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Strelitzius Blog

~ gemeldet, glossiert & gegessen

Strelitzius Blog

Tagesarchiv 21. Oktober 2016

Landes-CDU zieht eventuell Ministerin aus dem Zylinder

21 Freitag Okt. 2016

Posted by Strelitzius in Politik

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Schlagwörter

Mecklenburg-Vorpommern, Parteien

Katy Hoffmeister

Katy Hoffmeister

Das Schöne am Bloggen ist, dass man auch einem Vögelchen Gehör verschaffen kann. Und das hat mir gezwitschert, dass nach der Brodkorb-Nummer der SPD bei der Vorstellung der neuen Minister für die Landesregierung in MV nun die CDU-Nummer folgt. Morgen ist Landesparteitag der CDU in Wittenburg, mit hoher Wahrscheinlichkeit reist Kanzlerin Angela Merkel an. Plötzlich soll der von den Christdemokraten für das Justizressort ins Rennen geschickte Sascha Ott nicht mehr erste Wahl sein. Warum auch immer, Spekulationen gibt es genügend. So soll Ott sich mit einem „Like“ auf Facebook in die Nähe der rechtspopulistischen AfD begeben haben.

Stattdessen wird Katy Hoffmeister gehandelt. Die 43-jährige Justiziarin aus Bad Doberan am Uniklinikum Rostock, die 2013 erfolglos Kandidatin der CDU für den Landratsposten im Landkreis Rostock gewesen ist, hat zumindest schon mal eines: Sie ist eine Frau. Hoffmeister hatte sich jüngst kritisch zur Ministerliste in MV geäußert, da diese nicht die von der Union propagierte Rolle der Frau in Führungspositionen widerspiegele. Wir erinnern uns: eine Drei-Herren-Riege.

Außerdem steht Hoffmeister für einen konsequenten Erneuerungskurs in der CDU. Den die Partei mit Sicherheit vertragen kann, auf Landes- wie auf Bundesebene. Letztlich ist wohl auch nicht auszuschließen, dass die CDU MV hier schlichtweg einen Diener vor der Kanzlerin macht. Warten wir es ab!

Jugendzentrum Blankensee feiert mit viel Optimismus seinen 20. Geburtstag

21 Freitag Okt. 2016

Posted by Strelitzius in Allgemein

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blankensee

Karsten Schretzmair (links) und sein Stellvertreter Ronny Klemm mit Ricarda Pede, seit vielen Jahren dem Jugendzentrum verbunden.

Das Jugend- und Freizeitzentrum (JFZ) Blankensee hat in den zwanzig Jahren seiner Existenz trotz häufig widriger Umstände nicht nur das Kunststück fertiggebracht zu überleben. Karsten Schretzmair räumt der Einrichtung, in der sein ganzes Herzblut steckt, auch eine gute Perspektive ein. Der 1. Vorsitzende des Vereins des JFZ hat mir anlässlich des heute begangenen Jubiläums (Strelitzius berichtete) gesagt, dass er und seine Mitstreiter immer für das Zentrum gekämpft haben und darin auch nicht nachlassen werden. „Natürlich könnten wir von öffentlichen Mitteln allein nicht überleben, aber wir können auch auf das Ehrenamt bauen“, so Schretzmair (Jahrgang 1968), der von Beginn an dabei war.

Schretzmair ist jetzt Schulsozialarbeiter in Blankensee und engagiert sich als sachkundiger Bürger für die SPD im Jugendhilfeausschuss des Kreistags der Seenplatte. Er hofft, dass dem JFZ die Ipse noch viele Jahre als Träger erhalten bleibt. Aber auch die AWO habe erkennen lassen, dass sie nicht abgeneigt wäre, in diese Funktion einzusteigen. Und dann gebe es ja auch noch den Verein… Es bestehe also kein Grund, pessimistisch in die Zukunft zu schauen. Und ihn selbst lasse das Jugend- und Freizeitzentrum ohnehin nicht los, irgendwie mache es auch nach zwei Jahrzehnten immer noch Spaß, so mein Blogfreund Karsten.

Bildergalerie für Strelitzius zum Mitnehmen

Der Geburtstag war Anlass, viele Weggefährten und Wegbereiter des JFZ nach Blankensee einzuladen und an eine Kaffeetafel zu setzen. Auch Strelitzius als Berichterstatter der ersten Stunde freute sich, nicht vergessen zu sein und sich in einer eigens gefertigten Galerie gleich mehrfach wiederzufinden. Die gab es dann auch in gedruckter Form für zu Hause. Es war ein Tag der schönen Begegnungen.

Für den Abend hatten sich dann Gäste angesagt, die als Kinder und Jugendliche das JFZ zu schätzen wussten und heute selbst Nachwuchs haben. Da gab es viel zu erzählen und bei Schwein am Spieß und selbstgebackenem Brot Erinnerungen auszutauschen. Heute besuchen zwischen zehn und 30 Kinder und Jugendliche pro Tag den Klub und treffen dort unter anderem Zentrumsleiterin und Sozialpädagogin Katharina Behnke. Sie hat 2015 die Leitung der Einrichtung übernommen.

Ich habe mich auch über ein Wiedersehen mit Thomas Knobloch gefreut, einst Mitorganisator der legendären Konzerte auf dem Blankenseer Sportplatz, ehemaliger Gemeindevertreter, früheres Vorstandsmitglied im JFZ-Verein und heute viel in der Welt unterwegs. Er hat sich zur Feier des Tages aus alter Verbundenheit an den Grill gestellt und ist der neueste Strelitzius-Leser.

Thomas Knobloch (links) und Karsten Hacke bändigen das Schwein.
Thomas Knobloch (links) und Karsten Hacke bändigen das Schwein.
Zum Geburtstag war der Andrang natürlich besonders groß.
Zum Geburtstag war der Andrang natürlich besonders groß.
Sozialpädagogin Katharina Behnke, Leiterin des Klubs, kann gut mit den Kindern umgehen.
Sozialpädagogin Katharina Behnke, Leiterin des Klubs, kann gut mit den Kindern umgehen.

TSG-Kicker hoffen auf volle Hütte und ein Quäntchen Glück

21 Freitag Okt. 2016

Posted by Strelitzius in Sport

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Schlagwörter

Fußball, Mecklenburg-Strelitz, TSG Neustrelitz

Volker Piekarski. Foto: TSG

Volker Piekarski. Foto: TSG

Gleich drei Wünsche hat Volker Piekarski für das Heimspiel der Regionalligisten der TSG Neustrelitz am Sonntag um 13.30 Uhr gegen Energie Cottbus: eine volle Hütte, einen fairen Umgang der Fans mit der Mannschaft und ein Quäntchen Glück. Denn von einem ist der Cotrainer hundertprozentig überzeugt: „Die Jungs werden auf dem Rasen alles geben und haben ein Erfolgserlebnis längst verdient.“ Piekarski macht im Gespräch mit mir klar, dass das Team trotz der prekären Tabellensituation nicht an sich zweifelt.

„Die Mannschaft brummt ohne Ende, ist hoch motiviert, hat gut trainiert, aber für die Anhänger zählt natürlich nur das Ergebnis. Wir probieren am Sonntag alles“, so Volker Piekarski. Cheftrainer Benjamin Duray sei mit den Jungs akribisch zu Werke gegangen, und die Vorwärtsentwicklung der Truppe sei klar erkennbar. Das sei trotz der 1:2-Niederlage schon am zurückliegenden Punktspieltag gegen Hertha II nicht zu leugnen gewesen.

PSV-Coach Heß: Morgen zählt nur die Leidenschaft

21 Freitag Okt. 2016

Posted by Strelitzius in Sport

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Schlagwörter

Mecklenburg-Strelitz, PSV Neustrelitz, Volleyball

psv_plakat

„Das wird morgen ein ganz heißes Eisen“, hat mir Dirk Heß gerade am Telefon verraten. Der Coach des PSV Neustrelitz Team Wesenberg sieht der Heimpartie in der Volleyball-Regionalliga Nord gegen Aufsteiger Grün-Weiß Eimsbüttel angesichts der Ausfälle in den eigenen Reihen mit gemischten Gefühlen entgegen und hat für das heutige Abschlusstraining nur eine Botschaft an seine Mannen: keine technischen Finessen morgen, sondern mit Leidenschaft das Spiel machen und die Punkte holen.

Immerhin haben sich zum Training die Brüder Toni und Philipp Fleck wieder angesagt, die erkrankt waren. Wie belastbar sie sind, wird sich zeigen. Auch Stefan Rodewald ist genesen und steht zur Verfügung. Definitiv nicht dabei sind Zuspieler Ludwig Fentzahn und Daniel Markwart. „Wir werden heute noch einige Aufstellungsvarianten ausprobieren, und dann schauen wir mal“, so der Trainer. Strelitzius ist morgen ab 18 Uhr in der Strelitzhalle und hofft, ein paar hundert weitere Fans unserer Mannschaft zu treffen. Für alle anderen: Das Ergebnis erfahrt Ihr noch morgen Abend hier im Blog.

Einbrecher suchen Campingplatz in Priepert heim

21 Freitag Okt. 2016

Posted by Strelitzius in Polizei

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Schlagwörter

Kriminalität, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Priepert

In der Nacht vom Mittwoch zum Donnerstag wurde der Campingplatz am Ziernsee in Priepert von Einbrechern heimgesucht. Wie die Polizei erst heute meldet, verschafften sie sich gewaltsam Zutritt zu einem Werkstattgebäude und entwendeten verschiedene Elektrogeräte und -werkzeuge sowie diverses Angelzubehör.

Der Schaden wird auf ca. 6000 Euro geschätzt. Die Kripo Neustrelitz war vor Ort und hat die Ermittlungen aufgenommen.

Diebe stehlen Eingangstreppe von Windenergieanlage

21 Freitag Okt. 2016

Posted by Strelitzius in Polizei

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Schlagwörter

Kriminalität, Mecklenburgische Seenplatte, Röbel

Und noch ein Beitrag in der Reihe „Es gibt nichts, was nicht gestohlen wird“: In der Zeit zwischen dem 10. und dem 16. Oktober wurde eine Eingangstreppe zu einer Windenergieanlage im Windfeld Bütow (Bereich Röbel) demontiert und abtransportiert. Der Schaden wird auf ca. 3000 Euro geschätzt.

Zeugen, die auffällige Personen- oder Fahrzeugbewegungen festgestellt haben, melden sich bitte bei der Polizei in Röbel unter der Telefonnummer 039931 848224.

Liederabend im Theater sorgt für den Griff in den Plattenschrank

21 Freitag Okt. 2016

Posted by Strelitzius in Musik

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Freizeit, Kultur, Mecklenburgische Seenplatte, Neubrandenburg, Neustrelitz, Theater

landestheater mecklenburg liederabend von birgit lenz premiere am 21.10.2016

Sven Jenkel, Karin Hartmann, Josefin Ristau und Thomas Pötzsch (von links) laufen in der Mokka-Milch-Eisbar zur Höchstform auf. Foto: Jörg Metzner

Die wahrscheinlich älteste Schallplatte in meinem Haus ist eine Amiga-Edition aus der Zeit Ende der 60-er Jahre mit dem hohe Erwartungen weckenden Titel „Das zündet“. Auf der Scheibe wiederum findet sich der Titel „Mokka-Milch-Eisbar“ von Thomas Natschinski und seiner Gruppe.

Auf dem Weg zur Schule bin ich damals täglich an der besungenen Bar in der Karl-Marx-Allee vorbeigekommen und habe mir je nach Taschengeld auch hin und wieder eine Erfrischung gegönnt. Später hatte ich hier auch das eine oder andere aufregende Stelldichein. Nun sorgt die Theater und Orchester GmbH mit einem Liederabend „Mokka-Milch-Eisbar“ dafür, dass Erinnerungen wieder wach werden. Er vereint die Höhepunkte des DDR-Schlagers mit westdeutschen Hits zu dieser Zeit. Und hat mich zunächst einmal an meinen Plattenschrank geführt, den ich lange nicht geöffnet habe.

Für die Premiere heute Abend um 19.30 Uhr im Schauspielhaus in Neubrandenburg sind nur noch Restkarten zu haben. Weitere Aufführungen dort gibt es am 28. und  29. Oktober sowie am 5. und 9. November. Das Neustrelitzer Publikum darf sich auf zwei Silvestervorstellungen freuen, um 17 und um 20 Uhr. Karten sind noch zu haben.

Kreisstadt hat vier neue Straßen mit historischem Bezug

21 Freitag Okt. 2016

Posted by Strelitzius in Bauen

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Schlagwörter

Mecklenburgische Seenplatte, Neubrandenburg, Stadtentwicklung

Neubrandenburg hat auf Beschluss der Ratsfrauen und -herren vier neue Straßen: Am Augustabad, Am Unterbach, Kleine Fischerstraße und Emilie-Mayer-Straße. Der Straßenname „Am Augustabad“ als Teilstück der Lindenstraße bezieht sich auf das 1895 errichtete Kurhaus Augustabad, dessen Namensgeberin wahrscheinlich die damalige Großherzogin Augusta war. In der Nachfolge wurden diverse Villen errichtet und ab 1909 als „Villenkolonie Augustabad“ bezeichnet.

Die im Wohngebiet „Am Oberbach“ zwischen der Brinkstraße und der Grünen Straße geplante Straße erhält den Straßennamen „Am Unterbach“. Die geplante Straße an der Brinkstraße und Grünen Straße befindet sich in unmittelbarer Nähe zur Tollense und dient damit unter anderem als fußläufige Anbindung zu dem am Gewässer entlang führenden Wanderweg. Im Hinblick auf die geographische Lage der neuen Straße, wurde der Bezug zur Tollense hergestellt, deren Bezeichnung auf historischen Karten mit „Unterbach“ angegeben wurde.

Die geplante Kleine Fischerstraße befindet sich in der Innenstadt und geht von der Krämerstraße 7 ab. Schon im allgemeinen Bebauungsplan der Vorderstadt Neubrandenburg von 1907 war der Straßenname „Kleine Fischerstraße“ präsent. In der Nähe zum Oberbach wohnten in dieser Straße die Fischer und ihre Familien.

Die Emilie-Mayer-Straße befindet sich im Wohngebiet „Brodaer Höhe“ und grenzt an die Richard-Wagner-Straße. Emilie Mayer, heute weitgehend unbekannt, war eine der bedeutendsten Komponistinnen des 19. Jahrhunderts. Geboren am 17.05.1812 in Friedland, lebte Emilie Mayer bis zu ihrem 28. Lebensjahr in ihrer Geburtsstadt, ehe sie nach Stettin und später nach Berlin zog. Zu ihrem schöpferischen Gesamtwerk zählen unter anderem acht Sinfonien, 15 Konzertouvertüren, mehrere Violinsonaten und zahlreiche Kammermusikwerke.

In Neubrandenburg gibt derzeit 532 Straßen mit Straßennamen.

 

FreiGespielte nehmen ihr Publikum mit auf eine turbulente Kur

21 Freitag Okt. 2016

Posted by Strelitzius in Theater

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Schlagwörter

Freizeit, Kultur, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Mirow

Die Mirower Kellerbühne FreiGespielt hat die Arbeit an einem neuen Stück aufgenommen. Mit „Kurhotel Waldfrieden“ von Christiane Cavazzini handelt es sich diesmal um keinen Krimi, aber natürlich wieder um eine turbulente Komödie. Da bleiben die FreiGespielten dem von ihnen gewählten Genre treu, und regelmäßig ausverkaufte Säle geben ihnen ja auch Recht.

Bei der ersten Leseprobe am Donnerstagabend haben sich die Schauspieler aus Mirow, Wesenberg und Peetsch bereits köstlich amüsiert und sind sich sicher, dass auch das Publikum bei so viel Wortwitz voll auf seine Kosten kommen wird. Die Wahl zwischen mehreren Vorlagen fiel einmütig aus. Zuletzt waren die Mimen für die Kriminalkomödie „Ist Amanda noch zur retten?“ gefeiert worden. Leider mussten die FreiGespielten zum Sommer ihre Spielstätte räumen und die Bühne ausbauen. Eine Wiederaufnahme des Krimis wurde als zu aufwändig verworfen.

Premiere von „Kurhotel Waldfrieden“ soll im Herbst kommenden Jahres sein. Das Familienzentrum Mirow am Peetscher Weg wird die Theatertruppe wieder aufnehmen. Zwischendurch holt sie sich einmal mehr im Hamburger Schmidt Theater auf der Reeperbahn Inspiration.

Psychiatriepatient kehrt in Röbeler Klinik zurück

21 Freitag Okt. 2016

Posted by Strelitzius in Polizei

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Schlagwörter

Fahdung, Mecklenburgische Seenplatte, Röbel

Gute Nachricht aus dem Polizeipräsidium Neubrandenburg: Die Öffentlichkeitsfahndung nach dem seit gestern Nachmittag vermissten 19-jährigen Psychiatriepatienten Oliver Trost aus Röbel ist eingestellt worden.

Der junge Mann, der dringend auf Medikamente angewiesen war (Strelitzius berichtete), kehrte am Donnerstagabend gegen 20.30 Uhr selbständig in die Klinik zurück. Die Polizei bedankt sich bei Bevölkerung und Medien für die Mitwirkung.

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71 Jahre, Wesenberg in Mecklenburg-Strelitz, Diplomjournalist, Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband

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