Torben Gäbel, hier in einem früheren Spiel, hat heute das 1:1 erzielt.
Was war das für ein verrücktes Spiel heute Nachmittag in Berlin-Lichtenberg!!! Die 47-er als Tabellenzweiter empfingen den Dritten TSG Neustrelitz in der Oberliga Nord, und die Tabellensituation versprach, was die knapp 1000 Zuschauer im Hans-Zschoschke-Stadion dann auch bei bester Stimmung erleben durften. Ein Match auf Augenhöhe, leider mit dem schlechteren Ende für die Gäste aus Neustrelitz. Durch ein Tor in der 94. Minute von Markus Goerlitz sichern sich die Lichtenberger kurz vor Toresschluss mit 2:1 (0:0) doch noch die volle Ernte.
Sturmlauf von Remmy Jason Orlando Kruse, hinten Luca Müller.
Das kann ja heiter werden, dachte sich so mancher TSG-Fan heute im Neustrelitzer Parkstadion, nachdem die Gastgeber bereits nach sieben Minuten gegen Lichtenberg 47 mit 0:2 zurücklagen. Zunächst hatte John Gruber eine schöne Kombination der Hauptstädter abgeschlossen, dann zimmerte Christian Gawe einen Freistoß von der linken Strafraumgrenze an den linken Innenpfosten, von dem aus das Leder den Weg in die Maschen fand.
Ein aussichtsreicher Kopfball der 47er ging zum Glück der TSG über die Latte. Aber mit zunehmender Spieldauer kamen die Strelitzer Jungs besser in die Partie und hätten bis zur Pause bereits ausgleichen können. Allein Nick Höfer hatte drei Riesen, es sollte nicht sein. Akogo war durch, aber einen Schritt zu langsam.
TSG-Coach Thomas Franke und sicherlich auch die Fans erwarten von den Strelitzer Jungs mehr, als sie zuletzt gegen Croatia Berlin gezeigt haben.
Die Fußball-Oberligisten der TSG Neustrelitz haben es am morgigen Sonntag im heimischen Parkstadion mit einem schweren Gegner zu tun. Zu Gast ist der Tabellendritte Lichtenberg 47 aus der Bundeshauptstadt, nicht erst seit dieser Saison eine der Spitzenmannscharten der Liga. Trotz der komplizierten Aufgabe erwartet Coach Thomas Franke diesmal mehr von seinen Jungs, als zuletzt an selber Stelle von ihnen gegen Croatia Berlin (0:1) gezeigt. „Natürlich waren unsere personellen Voraussetzungen da nicht optimal, aber wir hätten einfach besser spielen und zumindest einen Punkt holen, wenn nicht sogar gewinnen müssen“, blickt mein Blogpartner zurück.
Asche auf mein Haupt! Da ist mir doch vergangene Woche die Spielzusammenfassung TSG Neustrelitz gegen TuS Makkabi Berlin von TSG TV durchgerutscht. Ich hatte noch auf das Material von der Pressekonferenz gewartet, aber es gab wegen Ausfall der Kamera keines. Dafür nun heute doppelt so viel Videomaterial, denn inzwischen haben unsere Jungs ja auch gegen Lichtenberg 47 gespielt.
Dennis Ladwig, hier bei einem früheren Spiel, hat sich auch heute gegen Lichtenberg 47 als Spezialist für Frei- und Strafstöße bewiesen.
Unsere Fußball-Oberligisten der TSG Neustrelitz haben am Nachmittag beim Tabellenzweiten Lichtenberg 47 eine 1:2 (0:1)-Niederlage kassiert. Die Gastgeber waren in der 34. Minute durch ein Strafstoßtor von Kevin Owczarek in Führung gegangen. Nach dem Seitenwechsel traf Paul Krüger in der 56. Minute zum 2:0 für die Berliner, bevor Dennis Ladwig in der 74. Minute per Freistoß zum 1:2 verkürzen konnte. Zu dem Zeitpunkt waren die Neustrelitzer bereits in Unterzahl, nachdem Gabriel Ziegler in der 69. Minute nicht unumstritten Rot gesehen hatte. Nach dem Anschlusstreffer warfen die Neustrelitzer alles nach vorn, um wenigstens noch zur Punkteteilung zu gelangen, es sollte trotz reichlich bemessener Nachspielzeit mal wieder nicht sein.
„Meine Jungs haben eine sehr ordentliche Partie abgeliefert, waren den Lichtenbergern auf jeden Fall ebenbürtig, haben nicht nur Paroli geboten, sondern selbst Torgefahr ausgestrahlt. Am Ende haben wir uns wieder nicht belohnt, und das nervt mich langsam“, sagte mir TSG-Coach Thomas Franke nach der Begegnung. „Auch wenn ich unsere Niederlage nicht daran festmachen will, so hat der Unparteiische darüber hinaus doch sehr einseitig entschieden. Wenn der Strafstoß in der ersten Hälfte einer war, dann hätte er auch für uns in vergleichbarer Situation auf Elfmeter entscheiden müssen. Und die Rote Karte gegen Gabriel war nun wirklich keine.“
Am kommenden Freitag, den 4. Oktober, kommt es im Neustrelitzer Parkstadion zum MV-Derby. Zu Gast bei der TSG ist Dynamo Schwerin. Natürlich brennt die Franke-Elf darauf, endlich ihren ersten Heimsieg der Saison einzufahren. Allerdings haben die Dynamos gestern Abend den Rostocker FC mit 6:0 förmlich demontiert. Die haben sich eingeschossen. Mehr am Donnerstag in der Vorschau.
Mit 14 Treffern beendet Manuel Härtel die Spielzeit als erfolgreichster Torschütze der TSG Neustrelitz. Und, er bleibt den Oberligisten erhalten.
Die TSG Neustrelitz konnte in der Oberliga Nord beim Auswärtsspiel gegen Lichtenberg 47 für keine Überraschung mehr sorgen. Die Strelitzer Jungs zogen mit 2:4 (1:2) in der Hauptstadt den Kürzeren und beenden die Saison auf Platz 5 der Tabelle, während die Lichtenberger Vizemeister mit nur einem Zähler Rückstand auf die Spitze werden, da sich die führenden Herthaner aus Zehlendorf keine Blöße gegeben haben und in die Regionalliga Nordost aufsteigen. Diese besiegten am letzten Spieltag der Saison auswärts die Optiker aus Rathenow mit 4:2. Die TSG Neustrelitz mit Platz 5 ist im Soll gelandet. Die viertplatzierten Mahlsdorfer haben zwar 0:1 bei den Stahnsdorfern verloren, behaupten aber ihren Vorsprung von drei Punkten vor der TSG, die nichts Zählbares mehr einbringen konnte.
Die Treffer für unser Team erzielten heute Nachmittag Dennis Ladwig in der 22. Minute per Freistoß zum 1:1 und Manuel Härtel kurz vor Toresschluss zum 2:4 in der 88. Minute. Er staubte ab, nachdem der Lichtenberger Schlussmann einen Schuss von Tino Schmunck hatte parieren können. Härtel ist mit 14 Treffern erfolgreichster Torschütze der TSG Neustrelitz in der abgelaufenen Spielzeit und rangiert in der Liga auf Platz 7.
Und da ist er endlich drin im Lichtenberger Kasten: Tom Kliefoth (Zweiter von rechts neben Dennis Ladwig) erzielt den Ausgleichstreffer, von links Manuel Härtel, Tyron Manu Gyamenah und Nils Röth.
Riesenjubel heute Nachmittag im Neustrelitzer Parkstadion: Die Oberligisten der TSG Neustrelitz haben sich nach Winterpause und anstrengender Vorbereitung auf die zweite Halbserie eindrucksvoll im Punktspielgeschehen zurückgemeldet und dem Tabellenzweiten Lichtenberg 47 im Nachholspiel eine Punkteteilung abgetrotzt. Bereits in der 2. Minute waren die Gastgeber durch Sebastian Reiniger in Rückstand geraten. Da war die TSG-Abwehr ganz offensichtlich noch nicht richtig fokussiert, ohne Biss und Schlussmann Justin Borchardt auf der Linie wie festgenagelt. So hatten die Berliner ungedeckt leichtes Spiel.
Der Weckruf kam an, fortan dominierten die Neustrelitzer Kicker die Partie. Allerdings mussten die rund 250 Zuschauer bis zur 93. Minute warten, ehe Tom Kliefoth per Kopf den umjubelten Ausgleichstreffer erzielte. Marcus Niemitz hatte seinen Mannschaftskameraden am zweiten Pfosten prächtig bedient. Nach einer von Niemitz getretenen Ecke, die die Berliner nicht klären konnten, war das Leder wieder zu ihm gekommen. Kliefoth war im Anschluss gegenüber Strelitzius voll des Lobes über die präzise Eingabe.
Schmunck und Härtel vergeben „Riesen“
So richtig gelöst hatten unsere Jungs erst in der zweiten Hälfte die Handbremse. Hatten sie den favorisierten Gäste in den ersten 45 Minuten noch zwei, drei Chancen eingeräumt, aber durch Tino Schmunck und Manuel Härtel auch zwei „Riesen“ vergeben, brandete nach dem Seitenwechsel eine TSG-Welle nach der anderen in den Strafraum der Hauptstädter. Dort stand mit dem 19-jährigen Pepe Hinterschuster ein Neustrelitzer gegen seinen früheren Heimatverein zwischen den Pfosten, der nach der Verletzung von Keeper Niklas Wollert zum Ende der ersten Halbzeit eingewechselt wurde und seine Sache gut gemacht hat.
Niemitz flankte immer wieder vor den gegnerischen Kasten, fand aber keine Abnehmer oder Hinterschuster war schneller am Ball. Die Lichtenberger nur noch mit wenigen Gegenstößen, sämtlich aber keine Gefahr für Justin Borchardt. Mit zunehmender Spieldauer wurde die Begegnung ruppiger, Schiedsrichter Tino Hanke hatte nicht seinen besten Tag und verteilte insgesamt acht Gelbe Karten. Leider blieb sein Pfiff aus, als Justin Schultze elfmeterreif gefoult wurde. Sonst hätten die Stelitzer Jungs heute nach einer kämpferisch starken Leistung vielleicht sogar drei Punkte verbuchen können. Verdient hätten sie die allemal gehabt.
Verhalten optimistisch hat sich TSG-Oberligacoach Thomas Franke eben zum morgigen Spiel der Neustrelitzer Kicker gegen die Mannen von Lichtenberg 47 geäußert. In Beobachtermission auf dem Weg zum Berliner Mommsenstadion, wo heute der Rostocker FC von Tennis Borussia empfangen wird, berief sich mein Blogpartner darauf, dass die TSG zu Hause immer besser abgeschnitten hat als auswärts. „Zudem sind meine Jungs hochmotiviert, eine der Top-Mannschaften der Liga zu ärgern. Das wird auch für die Zuschauer ein sehr interessantes Spiel.“
Wichtig sei, dass die in der Vorbereitung immer wieder trainierten Abläufe auch morgen auf den Rasen gebracht werden, die Mannschaft von sich voll überzeugt ist. Und natürlich solle für die Neustrelitzer Spieler auch der Spaß am Spiel nicht zu kurz kommen, betonte Thomas Franke.
Der TSG-Kader ist bestens besetzt, das letzte Training vor dem Nachholspiel aus der Hinrunde ist absolviert. Es ist angerichtet! Man sieht sich morgen im Neustrelitzer Parkstadion. Anstoß gegen die Berliner ist um 13.30 Uhr.