Um eines der bedeutendsten Werke der Kirchenmalerei geht es am 6. Mai in der nächsten Ausgabe der Vortragsreihe „Man sieht nur, was man sieht“ in Neustrelitz: den Isenheimer Altar in Colmar, geschaffen Anfang des 16. Jahrhunderts durch den Renaissance-Künstler Matthias Grünewald.
Lesespaß im Neustrelitzer Tiergarten (wie schon beim Oma-und-Opa-Tag 2024) versprechen die „Tierischen Lesungen für Familien“ am 24. April. Foto: Christina Marschall
Wer am 24. April den Neustrelitzer Tiergarten besucht, bekommt tierisches Vergnügen nicht nur zu sehen, sondern auch zu hören. Von 14 bis 18 Uhr gibt es alle halbe Stunde „Tierische Lesungen für Familien“ mit Mitgliedern des Hans-Fallada-Klubs. Voraussichtlich in der Erlebnisfarm des Tiergartens sind Anne Krüger, Lilly Sauer sowie Andrea und Reinhard Maash mit liebenswerten Geschichten für alle Generationen zu erleben.
Einen Tag nach dem bundesweiten Vorlesetag lädt der Hans-Fallada-Klub Neustrelitz unter dem Motto „Krümelkack trifft Mausezahn“ am kommenden Samstag, den 22. November, ab 14.30 Uhr, erstmals zu einem unterhaltsamen Familien-Lese-Nachmittag in das Kulturquartier und das Borwinheim ein. Kinder und Erwachsene lesen aus ihren Lieblingsbüchern für die jüngere Generation.
Im Rahmen der 4. Neustrelitzer Büchertage mit Lesungen, Film, Tanz und Workshops in den Monaten April und Mai lädt die Deutsche Tanzkompanie in Kooperation mit dem Hans-Fallada Klub e.V. erneut zu der Mitmach-Aktion „Das zertanzte Märchenbuch“ ein. Kleine und große Interessierte können am 29. April ab 15.30 Uhr die neuen Abenteuer von Frau Lesehunger und Herrn Tanzdichsatt (verkörpert von Linn Rümpler und Axel Rothe) im Ballettsaal der Deutschen Tanzkompanie erleben.
Der letzte Abend des Jahres wird zur musikalischen Entdeckungsreise: Beim traditionellen Silvesterkonzert des Hans-Fallada-Klubs Neustrelitz ist diesmal Jaspar Libuda zu erleben. Der Kontrabassist erweist sich immer wieder als wahrer Klangzauberer, dessen – ausschließlich eigene – Musik das Publikum in atmosphärische Klang-, Bilder-, Gefühlswelten entführt. „Jede Note ist Gefühl, das aus mir herauskommt“, sagte er einmal in einem Interview.
Um Heinrich von Kleists Novelle „Marquise von O.“ geht es beim nächsten Philosophisch-Literarischen Salon in der Alten Kachelofenfarbik Neustrelitz mit dem Untertitel „Eine Geschichte von Schuld, Schande und weiblicher Selbstbestimmung – oder noch viel mehr?“ Das Fabrikgespräch – eine Kooperation des Hans-Fallada-Klubs mit dem Verein für Umwelt, Kultur und Kommunikation – findet am 26. September um 19 Uhr in der Galerie der KOF statt.
„Kleists Novelle erzählt von einem schockierenden Vorfall und seinen Folgen in einer Art und Weise, die viele Lesarten eröffnet“, versprechen Peter Heller und Klaus Rek, die darüber miteinander und mit dem Publikum ins Gespräch kommen wollen: „Ist es eher eine Komödie oder eine Tragödie, ist es eine Geschichte von Schuld und Unschuld, von einer Vergewaltigung und unmöglicher Sühne, von Unterdrückung der Frau und von Entlarvung von Männerherrschaft? Darüber soll geredet oder gestritten werden.“
Anders als gewohnt, nähert sich der nächste literarisch-philosophische Salon in der Alten Kachelofenfabrik Neustrelitz seinem Thema: Ausgehend von Heinrich von Kleists Novelle „Das Erdbeben in Chili“, wollen sich die Gesprächspartner Peter Heller und Klaus Rek einlassen auf einen mehr als 200 Jahre alten Text, der von einer Naturkatastrophe auf der anderen Seite der Welt handelt. Wie nah oder wie fern ist uns diese Novelle aus dem Umfeld von Weimarer Klassik und Romantik? Was bewegte den Autor Kleist beim Schreiben, wie reflektierte er seine Epoche, die eine Zeitenwende bedeutete, den letzten Schritt in die europäisch-westliche Moderne, Krise und Aufbruch zugleich?
Also, was sagt der Text uns heute? „Lesen!“, empfehlen Heller und Rek. Die neue Ausgabe ihrer Gesprächsreihe – einer Kooperation zwischen dem Hans-Fallada-Klub und dem Verein für Umwelt, Kultur und Kommunikation – gibt es am 30. Mai um 19 Uhr in der Alten Kachelofenfabrik.
Musik aus MV gibt’s am letzten Abend des Jahres in der Kirche Zierke: Beim traditionellen Silvesterkonzert des Hans-Fallada-Klubs Neustrelitz sind dort Jörg Seefeldt (Gitarre) und Christoph Keck (Perkussion) zu erleben. Mit deutschsprachigen Liedern der Band Seefeldt sowie vielen Klassikern von Eric Clapton bis Van Morrison, von Joni Mitchell bis Alanis Morissette oder Hans Albers bis Heinz Rühmann verspricht das Duo „intime, humorvolle und intensive Atmosphäre mit anspruchsvoller Tiefe und lustvollem Spiel“.
Das Konzert beginnt um 19 Uhr. Karten gibt es vorab im WeinWeltLaden in der Zierker Straße sowie an der Abendkasse.