Die Deutsche Tanzkompanie arbeitet am Finale ihres „Zyklus der Elemente“. Nach dem Tanzdrama „Feuer“, dem Tanzpoem „Wasser“ und der Tanzallegorie „Luft“ wird am 18. April das Tanzepos „Erde“ in Neustrelitz Premiere haben, eine Woche später in Neubrandenburg. Erste Einblicke gibt es bei einer öffentlichen Probe am morgigen 14. Februar um 11.30 Uhr im Ballettsaal der Deutschen Tanzkompanie in Neustrelitz. Interessierte sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.
Wie entsteht eine Opernproduktion – und was geschieht in den intensiven Tagen vor der Premiere? Am Dienstag, den 2. September, lädt die Bundesakademie für junges Musiktheater zu einem öffentlichen Probenabend ins Schlosstheater Rheinsberg ein. Auf dem Programm steht in diesem Jahr eine außergewöhnliche Doppelproduktion: Joseph Haydns heitere Oper „Il mondo della luna“ und Lorenzo Romanos zeitgenössisches Musiktheaterstück „La Luna“. Dabei gewährt die nächste Generation von Theatermachern Einblicke in ihre Arbeitsweise und ihre künstlerischen Visionen.
Für die erste große Inszenierung der Deutschen Tanzkompanie in dieser Spielzeit wird seit Beginn dieser Woche im Leea geprobt. Dort kann das heimische Publikum am morgigen Sonnabend von 11.30 bis 14 Uhr bei einer öffentlichen Probe schon vor der Premiere einen exklusiven Einblick bekommen. Der Eintritt ist frei.
Das Neustrelitzer Ensemble begibt sich dabei auf neue Ebenen. Aus Traditionellem schöpfend, die gewohnten Wege verlassend – ein Markenzeichen der Kompanie – bildet ein sieben Meter hoher Gerüstturm das Zentrum der choreographischen Installation für eine außergewöhnliche künstlerische Annäherung an die Stadtgeschichte Hamelns. Gemeinsam mit der Hamelner Kantorei und dem Theater Hameln realisiert die Deutsche Tanzkompanie das HAMELNER REQUIEM.
Gleich zwei Choreographien der Deutschen Tanzkompanie sind zentraler Bestandteil der Aufführungen in Form eines Wandelkonzertes: Zuerst erlebt das Hamelner Theater die exklusive Wiederaufnahme der choreographischen Umsetzung von Franz Schuberts Streichquartett „Der Tod und das Mädchen“. Im Anschluss daran wandelt das Publikum in einem feierlichen Umzug zur Hamelner Marktkirche und erlebt dort das „Requiem“ von Wolfgang Amadeus Mozart, das auf eindringliche Weise von Tod und Hoffnung erzählt. Bereits zum 75. Jahrestag der Zerstörung der Hamelner Marktkirche im Zweiten Weltkrieg für 2020 geplant und durch die Corona-Zeiten verschoben, erlebt dieses herausfordernde Großprojekt nächste Woche seine Premiere. Mit dem HAMELNER REQUIEM wird nun ein umso universelleres Zeichen des Friedens gesetzt.
Auf nur knapp acht Quadratmetern Grundfläche wird ein siebeneinhalb Meter hoher Gerüstturm errichtet, welcher dann, aufwändig beleuchtet, von den Tänzerinnen und Tänzern auf drei Ebenen bespielt und betanzt wird. Das Klettern und Tanzen auf mehreren Ebenen ist eine besondere Herausforderung für das Ensemble und bedarf besonders langer und intensiver Probenarbeit. Da der Probensaal am Riefstahlplatz für den Gerüstturm zu niedrig ist, probt die Kompanie mit freundlicher Unterstützung im Leea Neustrelitz.
Am gestrigen Donnerstagmorgen hat in der Kita von St. Petri in Geesthacht die Prüfung der beiden Patenglocken für die Diemitzer Dorfkirche stattgefunden (Strelitzius berichtete). Der Glockensachverständige der Kirche Norbert Drechsler hat bestätigt, dass die Glocken zueinander passen und das Projekt vorangehen kann.
„Jetzt müssen wir nur noch herausfinden, wie teuer das alles wird“, so der Diemitzer Dorfverein in einer Pressemitteilung. Die Klangprobe kann unten angehört werden.