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Strelitzius Blog

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Strelitzius Blog

Tagesarchiv 27. Oktober 2016

Noch eine Anmerkung zum Nicht-Justizminister muss sein

27 Donnerstag Okt. 2016

Posted by Strelitzius in Politik

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Schlagwörter

Mecklenburg-Vorpommern, Parteien

Volker Ott. Foto: CDU

Volker Ott. Foto: CDU

Landespolitik bedenke ich in meinem Blog ja nur sehr sporadisch. Aber zu Volker Ott muss ich doch noch ein paar Zeilen absondern. Das ist der von der CDU verhinderte CDU-Justizminister, von dessen Hinrichtung ich dank guter Vernetzung meine Leser schon frühzeitig wissen lassen konnte. Seit Tagen plage ich mich nun mit der Frage, wie unbedarft man sein muss, um auf dem CDU-Landesparteitag in aller Öffentlichkeit von der SPD als dem „politischen Feind“ zu sprechen, mit dem man doch eben noch als Minister in eine Koalitionsregierung eintreten wollte. Jedenfalls wurde Ott so von meinem Heimatblatt zitiert. Und niemand rieb sich daran, bei den Schwarzen nicht, und bei den Roten auch nicht.

Irgendwann habe ich es nicht mehr ausgehalten und heute ganz gegen meine Gewohnheiten auf der Facebook-Seite einer CDU-nahen Blogfreundin ein Loblied auf Volker Ott mit dem Satz kommentiert, dass man mit Feinden nicht koaliert und er wohl nicht als Ressortchef geeignet war, wenn ere s doch tun wollte. Ganze drei Minuten später hatte ich vom CDU-Kreisverband Vorpommern-Greifswald den Redetext von Ott auf dem Schirm. Und siehe da: Er hatte „nur“ vom „politischen Gegner“ SPD gesprochen.

Nun hat sich der feindselige Ott entweder nicht an sein Manuskript gehalten oder er ist falsch wiedergegeben worden. Was ihn dann wohl nicht mehr interessiert hat. Ich würde ja auch mit meinem politischen Gegner nicht koalieren, aber da sind die Unterschiede wahrscheinlich fein, wenn es um die Macht geht. Auf dem Papier hat Ott übrigens die Sozialdemokraten auch mit der AfD in einen Topf geworfen, was ja noch einen Zacken schärfer ist. Zitiert wurde das nicht, vielleicht hat er es sich denn doch verkniffen. Otts Abgesang zum Nachlesen siehe Anhang.

Klicke, um auf 15_20161022_rede_ott.pdf zuzugreifen

Mit dem P15 kann in Neubrandenburg kurzgeparkt werden

27 Donnerstag Okt. 2016

Posted by Strelitzius in Verkehr

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Schlagwörter

Kommunales, Mecklenburgische Seenplatte, Neubrandenburg

Ich weiß gar nicht, ob Ihr’s wusstet, um mal den Comedian Rüdiger Hoffmann zu zitieren. Ich jedenfalls wusste es noch nicht. Und wir aus dem sogenannten Umland kommen ja immer mal in die Kreisstadt. In Neubrandenburg kann man jetzt innerhalb der Stadtmauer auf parkscheinpflichtigen Flächen gebührenfrei kurzparken. Genauer geschrieben, für 15 Minuten. Allerdings kommt die Umsetzung dieses lobenswerten Angebotes etwas vorsintflutlich daher.

Zu besorgen ist zunächst ein sogenannter P15, also ein Kurzparkschein. Den gibt es nicht etwa am Straßenrand über eine sogenannte „Brötchentaste“ am Automaten, sondern an der Infothek des Rathauses und in der Stadtinformation im HKB am Marktplatz. Auch die Neuwoges, die Stadtwerke und die Sparkasse Neubrandenburg Demmin bieten den P15 an. Bleibt zu hoffen, dass man ihn wenigstens gleich in größeren Mengen auf Vorrat bekommt. Welchen man dann im Auto bunkert. Auf dem Schein ist  die Ankunftszeit einzutragen, bevor er sichtbar hinter die Windschutzscheibe zu legen ist.

Dagegen mutet das in der Dümperstraße, Ecke Treptower Straße, direkt am Marktplatzcenter praktizierte Modell geradezu revolutionär an. Hier stehen extra Kurzzeitparkplätze zur Verfügung. Beim Parken auf diesen sage und schreibe drei Stellplätzen muss eine Parkscheibe mit der korrekt eingestellten Ankunftszeit im Auto liegen, dann kann das Fahrzeug dort sogar bis zu dreißig Minuten kostenlos stehen. Die Parkplätze sind entsprechend beschildert.

 

Neonazis beschmieren Siloanlage in Burg Stargard

27 Donnerstag Okt. 2016

Posted by Strelitzius in Polizei

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Schlagwörter

Burg Stargard, Kriminalität, Mecklenburg-Strelitz

Eine Siloanlage in Burg Stargard ist von Neonazis mit dem Schriftzug „Heil Hitler“ und einem Hakenkreuz beschmiert worden. Dazu wurde schwarze Sprühfarbe verwendet. Die Beseitigung dieser Schmiererei wurde veranlasst.

Der polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen aufgenommen. Personen, die Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich an die Einsatzleitstelle Neubrandenburg unter Telefon 0395 55822224, die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder aber an jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

Diebe räumen mehrere Bungalows am Neetzkaer See aus

27 Donnerstag Okt. 2016

Posted by Strelitzius in Polizei

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Schlagwörter

Friedland, Kriminalität, Mecklenburg-Strelitz

Unbekannte Täter sind in der Zeit zwischen dem 6. und dem 26. Oktober in drei Bungalows am Neetzkaer See bei Neu Käbelich eingedrungen. Wie die Polizei mitteilt, blieb es bei einem vierten Bungalow beim Versuch des Einbruchs. Aus den Räumlichkeiten wurden Werkzeug, Angelsachen und ein Außenbordmotor „Libelle“ gestohlen. Insgesamt entstand ein Schaden von über 1000 Euro.

Die Polizei in Friedland ermittelt und bittet Zeugen, sich telefonisch unter der Nummer 039601 3000 zu melden.

TSG-Kicker freuen sich auf die Auswärtspartie in Luckenwalde

27 Donnerstag Okt. 2016

Posted by Strelitzius in Sport

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Schlagwörter

Fußball, Mecklenburg-Strelitz, TSG Neustrelitz

Cotrainer Volker Piekarski (Mitte) hat einmal mehr einen guten Eindruck von der Mannschaft. Aber ein tolles Training ist das eine...

Cotrainer Volker Piekarski (Mitte) hat einmal mehr einen guten Eindruck von der Mannschaft. Aber ein tolles Training ist das eine…

Auch wenn der vergangene Spieltag gegen Energie Cottbus (0:4) wieder weh getan hat, haben die Regionalligisten der TSG Neustrelitz das Lachen noch nicht verlernt. Das ist zumindest von den Trainingseinheiten in dieser Woche zu erfahren. Mein Blogpartner, Cotrainer Volker Piekarski, spricht von einer“entkrampften  Stimmung“ und einer „gewissen Vorfreude“ auf das Spiel am morgigen Freitag auswärts gegen Luckenwalde.

Weil es sich um eine lösbare Aufgabe handelt? „Jede Aufgabe ist lösbar, wenn man den richtigen Tag erwischt. Die Luckenwalder dürfen wir aber auf keinen Fall unterschätzen. Sie werden alles versuchen, den Abstand in der Tabelle zu uns zu vergrößern, weil sie sonst auch im Keller festhängen“, so Piekarski.

Trainer Benjamin Duray wisse, wo er bei jedem Spieler seiner Mannschaft ansetzen müsse, das habe die zurückliegende Woche gezeigt. „Wir sind trotz der bisherigen Bilanz sicher, dass wir es können“, betont Piekarski. Morgen Abend wissen wir mehr. Gegen 22 Uhr ist im Blog zu lesen, ob bei unseren Kickern endlich der Knoten geplatzt ist. Der FSV 63 Luckenwalde war am zurückliegenden Wochenende 1:0-Sieger bei Union Fürstenwalde und rangiert auf dem drittletzten Rang 16.

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Dennis Rothenstein verhüllt sein Gesicht. Bleibt zu hoffen, dass solche Szenen morgen in Luckenwalde nicht zu sehen sind. Foto: M. Schütt

   

Ranger führen Besucher in der Abenddämmerung durch den Müritz-Nationalpark

27 Donnerstag Okt. 2016

Posted by Strelitzius in Natur

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Schlagwörter

Freizeit, Mecklenburg-Strelitz, Umwelt

Auf eine ganz besondere Wanderung in die Abenddämmerung nehmen die Ranger des Müritz-Nationalparks morgen Abend Besucher mit. Treffpunkt ist um 16.30 Uhr der Parkplatz am Hotel Jagdschloss Waldsee.

Während der geführten Wanderung werden alle Sinne gefordert. In der Dunkelheit erscheinen Geräusche und Gerüche im Wald intensiver als am Tag. Viele Tiere sind in der Dämmerung aktiv und bewegen sich im Schutz des abnehmenden Lichtes. Das wohl eindrücklichste Naturereignis werden die Brunftrufe der Damwildschaufler sein. Das Röhren der Hirsche ist weithin hörbar.

Die Tour ist etwa 3,5 Kilometer lang und dauert bis etwa 19.30 Uhr. Die Teilnahme ist kostenfrei.

„Die Schutzbefohlenen“: Faszinierende Inszenierung hat in Neustrelitz Premiere

27 Donnerstag Okt. 2016

Posted by Strelitzius in Kultur

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Freizeit, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz, Schauspiel, Theater

Zum ersten Mal wird am Landestheater Neustrelitz ein Stück von Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek gespielt. Im Schauspiel „Die Schutzbefohlenen“ gibt sie den Flüchtlingen der Jahrhunderte ihre Stimme. Premiere ist am Sonnabend um 19.30 Uhr (Strelitzius berichtete). Angelehnt an die antike Tragödie „Die Schutzflehenden“ von Aischylos, verfasste Elfriede Jelinek  einen Text, der die Asylpolitik der westeuropäischen Länder scharf kritisiert.

Regisseur Eberhard Köhler setzt das  Stück auf ungewöhnliche Weise um und stellen die europäische Fluchtgeschichte der Jahrhunderte in den Mittelpunkt. Das Theater verspricht eine „Faszinierende multimediale Inszenierung“. Auf der Bühne unter anderen Marco Bahr, Michael Goralczyk, Fabian Quast, Dirk Schmidt, Lisa Voß und Isolde Wabra. Vor den Vorstellungen gibt es jeweils um 19 Uhr im Rangfoyer eine Einführung in das Stück. Weitere Vorstellungen am 5. und am 12. November, am 9. Dezember und am 8. Januar jeweils um 19.30 Uhr. Karten gibt es online hier:

http://www.theater-und-orchester.de/repertoire/stueckinfo.php?id=1789
und telefonisch unter 03981 206400.

Student sucht dringend Informationen über alte Brennerei in Wesenberg

27 Donnerstag Okt. 2016

Posted by Strelitzius in Architektur

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Bauen, Bildung, Geschichte, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Wesenberg

brennereiDa will sich ein gebürtiger Wesenberger nun in seiner Bachelorarbeit einem historischen Gebäude in seiner Heimatstadt widmen, und dann herrscht in den Archiven gähnende Leere. So geschehen Wito Tröschel, dessen Wiege an der Woblitz stand und der jetzt im 7. Semester an der Hochschule in Wismar Architektur studiert. Im Mittelpunkt seines Interesses steht die alte Brennerei in der Bahnhofstraße, auch unter Likörfabrik bekannt, die seit Jahren zu verkaufen ist.

Wito Tröschel hat in meinem Blog gelesen, dass ich Jonathan Lustig versuche zu helfen, Material über das von dem Arzt derzeit am Markt zu sanierende Gebäude zu finden. Wito Tröschel hofft nun auch auf Strelitzius. Wer also noch etwas zur ehemaligen Brennerei in der Bahnhofstraße beitragen kann, jede Information ist hilfreich, kann sich an mich wenden. Die Mailadresse steht vorn auf dem Blog, der Rest im Telefonbuch. Ich stelle dann gern den Kontakt zu dem Studenten her. Bitte auch den Nachbarn weitererzählen!

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71 Jahre, Wesenberg in Mecklenburg-Strelitz, Diplomjournalist, Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband

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