Unbekannte Täter sind in der Nacht auf Sonntag in das Büro der Linken in der Neustrelitzer Schlossstraße eingebrochen. Sie haben einen Laptop und einen geringen Geldbetrag erbeutet, der Schaden wird von der Polizei mit 1000 Euro angegeben.
Auch in die Geschäftsstelle der AWO in der Schlossstraße wurde durch Aufhebeln der Tür eingebrochen. Hier wurden zwei Laptops entwendet. Bevor die Täter die Räume der AWO verließen, wurde in einem Abstellraum ein Aufsteller angezündet. Glücklicherweise ging das Feuer von allein aus, dennoch war der Raum völlig verrußt. Es ist ein Gesamtschaden von ca. 5000 Euro entstanden.
Nachdem der erste Start zur Weihnachtsbaumverbrennung wegen des schlechten Wetter kurzerhand abgesagt werden musste, konnte nun am Sonnabend auf Einladung des Feuerwehrvereins „feuerlich“ Abschied von den ausgedienten Jahresendgewächsen genommen werden. Wie mir Feuerwehrsprecher Thomas Junge berichtete, konnten die Besucherzahlen des Vorjahres nicht ganz erreicht werden, was aber der guten Stimmung im Gewerbegebiet am Pump am Standort des künftigen Feuerwehrhauses keinen Abbruch tat.
Neben Einheimischen waren auch Besucher aus der Umgebung gekommen, um es sich bei Bratwurst und Glühwein, Kinderpunsch und musikalischer Unterhaltung gut gehen zu lassen. Petrus spielte mit. Erst als alle Weihnachtsbäume ihre letzte Reise angetreten hatten, begann es zu regnen.
Die Ü60-Kicker des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte sind mit einem achtbaren dritten Platz vom Hallenturnier am Sonnabend in Marlow zurückgekehrt. Damit haben sie nach dritten Plätzen in Berlin und Bochum (auf Rasen) einen weiteren Erfolg errungen und wieder sehr viel Spaß gehabt, wie mir berichtet wurde.
Das jüngste Turnier mit fünf Mannschaften wurde von der BSG ScanHaus Marlow ausgerichtet, an die ein dickes Dankeschön geht. Sieger wurde der Rostocker FC vor Arminia Rostock. Seit dem vergangenen Jahr tritt das Team aus Neubrandenburger und Neustrelitzer Oldie-Kickern bei Wettkämpfen für die Seenplatte an. In Marlow dabei waren Balke, Löggow, Brandenburg, Wiehn (oben) sowie Marlow, Markhoff, Behrens, Golke (unten, von links).
Ulrike Bodinka weiß, wo in Kapstadt Ehemänner geparkt werden.
Meine gestrige Glosse über mein Damenunterwäsche-Trauma und einen „Männerparkplatz“ in Neuruppin ist nicht nur viel gelesen geworden. Sie hat mir unter anderem auch eine ganz wunderbare Zusendung eingebracht. Absendenrin ist meine Kölner Blogfreundin Ulrike Bodinka, die mir einen Männerparkplatz aus Kapstadt vorstellt.
Es handelt sich um keine geringere Einrichtung als „Kapstadts älteste Tagespflegeeinrichtung für Ehemänner“. Für alle, die des Englischen nicht mächtig sind, hier die Übersetzung des Aufstellers: „Sie brauchen Zeit für sich? Sie brauchen Zeit, um sich zu erholen? Sie wollen shoppen gehen? Dann lassen Sie Ihren Ehemann bei uns. Wir kümmern uns für Sie um ihn. Sie zahlen nur für sein Essen und die Drinks.“ Danke für den netten Kommentar, liebe Ulrike! Vielleicht macht das Beispiel ja Schule.
Den erwartet großen Andrang, viele gute Gespräche und noch mehr gute Stimmung hat es am gestrigen Sonnabend beim Tag der offenen Schultür am Neustrelitzer Gymnasium Carolinum gegeben. „Die Kolleginnen und Kollegen aller Fachschaften haben die Veranstaltung exzellent vorbereitet“, so Schulleiter Henry Tesch gegenüber Strelitzius.
Er dankte auch allen Schülern, die an diesem Vormittag ihre Schule repräsentiert haben. Und natürlich den Besuchern für ihr Interesse.
Wenige Tage vor der Konferenz zu 100 Jahren demokratische Landesverfassung in Mecklenburg-Strelitz am 29. Januar im Kulturquartier (Strelitzius berichtete) hat sich der bekannte Neustrelitzer Bauexperte Prof. Helmut Böhme zu Wort gemeldet. Auf der Tagung soll bekanntlich auch über den weiteren Umgang mit dem Schlossberg-Areal gesprochen werden. Böhme bekräftigt in einem Schreiben an Strelitzius, dass für ihn nur ein originalgetreuer Nachbau des Schlossturms und kein daran angelehntes Bauwerk infrage kommt.
Weder „Verfremdung“ noch überhaupt „architektonische Ideen“ hätten hier etwas zu suchen, so der Fachmann. Den kompletten Beitrag hänge ich unten an. Die Stadtvertreter hatten grundsätzlich für einen Turm auf dem Schlossberg votiert, die Gestalt aber offengelassen. Auf der Tagung im Kulturquartier werden Vertreter beider baulicher Lösungen zu Wort kommen. Für Unruhe sorgt unterdessen die angekündigte Gründung eines „Turmbauvereins Schlossberg Neustrelitz“ (Strelitzius berichtete).
Zu der ganztägigen Konferenz haben sich auf Einladung der Stiftung Mecklenburg und mit Unterstützung des Vereins Kulturgut Mecklenburg-Strelitz bereits mehr als 100 Teilnehmer angesagt. Kurzfristige Anmeldungen sind immer noch unter der Mailadresse schloss-areal-neustrelitz@stiftung-mecklenburg.de möglich, aber auch ohne Anmeldung werden Besucher eingelassen.
Die im Lokalblatt angekündigte Gründung eines „Turmbauvereins Schlossberg Neustrelitz“ ist bei den gesellschaftlichen Kräften, die seit Jahren für eine bauliche Entwicklung auf dem Schlossberg der Residenzstadt eintreten, auf Empörung gestoßen. Zudem sät die angeblich beabsichtigte Mitgliedschaft von Finanzminister Mathias Brodkorb (SPD) Zweifel an seiner Unabhängigkeit als Landespolitiker.
Nicht zufällig werde der neue Verein zwei Tage vor der Konferenz zum 100. Jahrestag der demokratischen Landesverfassung von Mecklenburg-Strelitz im Strelitzer Kulturquartier, bei der es auch um die Zukunft des Schlossberges gehen wird (Strelitzius berichtete), ins Spiel gebracht. Auch ein Zusammenhang zu den Kommunalwahlen im Mai wird hergestellt. Der Satzungsentwurf des „Turmbauvereins“ liegt Strelitzius vor. Auf das Echo auf der Konferenz am Dienstag darf man gespannt sein.
Dr. Rajko Lippert
„Mit Erstaunen habe ich die Ausführungen zum ‚Turmbauverein Schlossberg‘ zur Kenntnis nehmen müssen“, schreibt mir Dr. Rajko Lippert, Vorsitzender des die Konferenz mitorganisierenden Vereins Kulturgut Mecklenburg-Strelitz. „Verwunderlich sind gleich drei Aspekte: zum Ersten die Tatsache, dass der Verein laut Satzungsentwurf Projektentwickler für einen Turm sein will und ‚innerhalb des Vereins‘ die bauliche Ausführung beraten werden soll. Darüber müsste sich eigentlich das demokratisch gewählte Stadtparlament mit dem Land als Eigentümer verständigen.“