Die Schwimmplattformen in Fürstensee und Klein Trebbow können bis zum 31. Oktober kommenden Jahres in den Seen verbleiben. Somit dienen sie auch in der Badesaison 2024 als Übergangslösung, wie aus dem jüngsten Bericht der Stadtverwaltung Neustrelitz hervorgeht.
Für die Erneuerung der Badestege werden gegenwärtig die Planungsleistungen ausgeschrieben. Auf Grund naturschutzrechtlicher Belange, ist nicht ausgeschlossen, dass die Bauleistungen erst nach der Badesaison 2024 bzw. außerhalb der Brutzeiten erfolgen dürfen. Die finanzielle Deckung wurde am gestrigen Tag durch die Stadtvertretung beschlossen.
Am gestrigen Donnerstagmorgen hat in der Kita von St. Petri in Geesthacht die Prüfung der beiden Patenglocken für die Diemitzer Dorfkirche stattgefunden (Strelitzius berichtete). Der Glockensachverständige der Kirche Norbert Drechsler hat bestätigt, dass die Glocken zueinander passen und das Projekt vorangehen kann.
„Jetzt müssen wir nur noch herausfinden, wie teuer das alles wird“, so der Diemitzer Dorfverein in einer Pressemitteilung. Die Klangprobe kann unten angehört werden.
Die bundesweit aktive Arbeitsgemeinschaft „Orte der Demokratiegeschichte“, zu der auch der Residenzschlossverein Neustrelitz gehört, konnte gerade eine schöne Neuigkeit verkünden: Seit heute vereint sie 100 Mitglieder.
In einer entsprechenden Mitteilung heißt es: „Der SprecherInnenrat hat in seiner Sitzung am Vormittag die Aufnahme von drei neuen Mitgliedern beschlossen: die Stadt Kirchheimbolanden, die sich intensiv mit der Revolution von 1848/49 beschäftigt und ein Ereignisort der Reichsverfassungskämpfe im Juni 1849 war, den Förderverein des Festivals Weimarer Rendezvous mit der Geschichte, der sich stark mit Demokratiegeschichte auseinandersetzt und dazu Veranstaltungen durchführt, sowie die Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen, zu denen das Schloss Niederwald gehört, in dem im August 1948 die Niederwaldkonferenz stattfand, eine wichtige Station auf dem Weg zum Grundgesetz. Da es zuvor 97 AG-Mitglieder gab, sind die Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen das 100. Mitglied. Damit ist die AG erneut gestärkt und kann noch kraftvoller für das Themenfeld der Demokratiegeschichte wirken, natürlich im engen Zusammenwirken mit der neuen Bundesstiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte.“
Zu den Mitgliedern, die sich an den jeweiligen Standorten um die Orte der Demokratiegeschichte (wie bei uns in Neustrelitz den Schlossberg) kümmern, gehören neben Stiftungen, Verbänden und Vereinen zunehmend auch staatliche Einrichtungen und kommunale Dienststellen.
Nach dreimonatiger Bauzeit wurde der Radweg entlang der MSE 47 zwischen den Ortschaften Schönfeld und Lindenhof (Amt Demmin-Land) am heutigen Freitag wieder für den Verkehr freigegeben. Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte investierte als Baulastträger in diesem Abschnitt rund 700.000 Euro für die Erneuerung und teilweise Verbreiterung des Radweges auf bis zu 2,50 Meter Breite.
Die in westlicher Richtung verlaufende Radstrecke beginnt am Ortsausgang Schönfeld, verläuft parallel zur Kreisstraße MSE 47, und endet nach rund 1.980 Metern vor dem Ortseingang Lindenhof. Die Oberflächenbefestigung erfolgte in gebundener Bauweise mit Asphalt. Als Ausgleichsmaßnahme werden noch in diesem Herbst Bäume entlang des Radweges gepflanzt.
Zum auch von Strelitzius beworbenen „Tag der Bibliotheken“ am vergangenen Dienstag hatte die Bibliothek im Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz mit einer besonderen Rabattaktion um Neukunden und die Aktivierung von „Altkunden“ geworben Dieses Angebot wurde sehr gut genutzt, so dass die Bibliothek am Ende des Tages 30 Neuanmeldungen und 42 Ausweisverlängerungen verzeichnen konnte und damit nun über 1200 Nutzer*innen zählen kann.
Die Ausleihen beliefen sich an dem Tag auf fast 500 Medien – an normalen Tagen liegen die Ausleihzahlen bei ca. 300 Medien. „Nun hoffen wir natürlich, dass die neu gewonnenen Bibliothekskund*innen uns ebenso gern besuchen wie unsere ‚Stammkunden‘ und unsere aktuellen und vielseitigen Medienbestände ordentlich nutzen“, so Bibliotheksmitarbeiterin Elena Weingart.
Ein unvergesslicher Abend voller Gruselspaß und Magie: Am morgigen Sonnabend verwandelt sich der Forscherpark Neubrandenburg in der Wilhelm-Külz-Straße 38 in ein zauberhaftes Reich für kleine und große Gespenster, wenn das lang ersehnte Geisterfest ab 16 Uhr stattfindet. Die Hauptattraktion sind zweifellos die geheimnisvollen Feuertonnen, die den Park in ein warmes und gespenstisches Licht tauchen. Unter dem leuchtenden Nachthimmel können Besucher haarsträubende Geschichten austauschen, sich erschreckende Schattenbilder vorstellen und die nicht alltägliche Atmosphäre vielleicht genießen.
Kinder und kreative Geister können sich an der Bastelstation austoben und ihre eigenen schaurigen Dekorationen gestalten. Von Geistermasken bis zu schaurigen Laternen – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Hungrige Geister werden sich freuen zu erfahren, dass es reichlich Popcorn und Zuckerwatte gibt, um die Energiereserven aufzufüllen. Und das Beste kommt noch: Ein magisches Feuer wird entzündet, um die dunklen Geschichten und Legenden zum Leben zu erwecken.
Neben dem bereits veröffentlichten Aufruf zur Beteiligung an der Fortschreibung des Leitbildes der Stadt Neustrelitz im Rahmen des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts ist nun ergänzend eine Online-Umfrage aktiviert. Damit können sich Bürgerinnen und Bürger auch auf diesem Wege einbringen. Die Bearbeitung der Umfrage dauert nur wenige Minuten und kann unter nachstehendem Link erfolgen: www.alp-institut.de/neustrelitz.
Wer keinen Zugang zum Internet hat, kann sich gerne an das Amt für Stadtplanung und Grundstücksentwicklung, Tel. 03981 4534-313 wenden.
Ralf Milbredt gestern Abend vor den Neustrelitzer Stadtvertretern.
So schnell lässt sich Ralf Milbredt nicht entmutigen. Der Neustrelitzer CDU-Stadtvertreter, Initiator der „Neustrelitzer Resolution für Frieden“ an die Bundesregierung vom März 2023 (Strelitzius berichtete) hat auf der jüngsten Stadtvertretersitzung gestern Abend von seinem Rederecht Gebrauch gemacht und dafür plädiert, dass sich die Stadtvertreter einer öffentlichen Erklärung anschließen, „in der gemeinsames Handeln für Frieden im Mittelpunkt steht“. Bei einem entsprechenden Beschluss wie dem vom Frühjahr gerät das Stadtparlament in Konflikt mit der Kommunalverfassung, wie Stadtpräsident Ernst-August von der Wense herausgefunden hat. Auf die damalige Resolution hat die Bundesregierung übrigens bis heute nicht reagiert.
„Der Landtag als gesetzgebendes Organ steht in der Pflicht, Landesgesetze so zu erlassen, dass gesetzliche Vorschriften und Regelungen der Kommunalverfassung mich in meinen Handlungen oder Entscheidungen als gewählter Stadtvertreter nicht weitestgehend einschränken können. Schon gar nicht im Kampf für Frieden! Dieses gilt es durchzusetzen“, betonte Milbredt. Mit Blick auf die nächste Legislaturperiode, „in der mit Sicherheit, was die Mitgliederzahl der einzelnen Fraktionen betrifft, mit einer anderen Konstellation als der heutigen zu rechnen ist“, erwarte er mehr Geschlossenheit und Mut der Stadtvertreter und Stadtvertreterinnen, um auch unkonventionelle Wege gehen zu können. Er, so der Neustrelitzer, werde jedenfalls weitermachen. Eine öffentliche Erklärung sei in Arbeit.
Milbredt zitierte MV-Agrarminister Till Backhaus, der in der vergangenen Woche von Bundeskanzler Olaf Scholz (beide SPD) die Einberufung einer „Weltfriedenskonferenz“ gefordert hatte. Wir brauchen Frieden, damit dieser Planet eine Chance hat. Die Zeit ist reif“, hatte Backhaus dem NDR gesagt. Die Bundesregierung stehe an der Seite des einen oder des anderen, so Ralf Milbredt, Vorsitzender des StädteBANDE e.V. Neustrelitz, abschließend. Das sei der falsche Weg. Mehr Verhandlungswille auf deutscher Seite sei nötig.
Marcus Lange (rechts) interviewt Alex Remzi. Foto: Wirtschaftsförderung MSE
In der aktuellen #MSEimpuls-Podcastfolge wird es hochprozentig. Der US-Amerikaner Alex Remzi – Musikliebhaber, Barinhaber, Destillateur und jemand, der den Dingen wirklich auf den Grund geht – erzählt, warum und wie es ihn 2002 aus Virginia nach Deutschland, Berlin und dann in die Seenplatte verschlagen hat.
Ersteres hatte wahrscheinlich viel mit Aufbruch und Selbstverwirklichung zu tun, ein bischen aber auch mit dem Wandeln auf den Spuren der Familie und um den Dingen auf den Grund zu gehen. Was den Besitzer der 8mm-Bar in Berlin und Initiator des Synästhesie-Festivals letztendlich bei einem Motorradtrip durch die Seenplatte in diese und das ländliche Below bei Wesenberg lockte. Hier gründete er, nach einer Mazarations- und Destillateur-Ausbildung in Kentucky, 2020 die Old Well Destillerie, produziert seither preisgekrönten Gin und Absinth – vom Anbau der verwendeten Kräuter über das Brennen bis zum Schreinern der Verpackungskisten. Die er auch eigenhändig an seine Partner vorwiegend in M-V gibt und auf einen professionellen Vertriebspartner verzichtet.