerinnen und Schülern präsentieren. Im Anhang alle Stationen und Termine:
Ich muss mal eine Lanze für die Web-Serie „Abenteuerland Mecklenburgische Seenplatte“ brechen. Die ist inzwischen schon bei Episode 9 angelangt und hat brandaktuell mit der Feuerwehrfrau Doreen Pech aus Watzkendorf eine Strelitzerin porträtiert, der auch ich mich mit meinem Blog verbunden fühle. Sehr angetan von dem Kurzfilm, habe ich mir weitere Episoden gegönnt. Gut gemacht, ansehenswert!
Der Regionale Planungsverband Mecklenburgische Seenplatte hat die Erstellung der Marketingkampagne „Abenteuerland“ beauftragt. „Diese dient der branchenübergreifenden Gewinnung und Sicherung von Fachkräften für den Landkreis Mecklenburgische Seenplatte durch einen innovativen Medienmix. Auf diesem Weg wird ein Beitrag zur Identitätsstiftung innerhalb der Region sowie über die Region hinaus geleistet“, heißt es in einer Presseinformation.
Die neuen Auszubildenden in der Kreisverwaltung. Fotos: LK MSE
Jungen Menschen eine Perspektive bieten – dieses Ziel verfolgen vermutlich alle Landkreise in Deutschland. Auch der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte möchte junge Menschen hier in der Region halten. Ein wichtiger Baustein, um Abwanderung zu verhindern, sind attraktive Ausbildungs- und Arbeitsplätze.
Die Kreisverwaltung geht daher mit gutem Beispiel voran. Im aktuellen Ausbildungsjahr wurden zwölf Auszubildende eingestellt, gleichzeitig wurden zehn Auszubildende nach dem dreijährigen Ausbildungszeitraum übernommen, und für das kommende Ausbildungsjahr werden wieder 13 Ausbildungsplätze sowie zehn duale Studienplätze angeboten. Wer in der Region eine Ausbildung beginnt, wird vermutlich auch hier langfristig den Lebensmittelpunkt aufbauen. Ziehen die jungen Menschen jedoch für Ausbildung oder Studium fort, dann können nur einige als Rückkehrer begrüßt werden.
„Beim Landratsamt suchen wir qualifizierten Nachwuchs, da aufgrund des demografischen Wandels jedes Jahr zahlreiche Mitarbeiter in den wohlverdienten Ruhestand gehen.“, so Hagen Kassanke, stellv. Personalamtsleiter im Landratsamt. Mit einem unbefristeten Arbeitsvertrag kann gerechnet werden, wenn die Ausbildung mit einer Endnote von drei oder besser abgeschlossen wird. Dies ermöglicht dem zukünftigen Arbeitnehmer eine langfristige Planungssicherheit und wird zunehmend von der sogenannten „Generation Z“ geschätzt. Der öffentliche Dienst bietet weitere Vorteile, da aufgrund der Tarifbindung die Vergütung für Auszubildende und Angestellte geregelt ist. Bereits im ersten Ausbildungsjahr liegt die Vergütung bei über 1000 Euro.
Hubertus Heil und Frank Junge (vorn von links) freuten sich über das rege Interesse der Besucher im Leea. Fotos: SPD
Rund 80 Interessenten haben am Donnerstagabend im Landeszentrum für erneuerbare Energien MV (Leea) in Neustrelitz mit Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) ins Gespräch zu kommen. Der Politiker war einer Einladung des SPD-Bundestagsabgeordneten Frank Junge und des Neustrelitzer SPD-Landtagsabgeordneten Andreas Butzki gefolgt. Die Besucher der Gesprächsrunde setzten sich aus allen Altersgruppen vom Studenten bis zum Rentner zusammen, kamen nicht nur aus Neustrelitz und Umgebung, sondern auch aus Feldberg, Waren, Burg Stargard, Neubrandenburg und Teterow.
Bundesarbeitsminister Hubertus Heil
Eingangs verwies der Minister auf Erreichtes der zurückliegenden Jahre, um dann aktuelle Vorhaben vorzustellen. So sind das Teilhabechancengesetz, das Qualifizierungschancengesetz und das Rentenpaket auf den Weg gebracht worden. Faire Löhne und gute Arbeitsbedingungen, neue Arbeitsformen, Ausbildung und berufliche Weiterbildung, Wohngeld sowie Grundrente waren ebenfalls wichtige Themen, die Minister Heil ansprach. „Probleme nicht nur beschreiben, sondern lösen“, so der Minister.
Dies waren auch die Themen der anschließenden sehr lebhaften
Diskussionsrunde. Ehrenamtliche Kommunalpolitiker,
Unternehmer, Vertreter*innen der Handwerkerschaft, von
Bildungsträgern und Wohlfahrtsverbänden meldeten sich zu Wort. Ein
junger Mirower wies darauf hin, dass er gern wieder in die Region
zurückkehren würde, wenn er hier ausreichend bezahlte Arbeit fände.
Ein Paar, das einige Jahre in Österreich gelebt und gearbeitet
hatte, berichtete von seinen positiven Erlebnissen bei der Rückkehr
in die mecklenburgische Heimat.
Über zwei Stunden nahm sich Hubertus Heil Zeit. Auch nach dem offiziellen Ende gab es noch Gespräche mit dem einen oder der anderen. Nicht auf jede Frage konnte der Minister antworten. Für diese versprach er aber eine Antwort, wenn er wieder in seinem Berliner Ministerium ist.
Der Wahlkreis 013 des SPD-Bundestagsabgeordneten Frank Junge erstreckt sich von Grevesmühlen, Wismar und Bad Doberan im Norden,
über Brüel und Crivitz bis nach Parchim, Lübz und Plau am See im
Süden Mecklenburg-Vorpommerns. Darüber hinaus betreut er auch
unsere Region. Frank Junge ist Vorsitzender der Landesgruppe Ost sowie Mitglied der AG Wirtschaft
& Energie und der AG Tourismus der SPD-Bundestagsfraktion.
„Ich bleibe hier. Was ist mit Dir?“: Im Rahmen einer Urlauberkampagne macht die Fachkräfteinitiative „anheuern in mv“ gemeinsam mit den Welcome Centern auf Lebens- und Arbeitsperspektiven in Mecklenburg-Vorpommern aufmerksam. „In unserem Land urlaubt es sich besonders gut. Dafür ist unser Land bundesweit bekannt. Das belegen die zahlreichen Übernachtungen im Jahr. Wir wollen sagen: Hier bei uns im Land kann jeder gut leben und arbeiten. Gerade auch Rückkehrwillige machen Urlaub in unserem Land. Sie nutzen die Zeit, um in der Heimat Verwandte und Freunde zu besuchen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe.
Die fünfwöchige Aktion läuft bis zum 20. August. Auf der Kampagnenseite anheuern-in-mv.de erzählen Frauen und Männer authentisch ihre Geschichten zum Leben und Arbeiten in Mecklenburg-Vorpommern. Die Leiterinnen und Leiter der Welcome Center stellen ihre Angebote auf anheuern-in-mv.de vor. Gleichzeitig wird auf Facebook und Instagram unter dem Hashtag #worklifemv auf Initiativen zur Fachkräftesicherung aufmerksam gemacht.
In vier Wochen startet das neue Ausbildungsjahr, und immer noch sind im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte gut 700 Ausbildungsstellen unbesetzt. Dem gegenüber stehen 600 Jungerwachsene, die noch eine Lehrstelle suchen, teilt die Arbeitsagentur mit.
Top 10 der unbesetzten Ausbildungsstellen:
Verkäufer/in
Koch/Köchin
Kaufmann/-frau im Einzelhandel
Berufskraftfahrer/in
Forstwirt/in
Fachkraft – Lagerlogistik
Restaurantfachmann/frau
Kaufmann/-frau – Büromanagement
Elektroniker/in Energie-/Gebäudetechnik
Maurer/in
Allen Spätentscheidern, die noch einen Ausbildungsplatz suchen oder sich über ihren beruflichen Weg noch nicht sicher sind, bietet die Berufs- und Studienberatung – im JugendServiceMSE – weiterhin Beratungstermine an. Es lohnt auch ein Blick ins Internet unter http://www.arbeitsagentur.de. Wer noch Tipps rund um das Thema Bewerbung benötigt, ist auf der Seite http://www.planet-beruf.de genau richtig. Jugendlichen bietet die gebührenfreie Service-Rufnummer 0800 4555500 die Möglichkeit, einen Beratungstermin bei der Berufsberatung zu vereinbaren.
Mehr als 40 Unternehmen zum Anfassen. Das ist die branchenoffene Messe „Jobs in Neubrandenburg – ran an die Arbeit“, die der Arbeitgeberservice von Agentur für Arbeit und Jobcenter im Landkreis nach dem erfolgreichen Debüt im vergangenen Jahr am 3. April von 9 bis 11 Uhr im HKB veranstaltet. Die Arbeitsmarktexperten des Arbeitgeberservice haben über 2400 freie Arbeitsstellen für den Seenplatte-Landkreis im Gepäck.
Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte sind Auszubildende und Fachkräfte begehrt wie nie, heißt es in einer Pressemitteilung der Agentur für Arbeit. Dabei spielt die demografische Entwicklung aktuell gut ausgebildeten Menschen in die Karten. So ist die Zahl der unbesetzten Stellen hierzulande im dritten Quartal 2018 auf einen neuen Rekordwert emporgeschnellt. Mehr als 2500 offene Stellen hatte der Arbeitgeberservice – von Agentur für Arbeit und Jobcenter im Landkreis – zu vergeben. Zudem gibt es mehr Lehrstellen als Bewerber.
Das ist eine Chance, auch für die Messebesucher! Sie können sich auf der „ran an die Arbeit“ beispielsweise über freie Arbeitsstellen in der Region informieren, mit Personalentscheidern in Kontakt treten und sich so ein eigenes Bild von den Arbeitsbedingungen sowie Verdienst- und Entwicklungsmöglichkeiten in dem jeweiligen Unternehmen machen. Ein Besuch lohnt sich für alle interessierten Arbeitsuchenden, unabhängig von der Qualifikation und der Berufserfahrung.
Für Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 bis 12 im Landkreis wie auch bundesweit ist am Donnerstag, den 28. März, wieder Girls‘ Day und Boys‘ Day. An diesem Tag können die Mädchen neue Berufe kennenlernen und ihre Fähigkeiten testen. Viele Türen in den Bereichen Technik, Naturwissenschaften, Forschung, Wissenschaft, Informatik und Handwerk stehen ihnen dann offen. Dadurch soll auf die Berufe aufmerksam gemacht werden, in denen nur sehr wenige Frauen arbeiten. Oft sind das Berufe, die abwechslungsreich sind und spannende Karrieremöglichkeiten bieten.
Auch für die Jungen stehen an diesem Tag Berufe, Ausbildungen oder Studiengänge im Mittelpunkt, an die sie vielleicht noch gar nicht gedacht haben. An diesem Tag bekommen die Jungen Job-Informationen aus erster Hand und können Arbeitsplätze beispielsweise für Erzieher, Gesundheitspfleger oder Grundschullehrer besuchen.
Sowohl die Mecklenburg-Vorpommersche Verkehrsgesellschaft mbH (MVVG) als auch ihre regionalen Vertragspartner im Kreisgebiet unterstützen mit der ticketfreien Beförderung die Schülerinnen und Schüler an diesem Tag. Das heißt, alle Mädchen und Jungen, die am Girls‘ Day und Boys‘ Day im Landkreis teilnehmen, können ohne Fahrschein mit dem Linienbus zu dem Ort im Kreis fahren, in dem sich der von ihnen ausgewählte Betrieb befindet. Sie zeigen einfach die Anmeldebestätigung beim Busfahrer vor.