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Ich weiß gar nicht, ob Ihr’s wusstet, um mal den Comedian Rüdiger Hoffmann zu zitieren. Ich jedenfalls wusste es noch nicht. Und wir aus dem sogenannten Umland kommen ja immer mal in die Kreisstadt. In Neubrandenburg kann man jetzt innerhalb der Stadtmauer auf parkscheinpflichtigen Flächen gebührenfrei kurzparken. Genauer geschrieben, für 15 Minuten. Allerdings kommt die Umsetzung dieses lobenswerten Angebotes etwas vorsintflutlich daher.

Zu besorgen ist zunächst ein sogenannter P15, also ein Kurzparkschein. Den gibt es nicht etwa am Straßenrand über eine sogenannte „Brötchentaste“ am Automaten, sondern an der Infothek des Rathauses und in der Stadtinformation im HKB am Marktplatz. Auch die Neuwoges, die Stadtwerke und die Sparkasse Neubrandenburg Demmin bieten den P15 an. Bleibt zu hoffen, dass man ihn wenigstens gleich in größeren Mengen auf Vorrat bekommt. Welchen man dann im Auto bunkert. Auf dem Schein ist  die Ankunftszeit einzutragen, bevor er sichtbar hinter die Windschutzscheibe zu legen ist.

Dagegen mutet das in der Dümperstraße, Ecke Treptower Straße, direkt am Marktplatzcenter praktizierte Modell geradezu revolutionär an. Hier stehen extra Kurzzeitparkplätze zur Verfügung. Beim Parken auf diesen sage und schreibe drei Stellplätzen muss eine Parkscheibe mit der korrekt eingestellten Ankunftszeit im Auto liegen, dann kann das Fahrzeug dort sogar bis zu dreißig Minuten kostenlos stehen. Die Parkplätze sind entsprechend beschildert.