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Czudy, Festival der Künste, Krause, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Mirow, Tesch

„In der Rückschau, da sind sich jetzt schon alle einig, ein gelungenes und wunderbares Festival vom ersten bis zum letzten Tag.“ Das ist das Resümee von Mirows Bürgermeister Henry Tesch zum XXI. Internationalen Festival der Künste, das am Wochenende zu Ende gegangen ist (Strelitzius berichtete).
Er wird aber auch nicht müde, als Vorsitzender zusammen mit Axel Chudy vom Vorstand des veranstaltenden Vereins Residenzschloss Mirow e.V. einmal mehr darauf hinzuweisen, dass es enormer finanzieller Anstrengungen bedarf, um ein solches Festival mit einem solchen hochkarätigen eingebetteten Violinen-Wettbewerb weiterhin durchzuführen.
Prof Sylvio Krause als künstlerischer Leiter des Festivals unterstützt den Gedanken. „Wenn man sich die gezeigten Leistungen im diesjährigen Wettbewerb ansieht, die nicht nur die Jury überzeugten, sondern vor allem auch das zahlreich erschienene Publikum in den Wertungsrunden und im Galakonzert, so wäre es ein herber Verlust.“
„Wenn es alle wunderbar empfinden, und daran besteht kein Zweifel“, sagt Axel Chudy, „dann muss es jetzt gelingen, einen Plan für 2025 und die Folgejahre aufzustellen. Der Hintergrund ist natürlich wie überall, dass die Corona-Jahre und andere Krisen sich auswirken. Ermutigung ist andererseits, dass es die ersten Reaktionen von Besuchern bzw. Unternehmern gibt, die mit uns ins Gespräch kommen möchten.“
„Jede Herausforderung ist zugleich auch immer wieder eine Chance“, fügt Henry Tesch hinzu. „Jetzt wird deutlich, dass nichts selbstverständlich ist und auch nicht im Selbstlauf entsteht. Insofern zunächst ein großes Kompliment und Dankeschön an unser Publikum, an unsere Gäste. Es war und ist wichtig, dass sie uns die Treue halten und gleichzeitig aber auch den Gedanken verinnerlichen, dass hier viel auf dem Spiel steht. Ist ein solches Festival erst einmal Geschichte, wird man es sehr schwer wieder beleben können.“
„Allein die Tatsache, dass hier mit dem Festival eine saisonverlängernde Maßnahme existiert, darüber hinaus die nationale und internationale Bedeutung und natürlich der Spaß und die Freude an der Sache, sollte uns alle, vor allem aber auch potentielle Sponsoren motivieren“, so Vorstand Axel Chudy.
Juroren 2024
Prof. Sylvio Krause (Vorsitz)
Künstlerischer Leiter Internationales Festival der Künste Residenzschloss Mirow
und Internationaler Königin Sophie Charlotte Wettbewerb für Violine
Erster Konzertmeister Norddeutsche Philharmonie Rostock
Professor für Violine, Orchester- und Konzertmeisterstudien an der hmt Rostock
Prof. Skerdjano Keraj
Professor für Violine und Prodekan an der Hochschule für Musik und Tanz Köln
Solist, Kammermusiker
Prof. Annette Unger
Professorin für Violine an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ Dresden
Künstlerische Leiterin der Internationalen Musikakademie Meißen
Prof. Michael Vaiman
Professor für Violine und Kammermusik an der HfMT, Standort Aachen
Solist, Kammermusiker
Waltraut Wächter
Erste Konzertmeisterin a.D. des MDR-Sinfonieorchesters (Leipzig)

