Am heutigen Sonnabend gegen 10.35 Uhr ereignete sich in Röbel ein Verkehrsunfall, bei dem hoher Sachschaden entstand. Nach derzeitigen Kenntnisstand befuhr ein 78-jähriger Fahrzeugführer aus Schleswig-Holstein mit seinem Pkw Mercedes den Parkplatz eines Hotels in der Straße der Deutschen Einheit. Dabei erkannte er, dass hier das Parken nur für Hotelgäste erlaubt ist.
Er wollte den Parkplatz wieder verlassen, verwechselte Gas- und Bremspedal, überfuhr in der Folge drei Parkplatzmarkierungsschilder und beschädigte acht Begrenzungspfosten. Zum Stillstand kam der Pkw erst, als er am Ende des Parkplatzes ein abgestelltes Fahrzeug rammte.
Beide Autos waren durch den Aufprall so beschädigt, dass sie nicht mehr fahrbereit waren. Insgesamt entstand Sachschaden in Höhe von ca. 32.000 Euro. Personen wurden nicht verletzt.
Dennis Ladwig, hier bei einem früheren Spiel, hat sich auch heute gegen Lichtenberg 47 als Spezialist für Frei- und Strafstöße bewiesen.
Unsere Fußball-Oberligisten der TSG Neustrelitz haben am Nachmittag beim Tabellenzweiten Lichtenberg 47 eine 1:2 (0:1)-Niederlage kassiert. Die Gastgeber waren in der 34. Minute durch ein Strafstoßtor von Kevin Owczarek in Führung gegangen. Nach dem Seitenwechsel traf Paul Krüger in der 56. Minute zum 2:0 für die Berliner, bevor Dennis Ladwig in der 74. Minute per Freistoß zum 1:2 verkürzen konnte. Zu dem Zeitpunkt waren die Neustrelitzer bereits in Unterzahl, nachdem Gabriel Ziegler in der 69. Minute nicht unumstritten Rot gesehen hatte. Nach dem Anschlusstreffer warfen die Neustrelitzer alles nach vorn, um wenigstens noch zur Punkteteilung zu gelangen, es sollte trotz reichlich bemessener Nachspielzeit mal wieder nicht sein.
„Meine Jungs haben eine sehr ordentliche Partie abgeliefert, waren den Lichtenbergern auf jeden Fall ebenbürtig, haben nicht nur Paroli geboten, sondern selbst Torgefahr ausgestrahlt. Am Ende haben wir uns wieder nicht belohnt, und das nervt mich langsam“, sagte mir TSG-Coach Thomas Franke nach der Begegnung. „Auch wenn ich unsere Niederlage nicht daran festmachen will, so hat der Unparteiische darüber hinaus doch sehr einseitig entschieden. Wenn der Strafstoß in der ersten Hälfte einer war, dann hätte er auch für uns in vergleichbarer Situation auf Elfmeter entscheiden müssen. Und die Rote Karte gegen Gabriel war nun wirklich keine.“
Am kommenden Freitag, den 4. Oktober, kommt es im Neustrelitzer Parkstadion zum MV-Derby. Zu Gast bei der TSG ist Dynamo Schwerin. Natürlich brennt die Franke-Elf darauf, endlich ihren ersten Heimsieg der Saison einzufahren. Allerdings haben die Dynamos gestern Abend den Rostocker FC mit 6:0 förmlich demontiert. Die haben sich eingeschossen. Mehr am Donnerstag in der Vorschau.
Nachdenkliches und Humorvolles zum Thema Glück gibt es am Mittwoch, 2. Oktober, 19 Uhr, im Neustrelitzer Antiquariat, Am Stadthafen 17, zu hören: Märchen, Gedichte, Erzählungen und Gedanken verschiedener Schriftsteller, unter anderen von Loriot, Erich Kästner und den Gebrüdern Grimm. Es lesen Schauspielerin Martina Block, die viele Jahre am Landestheater engagiert war, und Thomas R. Kraus, Hotelier und Unternehmer, ebenfalls aus Neustrelitz.
Dieser Abend ist gleichzeitig die Finissage der Ausstellung mit Collagen und Kleinplastiken von Elke Harder, die anwesend sein wird. Der Eintritt ist wie immer frei; Spenden erbeten.
Die Hauptsaison im Carwitzer Hans-Fallada-Museum neigt sich langsam dem Ende entgegen, aber nach wie vor ist das Museum dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. So natürlich auch am 3. Oktober, dem „Tag der Deutschen Einheit“, der sehr gut für einen kleinen Feiertagsausflug geeignet ist.
Am besten verbindet man diesen Ausflug mit einem Besuch im Hans-Fallada-Museum Carwitz, um einem der bedeutendsten deutschen Autoren des 20. Jahrhunderts einen kleinen Besuch in seiner Carwitzer „Welteneinsamkeit“ abzustatten. „Entdecken Sie Falladas einstige Lebenswirklichkeit und erfahren Sie Wissenswertes und Spannendes über ein Schriftstellerleben auf dem Lande“, so Museumschef Dr. Stefan Knüppel.
Der Besuch des Museums berechtigt auch zur Besichtigung der derzeitigen Sonderausstellung „Der Traum vom Fernhören“, in der am Beispiel des Senders „Funk-Stunde Berlin“ die wechselvolle Beziehungsgeschichte von Literatur und Rundfunk in den Jahren 1923 bis 1933 erzählt wird.