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Tagesarchiv 23. Oktober 2016

Neuer Urlaubs- und Freizeittipp in Priepert: Eine Ofenwanderung

23 Sonntag Okt. 2016

Posted by Strelitzius in Geschichte

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Freizeit, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Priepert, Tourismus, Vereine

Eine kleine Lehrstunde mit Försterin Roth vor der Eröffnung.

Eine kleine Lehrstunde mit Försterin Heike Roth vor der Eröffnung.

Die Prieperter Umgebung ist um zwei touristische Anziehungspunkte reicher. Rund 30 Wanderer haben am Sonntagnachmittag den Priepertschen Teerofen und den Kalkofen am Zerling mit acht Infotafeln praktisch wiederbelebt.

Erläuterungen von Historiker Ralf Dietrich.

Erläuterungen von Historiker Ralf Dietrich. Fotos: Claus D. Menschel

Diese beschreiben die Gewerbe Teerschwelen und Kalkbrennen allgemein, in der Strelitzer Region und natürlich konkret in Priepert bis hin zur Wandlung der Teerofensiedlung in die Försterei Priepert, die uns bis heute erhalten geblieben ist. Wie mir Claus D. Menschel von den Prieperter Natur- und Wanderfreunden (NaWaPri) schreibt, ist vor allem die Wiederentdeckung des Kalkofens bemerkenswert. „Er galt als verschollen. Selbst die Revierförsterin Frau Roth wusste nicht, dass sich unter dem Hügel ein ehemaliger Kalkofen verbirgt. Sie kannte nur den Dachsbau auf dem Hügel. Jetzt weiß sie auch, woher der Dachs immer die Ziegelsteine nach oben transportiert“, so Menschel.

Auf die Beine gestellt hat das alles ein Team, bestehend aus dem Historiker Ralf Dietrich, der den Impuls und den fachlichen Hintergrund lieferte, der Prieperter Revierförsterin  Heike Roth, die für die finanzielle Grundlage sorgte, und die NaWaPri-ler Dietmar Hackner, Bernd Mohnke, und Claus D. Menschel, die die Aufstellung und Gestaltung der Tafeln übernahmen.

Die Teilnehmer an der heutigen Aktion waren überrascht, wie vor nunmehr über 250 Jahren Menschen ihren Lebensunterhalt verdienten und was heute noch alles darstellbar ist. Bei Kaffee und Kuchen klang ein interessanter Nachmittag aus, das Wetter hielt zum Glück gut durch. „Urlaubern in Priepert können wir jetzt eine Lehrstunde mitten im Wald bei ganz frischer Luft empfehlen“, freut sich Claus D. Menschel. „Aber auch Einwohnern aus Priepert und Umgebung ist der Spaziergang zu den Prieperter Öfen zu empfehlen.

Insgesamt acht Infotafeln wurden geschaffen.

Insgesamt acht Infotafeln wurden geschaffen und aufgestellt.

Schweden und Finnen beim SwimRun zwischen Wesenberg und Rheinsberg vorn

23 Sonntag Okt. 2016

Posted by Strelitzius in Sport

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Schlagwörter

Laufen, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Rheinsberg, Schwimmen, Wesenberg

Das siegreiche schwedische Männerduo am Ziel in Rheinsberg. Fotos: Enrico Hackbarth

Das siegreiche schwedische Männerduo jubelnd am Ziel in Rheinsberg. Fotos: Enrico Hackbarth

Die besten „Schläufer“ kommen aus Skandinavien, wo die Extremsportart ja auch geboren wurde. Pontus Lindberg und George Bjälkemo aus Schweden haben heute die erste Auflage des ÖTILLÖ SwimRun 1000 Lakes zwischen Wesenberg und Rheinsberg gewonnen. „Terrible Tuesdays Triathlon“ überquerten nach 4:42:02 Stunden die Ziellinie und waren damit um einiges schneller als von den Organisatoren erwartet. Bemerkenswert auch, dass knapp sechs Minuten hinter den Schnellsten auf Rang 2 bereits ein Mixed-Duo einlief: die Finnen Jasmina Glad-Schreven und Thomas Schreven unter dem programmatischen Namen „Say no to Doping“.

Das finnische Mixed-Team kam als zweitschnellstes

Bereits auf Rang 2 in der Totalwertung gelangte mit „Say no to Doping“ ein Mixed-Team aus Finnland.

Die Frauenkonkurrenz entschieden Diane Sadik aus der Schweiz und Fanny Danckwarth-Lillieström aus Schweden als „Team Orca“ für sich. Sie waren gut 50 Minuten langsamer als die siegreichen Männer. Für Sven Truderung und Thomas Tausendfreund aus Neustrelitz war es ein riesiger Erfolg, bei hrem Debüt in der härtesten Ausdauersportart der Welt durchgehalten zu haben. „Die eisernen Zwei“ hatten drei Stunden und neun Minuten Rückstand auf die Führenden und belegten in der Männerkonkurrenz unter 108 gestarteten Herrenteams einen tollen Platz 63. Strelitzius zieht den Hut!

„Es war ein extrem hartes Rennen“, sagte mir mein Blogfreund Enrico Hackbarth, Geschäftsführer der Touristik GmbH Kleinseenplatte. „Bei der herrschenden Kälte hatten die Sportler kaum eine Chance, sich nach den Schwimmpassagen beim Laufen wieder zu erwärmen.“ Nach Aussage Hackbarths hatten bereits in Drosedow die ersten rund zwanzig Teams den Wettkampf aufgegeben. Sie fanden im dortigen Schloss bei Familie Heller ein wärmendes Kaminfeuer vor. Auch in der Folge gab es viele Duos, bei denen die Kräfte nicht reichten. Hackbarth und seine Helfer hatten alle Hände voll zu tun, die erschöpften Sportler von der Strecke einzusammeln.

TSG-Kicker unterliegen nach gutem Beginn Cottbusern klar

23 Sonntag Okt. 2016

Posted by Strelitzius in Sport

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Schlagwörter

Fußball, Mecklenburg-Strelitz, TSG Neustrelitz

TSG-Kapitän René Pütt stellt sich trotz der schwachen Vorstellung seiner Mannschaft den TSG-Fans.

TSG-Kapitän René Pütt stellt sich trotz der schwachen Vorstellung seiner Mannschaft den TSG-Fans.

Die TSG Neustrelitz bleibt in der Fußball-Regionalliga Nordost weiter ohne Sieg. Im heutigen Heimspiel gegen Energie Cottbus unterlag sie mit 0:4 (0:2). Dazu gab es noch eine Rote Karte für Mert Sahin, der kurz vor Feierabend unnötig die Notbremse zog.

Eine gute halbe Stunde sah es so aus, als sollte heute alles anders kommen. Die Duray-Elf spielte ordentlich auf und errang sogar leichte Feldüberlegenheit, ohne allerdings zu Torchancen zu kommen. Dann versenkte Ex-TSG-Spieler Fabio Viteritti einen Freistoß, der keiner war, in den Dreiangel. TSG-Keeper Sven Lissek machte dabei nicht die beste Figur. Nur eine Minute verging, da war Viteritti wieder zur Stelle und drückte ungedeckt eine Flanke über die Torlinie.

Noch einer der Besseren heute bei der TSG: Luigi Campagna.

Noch einer der Besseren heute bei der TSG: Luigi Campagna.

Wer nun hoffte, dass die Neustrelitzer noch die Partie drehen können, wurde nur eine Minute nach Wiederanpfiff auf den Boden der Realität zurückgeholt. Nach einer Cottbuser Ecke bekommt die TSG-Verteidigung den Ball nicht aus dem Strafraum, und aus dem Gewühl heraus fällt mit einer Bogenlampe über Torsteher Lissek hinweg das 0:3. Ende des Trauerspiels in der 74. Minute, nachdem die Neustrelitzer Elf förmlich zerfallen war. Selbsttor durch Tim Lampert, der bei einem Schuss noch den Fuß dazwischen hatte und den Ball abfälschte, der sich erneut über Lissek hinweg ins TSG-Gehäuse senkte. Nimmt man den Pfostenschuss der Cottbuser in der 43. Minute und den Lattenschuss in der 64. hinzu, so waren die Residenzstadt-Kicker vor mehr als 1000 Zuschauern, darunter ein gut gefüllter und stimmgewaltiger Gästeblock, noch gut bedient.

Harte Worte nach der Partie von TSG-Vorstandsmitglied Klaus Mewes gegenüber Strelitzius: „Unsere  Mannschaft ist nicht regionalligatauglich und zudem mental nicht gefestigt. Wir sind nach dem 0:2 regelrecht zusammengebrochen und haben uns nicht eine einzige Torchance erspielt.“

Bereits am Freitag treten die TSG-Kicker beim Drittletzten Luckenwalde an. Unsere Jungs brauchen dringend ein Erfolgserlebnis.

Und ewig grüßt bei Neustrelitzer Juwelier die gute alte D-Mark

23 Sonntag Okt. 2016

Posted by Strelitzius in Allgemein

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Handel, Leute, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz

kassenzettelMeine Blog-Reihe „Fundstücke“ kommt offensichtlich so gut an, dass sich jetzt auch Leser daran beteiligen. Was ich zum Anlass nehme, alle in der Strelitzius-Gemeinde herzlich dazu einzuladen, mir eure Entdeckungen zu schicken. Mein Blogfreund Rajko Lippert hat mir einen Kassenzettel überlassen. Den hat er bei Juwelier Witt in Neustrelitz bekommen und fand es bemerkenswert, dass darauf sein Einkauf zusätzlich in D-Mark ausgewiesen ist. Und der Kurs stimmt: Ein Euro sind immer noch 1,95583 DM.

Ganz sicher sind wir uns beide nicht, ob der Bon die absolute Ausnahme ist. Wir nehmen da gern Belehrungen entgegen. Ich habe erst einmal alle unsere Kassenzettel im Haus aus dem Einkaufskorb gekramt und jedenfalls nur Euro-Beträge darauf gefunden. Juwelier Witt mit seiner über 70-jährigen Firmengeschichte ist ja ohnehin ein Traditionsgeschäft, aber mit seinen Erinnerungen an die D-Mark ist er es auf jeden Fall gleich noch einmal.

Nikolaus von Werle schickt SwimRunner auf die Tour

23 Sonntag Okt. 2016

Posted by Strelitzius in Sport

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Laufen, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Rheinsberg, Schwimmen, Wesenberg

swinrun3360 unerschrockene Wettkämpfer aus zwanzig Nationen sind am Morgen vom Wesenberger Burghof aus zur ersten Auflage des ÖTILLÖ SwimRun 1000 Lakes gestartet. Sie treten in den Kategorien Damen, Herren und Mixed. (109 Herren-Teams, 57 Mixed-Teams, 14 Damen-Teams). Wesenbergs Stadtgründer Nikolaus von Werle alias Jürgen Gentzen schickte die Sportler mit einem Pistolenschuss auf die Tour nach Rheinsberg. Viele Einwohner der Woblitzstadt säumten den Aufgang zur Burg und den Markt.

Sven Truderung (links) und Thomas Tausendfreund.

Sven Truderung (links) und Thomas Tausendfreund vor dem Start.

Insgesamt legen die „Schläufer“ 43,3 Kilometer zurück, darunter elf Schwimmpassagen von insgesamt zehn Kilometern Länge. Der längste zu schwimmende Teilabschnitt führt über 1500 Meter. Die Athleten wechseln 22 Mal zwischen Laufen und Schwimmen. Gegen 14 Uhr werden die ersten Sportler in Rheinsberg erwartet.

Ich habe vor dem Start noch ein Wort mit Sven Truderung gewechselt, der mit seinem Partner Thomas Tausendfreund als „Die eisernen Zwei“ die Strelitzer Region vertritt. „Überleben ist alles“, brachte er die Strapazen bei der härtesten Ausdauersportart der Welt auf den Punkt. Für Truderung und Tausendfreund ist es der erste Wettkampf dieser Art. Sie wollen einfach nur im Ziel in Rheinsberg ankommen.

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71 Jahre, Wesenberg in Mecklenburg-Strelitz, Diplomjournalist, Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband

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