Die TSG Neustrelitz hat heute ihre Angaben zum Kartenvorverkauf für das Pokalspiel am 12. Oktober im Parkstadion der Residenzstadt gegen Hansa Rostock korrigiert. Noch seien die Tickets nicht bei allen Vorverkaufsstellen eingetroffen, hieß es überraschend.
Als neuer Starttermin ist jetzt der kommende Mittwoch angegeben worden. Erste Karten waren bereits am gestrigen Sonntag beim Heimspiel der Neustrelitzer Kicker gegen den TuS Makkabi Berlin an die Fans gebracht worden.
Henry Tesch (links) und Sylvio Krause mit der deutschen Teilnehmerin am Königin Sophie Charlotte Wettbewerb für Violine, Charlotte Sosa.
„In der Rückschau, da sind sich jetzt schon alle einig, ein gelungenes und wunderbares Festival vom ersten bis zum letzten Tag.“ Das ist das Resümee von Mirows Bürgermeister Henry Tesch zum XXI. Internationalen Festival der Künste, das am Wochenende zu Ende gegangen ist (Strelitzius berichtete). Er wird aber auch nicht müde, als Vorsitzender zusammen mit Axel Chudy vom Vorstand des veranstaltenden Vereins Residenzschloss Mirow e.V. einmal mehr darauf hinzuweisen, dass es enormer finanzieller Anstrengungen bedarf, um ein solches Festival mit einem solchen hochkarätigen eingebetteten Violinen-Wettbewerb weiterhin durchzuführen.
Prof Sylvio Krause als künstlerischer Leiter des Festivals unterstützt den Gedanken. „Wenn man sich die gezeigten Leistungen im diesjährigen Wettbewerb ansieht, die nicht nur die Jury überzeugten, sondern vor allem auch das zahlreich erschienene Publikum in den Wertungsrunden und im Galakonzert, so wäre es ein herber Verlust.“
„Wenn es alle wunderbar empfinden, und daran besteht kein Zweifel“, sagt Axel Chudy, „dann muss es jetzt gelingen, einen Plan für 2025 und die Folgejahre aufzustellen. Der Hintergrund ist natürlich wie überall, dass die Corona-Jahre und andere Krisen sich auswirken. Ermutigung ist andererseits, dass es die ersten Reaktionen von Besuchern bzw. Unternehmern gibt, die mit uns ins Gespräch kommen möchten.“
Am vergangenen Sonnabend gegen 21.50 Uhr musste die Warener Polizei zum Volksbad ausrücken. Die erste Info lautete: Eine Gruppe von etwa acht Personen prügele sich dort. Drei Streifenwagenbesatzungen waren im Einsatz. Im Bereich des einen Eingangs zum Volksbad trafen die Beamten auf eine Gruppe junger Leute. Drei von ihnen waren nach einem Aufeinandertreffen mit einer anderen Gruppe nun leichtverletzt. Zuvor soll eine 23-Jährige von jemandem aus der Gegengruppe bedroht worden sein.
Am anderen Zugang zu Volksbad trafen die Einsatzkräfte auf eine weitere Gruppe jüngerer Erwachsener. Einer von ihnen, ein 26-Jähriger, war im Gesicht verletzt, wofür wiederum ein 22-Jähriger aus der anderen Gruppe verantwortlich gewesen sein soll.
Die Hintergründe zu dieser Auseinandersetzung müssen die weiteren Ermittlungen zeigen. Sofern es Zeugen für diesen Vorfall gibt, können sich diese mit sachdienlichen Hinweisen an die Polizei in Waren wenden unter der Telefonnummer 03991/1760 oder schriftlich an die Onlinewache unter www.polizei.mvnet.de
So ganz langsam neigt sich das Kultur- und Literaturjahr der Mirower Buchhändler Grit und Peter Schmitt dem Ende zu. „Aktuell haben wir noch drei Veranstaltungen“, haben mir meine Blogpartner eben mitgeteilt. Am kommenden Samstag, den 28. September, gibt es das „Traum-Konzert“ mit Torsten Harder in der Aula des Unteren Schlosses in Mirow. Das Konzert wird bei (elektrischem) Kerzenschein stattfinden – es wird also stimmungsvoll.
Am 4. Oktober freuen sich die Schmitts, dass es mit Sabine Böhne-Di Leo in diesem Jahr doch noch geklappt hat. Die dritte Veranstaltung ist „Brock’s Best“, ein kleines Konzert am 2. November mit Volkhard Brock.
Um Heinrich von Kleists Novelle „Marquise von O.“ geht es beim nächsten Philosophisch-Literarischen Salon in der Alten Kachelofenfarbik Neustrelitz mit dem Untertitel „Eine Geschichte von Schuld, Schande und weiblicher Selbstbestimmung – oder noch viel mehr?“ Das Fabrikgespräch – eine Kooperation des Hans-Fallada-Klubs mit dem Verein für Umwelt, Kultur und Kommunikation – findet am 26. September um 19 Uhr in der Galerie der KOF statt.
„Kleists Novelle erzählt von einem schockierenden Vorfall und seinen Folgen in einer Art und Weise, die viele Lesarten eröffnet“, versprechen Peter Heller und Klaus Rek, die darüber miteinander und mit dem Publikum ins Gespräch kommen wollen: „Ist es eher eine Komödie oder eine Tragödie, ist es eine Geschichte von Schuld und Unschuld, von einer Vergewaltigung und unmöglicher Sühne, von Unterdrückung der Frau und von Entlarvung von Männerherrschaft? Darüber soll geredet oder gestritten werden.“
Das Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz lädt am kommenden Samstag, den 28. September, um 14.30 Uhr, zu „Kunst und Kuchen“ mit Christoph Prinz ein. Das ca. 90-minütige Programm in Neustrelitz startet bei einem leckerem Stück Kuchen und interessanten Informationen zum Kulturquartier, wird mit einer unterhaltsam-spannenden Führung durch die Dauerausstellung fortgesetzt und zum Ende abgerundet mit einem Blick in einige der unterirdischen Depoträume, die der Öffentlichkeit normalerweise verborgen bleiben.
Ein informativer wie unterhaltsamer Samstagnachmittag ist garantiert! Die Teilnahme an „Kunst und Kuchen“ kostet 10€ für Museumsbesuch, Führung und ein Stück Kuchen. Um Anmeldung wird gebeten unter: 03981-2390999 oder info@kulturquartier-neustrelitz.de
Am letzten Sonntag im September verwandelt sich das beschauliche Dorf Neverin erneut in eine lebendige Flohmarktmeile. Am 29. September von 10 bis 15 Uhr bieten viele der rund 1000 Einwohner ihre Schätze vom Dachboden und aus dem Keller direkt vor der Haustür an. In jeder Straße kann gebummelt werden.
„Angeboten wird alles, was man auch auf anderen Flohmärkten findet: Kinder- und Babykleidung, KfZ-Zubehör, Möbel, Werkzeug, Kerzenständer, Lampen – kurz gesagt, ein bunter Mix für jeden Geschmack“, erklärt Claudia Klose, Vorsitzende des Neveriner Dorfclubs. Doch der eigentliche Reiz des Flohmarktes liegt im gemütlichen Bummel durchs Dorf, das zum Verweilen einlädt.
Viele Nachbarn bereichern den Flohmarkt auch in diesem Jahr wieder mit kulinarischen Leckereien, was besonders wichtig ist, da die Besucher meist mehrere Stunden im Dorf verweilen. Der Neveriner Dorfflohmarkt findet in diesem Jahr bereits zum dritten Mal statt und erfreut sich wachsender Beliebtheit. „Durch die Autokennzeichen und persönlichen Gespräche wissen wir, dass die Besucher nicht nur aus den Nachbargemeinden und -städten kommen, sondern beispielweise auch aus der Müritzregion und sogar aus dem Umland von Rostock“, berichtet Claudia Klose stolz. Die Atmosphäre im Dorf sei an diesem Tag immer etwas ganz Besonderes, ein echtes Highlight im Jahreskalender von Neverin. Tausende Besucher werden wieder erwartet, um durch das Dorf zu schlendern, Schnäppchen zu ergattern und die herzliche Dorfatmosphäre zu genießen.
Ende September gibt die amerikanische Querflötistin Carin Levine an der Musikakademie Rheinsberg einen mehrtägigen Meisterkurs: Unter ihrer Anleitung feilen sowohl Berliner auch aus dem Ausland angereiste Querflötistinnen und -flötisten an ihren Fertigkeiten und Repertoire. In einem öffentlichen Abschlusskonzert im Schlosstheater Rheinsberg am Sonntagvormittag des 29. Septembers ab 11 Uhr tauchen die Musiker gemeinsam mit dem Publikum tief ein in die faszinierende Welt eines oftmals unterschätzten Instrumentes.
Das kurzweilige Programm rückt einen Künstler in den Fokus, dessen Kunstliebe Rheinsberg zu einem kulturellen Leuchtturm werden ließ: Friedrich der Große war ein begnadeter Flötist, sodass das Instrument in Rheinsberg schon immer eine besondere Rolle spielte – vor allem in der Zeit als der Monarch seine Kronprinzenjahre in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts verbrachte. Er war bekannt dafür, nach dem tieferen Sinn in der Musik zu suchen, und diese lebenslange Suche floss sogar in eigene Kompositionen ein.
Das Aktionsbündnis „B96-Ausbau: So nicht!“, dem unter anderem die Gemeinde Blumenholz, der BUND und regionale Organisationen der LINKEN und der GRÜNEN angehören, erneuert seinen seit Jahren vorgetragenen Protest „gegen den natur- und menschenfeindlichen überdimensionierten Ausbau der B96 zwischen Neubrandenburg und Neustrelitz“. Am Samstag, dem 28. September, sind alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen zu einer Stern-Fahrradtour auf der B96. Treffpunkt ist um 9.30 Uhr auf den Marktplätzen in Neustrelitz und in Neubrandenburg, gestartet wird dann um 10 Uhr in Richtung Usadel – kreative Protestideen dürfen und sollen mitgebracht werden.
Die Sternfahrer treffen sich gegen 11 Uhr in Usadel auf dem Rastplatz an der B96 („Eugen-Geinitz-Sicht“). Dort gibt es kurze Reden, einen Info- und Getränkestand sowie eine Fotoaktion zum Thema. Die Rück- oder Weiterfahrt der Teilnehmer*innen erfolgt dann individuell.
„Wir werden mit unserem Protest nicht nachlassen.“, sagt Annett Beitz vom BUND in Neubrandenburg. „Der bisher geplante Ausbau ist zu 60 Prozent ein Neubau und widerspricht jedem Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsgedanken. Er verschandelt unseren Landstrich und macht ihn zum Leben und Urlauben unattraktiv. Wir fordern einen nur leichten Ausbau mit einigen wenigen besseren Überholmöglichkeiten – die dadurch übrigen 100 Millionen Euro müssen in das Schienen- und Radwegenetz investiert werden – so sieht moderne Verkehrspolitik für Mensch und Umwelt aus.“