Am heutigen Montag gegen 15.40 Uhr, kam es auf der L 331 zu einem Verkehrsunfall mit Personenschaden. Eine 40-jährige Fahrerin eines Pkw Nissan befuhr die Landesstraße aus Burg Stargard kommend. Aufgrund von Unaufmerksamkeit kam sie kurz vor der Ortschaft Teschendorf nach links von ihrer Fahrbahn ab und kollidierte mit einem im Gegenverkehr befindlichen Pkw Kia, in dem sich ein 66-jähriger Fahrer befand.
Beide Fahrzeugführer wurden bei dem Unfall leicht verletzt und durch Rettungskräfte zur weiteren Behandlung ins Klinikum Neubrandenburg gebracht. Zum Zweck der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen musste die L 331 für ca. eine Stunde voll und danach halbseitig gesperrt werden. Hierbei wurden die Einsatzkräfte durch 18 Kameraden der Feuerwehr Burg Stargard unterstützt. An beiden PKW entstand ein Schaden von ca. 50.000 Euro.
Mit der heutigen Bestätigung durch den Aufsichtsrat der Theater und Orchester GmbH Neubrandenburg/ Neustrelitz ist es offiziell: David Czesienski wird neuer Schauspieldirektor der TOG zur Spielzeit 2025/26. Er übernimmt die künstlerische Leitung der Sparte Schauspiel mit 14 Ensemble-Mitgliedern am 1. August kommenden Jahres.
David Czesienski, geboren 1985 in Ost-Berlin, ist Regisseur, Autor und Performer. Er studierte Regie an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin. Während des Studiums beginnt eine prägende Zusammenarbeit mit Robert Hartmann im Regie-Duo. Zusammen mit Holle Münster, Tim Tonndorf und der Dramaturgin Alida Theilacker gründen sie das Theaterkollektiv PRINZIP GONZO, das sich seit der Produktion SPIEL DES LEBENS (Ballhaus Ost Berlin, 2014) auf die Erschaffung interaktiver Theaterspielwelten fokussiert. Neben den Arbeiten mit PRINZIP GONZO inszenierte er u.a. am Theater Magdeburg, dem neuen Theater Halle, dem Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin, dem Schauspielhaus Hamburg und am Nationaltheater in Bordeaux.
Mit dem französischen Collectif OS’O entwickelte er die Shakespeare-Überschreibung TIMON/TITUS, die auf dem Festival Impatience in Paris mit dem Publikumspreis und dem Preis der Jury ausgezeichnet und auf zahlreiche Festivals in Europa eingeladen wird. David Czesienski arbeitet regelmäßig im Kinder- und Jugendtheater, unter anderem am Theater an der Parkaue Berlin, am Jungen Schauspielhaus Hamburg und am Jungen Staatstheater Kassel. Schwerpunkte seiner Arbeit sind Mythen, Science Fiction, das Clowneske sowie Partizipation und Interaktion. Er ist Vater von zwei Kindern und lebt in Berlin.
Am frühen Sonntagmorgen gegen 2.45 Uhr soll ein 36-jähriger Deutscher von zwei teils vermummten Männern ausgeraubt worden sein. Der Mann war nach eigener Aussage am Ihlenpool in Neubrandenburg unterwegs, als die Verdächtigen ihn von hinten überrumpelten und bedrohten. Sie raubten Wertgegenstände mit einer Schadenshöhe von etwa 600 Euro und sprühten ihm vermutlich Reizgas ins Gesicht, wodurch der Mann verletzt wurde.
Die beiden Männer sollen nach der Tat in Richtung der Garagenkomplexe in der Hufelandstraße geflohen sein. Das Opfer beschreibt die beiden wie folgt:
Täter 1: etwa 1,85 Meter groß, dunkler Schal vor Mund und Nase, dunkle Augen, schwarz gekleidet. Er habe arabisch gesprochen.
Täter 2: circa 1,75 Meter groß, trug eine Sturmhaube und soll auch arabisch gesprochen haben.
Sachdienliche Hinweise zu den beschriebenen Männern oder zur Tat selbst können an die Polizei Neubrandenburg unter 0395 / 5582 5224 gerichtet werden.
Mein Blog wird ja weltweit gelesen. Die Frage ist natürlich, ob Strelitzius ausgerechnet in der Nähe des Gardasees in Italien Leser hat. Aber vielleicht sind die Italiener ja auch noch hier in der Kleinseenplatte. Und sprechen Deutsch. Und stoßen auf der Suche vielleicht nach einer lohnenden Veranstaltung im Urlaub auf diese Zeilen.
Jedenfalls hat mein treuer Leser Dr. Reinhard Wilhelm seit einigen Tagen an einem Zaunpfahl am nördlichen Jungfernstieg in Wesenberg ein Lederhalsband für einen kleinen Hund bemerkt. Es hat eingeprägte Koordinaten.
Heute Morgen hat Reinhard Wilhelm das Fundstück dann mitgenommen. Benutzt man die Koordinaten kommt man auf einen Ort südöstlich des Gardasees in Italien, hat mein Blogfreund herausgefunden. Am Halsband aufgefädelt war auch noch ein kleiner schwarzer Haargummi. Wer vermisst ein Hundehalsband? Gern bei mir melden, ich stelle dann den Kontakt zum Finder her.
Am Sonnabendvormittag stand zunächst in Melz und wenig später in Bollewick ein unbekannter Mann in Einfamilienhäusern. Als er durch Bewohner entdeckt wurde, sagte er in gebrochenem Deutsch, dass er ein Hotel beziehungsweise eine Pension suche. Dann ging er jeweils eilig wieder zurück zu seinem Auto – es soll ein schwarzer VW mit mutmaßlich polnischem Kennzeichen
Durch Erfahrungen und Fälle in der Vergangenheit geht die Polizei davon aus, dass es sich bei dieser Aktion um das Ausspähen von Häusern handeln könnte. Es gab bereits in den Vorjahren im Bereich Gotthun und Priborn mehrere ähnliche Begegnungen zwischen Hausbewohnern und Fremden, die angeblich ein Hotel suchten.
In allen Fällen aus den vergangenen Jahren sprachen die Unbekannten gebrochen Deutsch und nutzten offene Türen oder Garagen, um plötzlich in den Häusern zu stehen oder kundschafteten die Grundstücke aus. Die Unbekannten könnten mit der Aktion möglicherweise schauen, welche Häuser sich für Einbrüche eignen.
Daher bittet die Polizei, dass bei solchen ominösen Unbekannten immer sofort die 110 gewählt werden sollte. Und auch in den Gebieten, die etwas abgeschieden liegen, sollten Bewohner darauf achten, Eingangstüren nicht offen stehen zu lassen, wenn sie sich zum Beispiel im Garten hinterm Haus befinden.
Am Vormittag des vergangenen Freitag. 27. September, wurden den Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg mehrere Sachbeschädigungen an Fahrzeugen in der Ziolkowskistraße in der Neubrandenburger Oststadt gemeldet. Die Kollegen konnten vor Ort fünf Pkw feststellen, bei denen der Lack zerkratzt wurde. Die Fahrzeuge befanden sich auf einem öffentlichen Parkplatz. Bislang gibt es keine Hinweise zum Tatgeschehen oder möglichen Tatverdächtigen. Die Tatzeit beläuft sich auf die Nacht davor.
Die Polizei bittet in diesem Zusammenhang um Mithilfe aus der Bevölkerung. Wer Hinweise oder Beobachtungen zur oben genannten Tat machen kann, meldet sich bitte im Polizeihauptrevier Neubrandenburg unter der 0395-5582-5224.
Anke Schmidt, Sachgebietsleiterin Technische Investitionen bei neu.sw, Tilo Lorenz und Torsten Fritz (von links) bei der symbolischen Freigabe.
Am heutigen Montag wurde die Erneuerung der MSE 106 von Teschendorf nach Loitz, einschließlich der Ortsdurchfahrt Teschendorf, offiziell abgeschlossen. Der Burg Stargarder Bürgermeister Tilo Lorenz und der Beigeordnete für Bau und Umwelt des Landkreises, Torsten Fritz, gaben die auf einer Länge von rund 2,5 Kilometern erneuerte Straße für den Verkehr frei. Bei dem Bauvorhaben handelt es sich um eine Gemeinschaftsmaßnahme des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte, der Stadt Burg Stargard und den Neubrandenburger Stadtwerken GmbH (neu.sw).
Tilo Lorenz bedankte sich bei den zuständigen Planern, Baufirmen und vor allem den Anwohnern für ihr Verständnis während der knapp elfmonatigen Bauphase: „Die Straße war in einem schlechten Zustand, daher sind wir sehr dankbar, dass es so schnell geklappt hat.“
Für Torsten Fritz ist die Maßnahme ein gutes Beispiel für die Zusammenarbeit zwischen Stadt und Landkreis. Denn die Straße soll künftig aus dem Kreisstraßennetz herausgelöst und in Trägerschaft der Stadt übergeben werden. „Bevor die Straße nun in Gemeindehand übergeht, haben wir sie zusammen mit der Stadt noch einmal richtig erneuert – jetzt sollte für 30 bis 50 Jahre alles in Ordnung sein“, so Torsten Fritz.
Neben der Erneuerung der Fahrbahn wurden von neu.sw auf einer Länge von 575 Metern die Trinkwasserleitungen erneuert, sowie eine Anlage zur Regenwasserentsorgung hergestellt. Die Stadt Burg Stargard trug die Kosten für den Ausbau der Gehwege und der Errichtung einer neuen Straßenbeleuchtung. Insgesamt schlug die Maßnahme mit rund zwei Millionen Euro zu Buche, von denen aus dem Haushalt des Landkreises etwa 1,6 Millionen Euro bereitgestellt wurden.
Die Ortsdurchfahrt Teschendorf in Richtung Loitz, die ebenfalls erneuert wurde.
Die Stadt Burg Stargard hat die Kosten für Gehwege und Straßenbeleuchtung übernommen, der Landkreis MSE für den Ausbau der Fahrbahn sowie der zugehörigen Bauteile. Fotos: LK MSE
Das Duo Oxymoron ist am Freitag, 4. Oktober, um 19.30 Uhr, in der Alten Kachelofenfabrik Neustrelitz zu Gast. Anna Steinkogler und Valentin Butt verstehen die Kombination ihrer Instrumente Harfe und Akkordeon mitnichten als Widerspruch, sondern als Gegensatzpaar, als überraschende, spannungsgeladene Verbindung, durch die sie bisher Unge- und Unerhörtes zum Ausdruck bringen und lebendig werden lassen.
Denn: Gegensätze bedeuten Lebendigkeit. Ein Leben ohne Gegensätze, Reibung, kurz: ohne Ambivalenz, gibt es nicht. Das Leben IST ein Oxymoron. Aus der Konfrontation mit den Widersprüchen ihrer (musikalischen) Existenz, aus der Lust am Perspektivwechsel ziehen Anna Steinkogler und Valentin Butt ihre Kraft und Inspiration. Als OXYMORON stehen sie für die Vermittlung zwischen den Extremen, inszenieren sie oder lassen sie zu etwas Neuem verschmelzen und legen so den Weg zu neuen Hörgewohnheiten frei. Im Vordergrund ihrer Arrangements steht nicht Imitation, sondern das Kreieren von Farben, Reibung und Spannungen und das Eröffnen frischer Perspektiven auf Altbekanntes.
In den Eigenkompositionen erkundet DUO OXYMORON seine individuelle Ästhetik und begibt sich auf die Suche nach der Klangsprache ihrer ungewöhnlichen Besetzung Harfe und Akkordeon, für die es weder Vorbilder noch Rollenzuschreibungen gibt. Eine große Portion Freiheitsliebe, die Lust am Experiment und das Ineinanderfließen verschiedener Stile begründet den unkonventionellen Klang des Duos. Die Unterschiede ihrer Persönlichkeiten und Instrumente vereinen sich im Dialog, von dessen versöhnlicher Notwendigkeit beide Künstler überzeugt sind.
In der Nacht zum heutigen Montag gegen 1.50 Uhr wurden Polizei und Feuerwehr zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus am Markt in Neustrelitz gerufen. Im Dachgeschoss ist es im Bad der Wohnung einer 35-Jährigen zum Ausbruch eines Feuers gekommen. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde alle Bewohner des Hauses evakuiert. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Neustrelitz konnten den Brand schnell löschen und somit ein weiteres Ausbreiten der Flammen verhindern.
Erste Ermittlungen ergaben, dass ein vergessenes Teelicht im Bad ursächlich für den Brand war. Personen wurden nicht verletzt. Die betroffene Wohnung ist aufgrund der Schäden unbewohnbar. Eine angrenzende Wohnung wurde ebenfalls stark beschädigt. Der Gesamtschaden wird derzeit auf etwa 15.000 Euro geschätzt.
Am Sonntagmorgen ist ein Wolf in der Feldberger Seenlandschaft, Ortsteil Cantnitz, auf eine Weide mit Wolfsschutzzaun vorgedrungen und hat Tiere der Herde getötet. Betroffen sind Schafe und Ziegen. Bürgermeisterin Constance von Buchwaldt informierte nach Erhalt der Information den Wolfsbeauftragten Peter Panther vom Forstamt Lüttenhagen, der alles weitere organisierte.
Ein Schaf wurde sofort getötet und angefressen, drei weitere Ziegen wurden gefressen, ein Schaf und eine Ziege wurden lebend angefressen und mussten durch die Tierhalter erlöst werden.
Die Tiere werden auf dem Wacholderberg in Cantnitz gehalten. Die Fläche wird durch das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umweltschutz an Tierhalter verpachtet, damit die Flächen umweltschonend abgeweidet werden und der Wacholderberg nicht verbuscht.