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Um Heinrich von Kleists Novelle „Marquise von O.“ geht es beim nächsten Philosophisch-Literarischen Salon in der Alten Kachelofenfarbik Neustrelitz mit dem Untertitel „Eine Geschichte von Schuld, Schande und weiblicher Selbstbestimmung – oder noch viel mehr?“ Das Fabrikgespräch – eine Kooperation des Hans-Fallada-Klubs mit dem Verein für Umwelt, Kultur und Kommunikation – findet am 26. September um 19 Uhr in der Galerie der KOF statt.

„Kleists Novelle erzählt von einem schockierenden Vorfall und seinen Folgen in einer Art und Weise, die viele Lesarten eröffnet“, versprechen Peter Heller und Klaus Rek, die darüber miteinander und mit dem Publikum ins Gespräch kommen wollen: „Ist es eher eine Komödie oder eine Tragödie, ist es eine Geschichte von Schuld und Unschuld, von einer Vergewaltigung und unmöglicher Sühne, von Unterdrückung der Frau und von Entlarvung von Männerherrschaft? Darüber soll geredet oder gestritten werden.“