Schlagwörter
Alte Kachelofenfabrik, Das Erdbeben von Chili, Fallada-Klub, Gespräch, Kleist, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz, Verein für Kultur und Kommunikation

Anders als gewohnt, nähert sich der nächste literarisch-philosophische Salon in der Alten Kachelofenfabrik Neustrelitz seinem Thema: Ausgehend von Heinrich von Kleists Novelle „Das Erdbeben in Chili“, wollen sich die Gesprächspartner Peter Heller und Klaus Rek einlassen auf einen mehr als 200 Jahre alten Text, der von einer Naturkatastrophe auf der anderen Seite der Welt handelt. Wie nah oder wie fern ist uns diese Novelle aus dem Umfeld von Weimarer Klassik und Romantik? Was bewegte den Autor Kleist beim Schreiben, wie reflektierte er seine Epoche, die eine Zeitenwende bedeutete, den letzten Schritt in die europäisch-westliche Moderne, Krise und Aufbruch zugleich?
Also, was sagt der Text uns heute? „Lesen!“, empfehlen Heller und Rek. Die neue Ausgabe ihrer Gesprächsreihe – einer Kooperation zwischen dem Hans-Fallada-Klub und dem Verein für Umwelt, Kultur und Kommunikation – gibt es am 30. Mai um 19 Uhr in der Alten Kachelofenfabrik.
