Geburtstagskind Tom Orzelski wird auf Händen getragen.
Was wie ein Krimi begann, haben die Neustrelitzer PSV-Volleyballer in der 2. Bundesliga Nord dann doch zur klaren Sache gemacht. Sie besiegten am Abend in der Halle der Bundespolizei in Neustrelitz die Oderbase Volleys aus Münster mit 3:0 (32:30, 25:21, 25:18). „Ich bin unheimlich froh über den Erfolg unserer Jungs“, so PSV-Volleyballchef Patrick Scholz nach der Partie im Gespräch mit mir. „Im ersten Durchgang habe ich ganz schön Nerven gelassen. Unser Coach Jonathan Kendrick Scott hat die richtige Entscheidung getroffen, als er auf der Diagonalposition Stephanos Haridimou gegen Johannes Mönnich ausgewechselt hat. Auf Stephanos hatten sich die Münsteraner nach und nach eingestellt. Auch der Wechsel im Zuspiel hat sich bewährt.“ Für Geburtstagskind Tom Orzelski, der heute sein 24. Wiegenfest feiert, kam Neuzugang Baset Mousavi. „Und der hat seine Sache richtig gut gemacht, ganz entspannt, ganz cool“, so Scholz sehr zufrieden.
Thomas Franke (Archivbild) war mit dem Auftritt seiner Jungs zufrieden.
Die Oberligisten der TSG Neustrelitz sind im Fußball-Landespokal MV eine Runde weiter und stehen im Achtelfinale. Am Nachmittag besiegte die Elf von Coach Thomas Franke den gastgebenden Landesligisten FSV 1919 Malchin mit 8:1 (3:0). Die Tore für die Gäste schossen Marcus Niemitz (9.), Justin Schultze (22., 68.) Tobias Teetz (45.) Nils Röth (76.), Tino Schmunck (83.) und Emiliano Zefi (88.). Hinzu kam ein Eigentor der Gastgeber in der 87. Minute. Den Ehrentreffer für die Malchiner erzielte Mehmet Yildiz (62.).
„Wir sind weitergekommen, das ist das Entscheidende“, so Thomas Franke in einem knappen Kommentar. „Mit der komfortablen Halbzeitführung waren die Weichen für den Erfolg gestellt. Nach hinten raus haben die Malchiner auch die Kräfte verlassen. Für uns ebenfalls wichtig mit Blick auf den Oberliga-Betrieb, dass unsere Jungs alle gesund geblieben sind.“
Der geht am Sonntag, 22. Oktober, für die Neustrelitzer weiter. Dann müssen sie beim Spitzenreiter Hertha 03 Zehlendorf antreten. Inzwischen ist der TuS Makkabi trotz der Situation in Israel und antisemitischer Vorfälle in Deutschland in den Spielbetrieb zurückgekehrt. Die Partie der Berliner in Neustrelitz soll am 28. oder 29. November nachgeholt werden.
Auch die „Oase“ im Reitbahnviertel wird zum Erzählcafé.
Im Oktober und November lädt die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg zu einer einzigartigen Veranstaltungsserie ein: In sogenannten Erzählcafés sollen individuelle Geschichten und Erinnerungen aber vor allem die Menschen der Stadt im Fokus stehen. „Die Erzählcafés sind für uns ein echtes Herzensprojekt. Denn hier kommen die Menschen unserer Stadt im Festjahr zusammen, können sich ganz aktiv beteiligen und ihre Stadtteilliebe zeigen“, sagt Christina Küster, Gleichstellungsbeauftragte der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg und Initiatorin der Erzählcafés. “So vielfältig unsere Stadtteile sind, so unterschiedlich werden auch die einzelnen Erzählcafés sein. In jedem Termin wird es ganz einzigartige Beiträge aus Neubrandenburg für Neubrandenburg geben.“
Die Veranstaltungsserie, die anlässlich des 775-jährigen Jubiläums entwickelt wurde, umfasst insgesamt fünf Veranstaltungen. Sie entstehen in enger Zusammenarbeit mit den Stadtteilarbeitskreisen und lokalen Netzwerken und werden sowohl Redebeiträge, kulturelle Darbietungen als auch den interaktiven Austausch mit dem Publikum beinhalten. Als Moderatorin führt Friederike Witthuhn, Moderatorin beim Norddeutschen Rundfunk (NDR), durch die fünf Veranstaltungen.
Zentrales visuelles Element aller Erzählcafés ist das grüne Sofa, das als Werbeträger bereits im Sommer auf allen Stadtteilfesten präsent war, dort Menschen zusammengebracht hat und auf diese Weise für die Erzählcafés geworben hat.
Das Rheinsberger Schlosstheater wird 250 Jahre alt: Die Osterfestspiele Schloss Rheinsberg feiern unter dem Motto „Das Theater des Prinzen Heinrich“ vom 27. März bis 1. April 2024 das Jubiläum mit einem Programm, das dem Eröffnungsjahr und dem Erbe des Hauses nachspürt. 1774 von Prinz Heinrich von Preußen eröffnet, war das Schlosstheater das Herzstück seines legendären Musenhofes. Anknüpfend an diese Tradition, sind bei den Festspielen Oper, Lesung und Konzerte zu erleben; thematische Schlossführungen, Osterspaziergang und eine historische Sonderausstellung ergänzen das inspirierende Osterprogramm in Nordbrandenburg. Schirmherrin des Jubiläums, das mit den Osterfestspielen eingeleitet und mit dem Sommerfestival Kammeroper Schloss Rheinsberg thematisch zum Teil fortgeführt wird, ist die Landtagspräsidenten Brandenburgs Prof. Dr. Ulrike Liedtke.
Mit Christoph Willibald Glucks „Iphigenie in Aulis“ zeigen die Osterfestspiele am 29. und 31.3. die Neuproduktion eines Werkes, das im Eröffnungsjahr des Schlosstheaters in Paris zur Uraufführung kam und sodann seinen Weg nach Rheinsberg fand: Prinz Heinrich schätzte Glucks musikalisch-revolutionäre Bestrebungen und ließ zahlreiche Gluck-Opern im Rheinsberger Schlosstheater aufführen.
Renommierte und aufstrebende Künstler
Die Besetzung zu Ostern 2024 vereint international renommierte Solisten mit aufstrebenden Nachwuchskünstlern: Die Titelpartie übernimmt die venezianische Sängerin Miriam Albano, Bariton Dietrich Henschel gibt die Rolle des Agamemnon, dessen Gattin Klytämnestra ist die Mezzosopranistin Vivica Genaux. Dashuai Jiao, Gergely Kereszturi und Nikolina Hrkać komplettieren das Ensemble; in der Rolle des Achilles kehrt Tenor Maximilian Vogler nach Rheinsberg zurück. Mit dem Kammerchor Chorisma Neuruppin wird die erfolgreiche Zusammenarbeit aus dem letzten Jahr bei Carl Heinrich Grauns “Silla” fortgesetzt. Unter der Leitung von Werner Ehrhardt musiziert Concerto Brandenburg. Regie führt Georg Quander, der Künstlerische Leiter der Osterfestspiele sowie der Kammeroper Schloss Rheinsberg, während sich für die Ausstattung Julia Dietrich verantwortlich zeichnet. Die Aufführungen finden in deutscher Sprache statt.
„Iphigenie in Aulis“ handelt vom Beginn des trojanischen Krieges: König Agamemnon soll seine Tochter Iphigenie opfern – erst dann wird der Wind die griechische Kriegsflotte übers Meer nach Troja tragen. Folgt er dem Gebot der Götter oder siegt die Liebe zum Kinde? Will er ein guter Vater oder ein ruhmreicher Kriegsherr sein? Die Inszenierung ist Auftakt zu einem Troja-Zyklus, der im Sommer bei der Kammeroper Schloss Rheinsberg 2024 fortgesetzt werden soll.
Die Feierlichkeiten zum 250-jährigen Bestehen des Rheinsberger Schlosstheaters beginnen mit dem Festvortrag „Das Theater des Prinzen Heinrich“ (27.3.) der Schirmherrin des Jubiläums: Landtagspräsidentin Prof. Dr. Ulrike Liedtke ist ehemalige Geschäftsführerin der Musikakademie Rheinsberg und als promovierte Musikwissenschaftlerin eine echte Rheinsberg- und Prinz Heinrich-Expertin.
Mit »Casina« und »Eunuchus«, Römische Komödien von Plautus und Terenz am 30. 3., werden zwei Raritäten der Dramenliteratur erneut zum Leben erweckt. Die Dichter Plautus und Terenz zieren die Fassade des Schlosstheaters und dürfen so als von Prinz Heinrich auserkorene Widmungsträger des Hauses beim Jubiläum nicht fehlen. Merten Schroedter richtet die szenische Lesung ein – mit dabei sind außerdem die Schauspieler Eva Brunner, Silke Buchholz und Josip Culjak. In der musikalisch-literarischen Matinee (1.4.) zum Ostermontag erlebt das Publikum das Schlosstheater-Eröffnungsjahr im Spiegel von Literatur und Musik: Texte von Goethe, Rousseau, Voltaire u.a. treffen auf Klaviersonaten von Mozart, die allesamt 1774 entstanden sind. Die koreanische Pianistin Hansol Cho begleitet musikalisch sowohl die Matinee als auch den Festvortrag.
Zur österlichen Einstimmung erwartet die Besucher am Abend des Gründonnerstags, 28.3., in der Rheinsberger St. Laurentius Kirche ein Konzert der Rheinsberger Hofkapelle „DAS KOLORIT“: Der Passionschoral „Oh Haupt voll Blut und Wunden“ steht dann thematisch im Mittelpunkt der gespielten Werke von Johann Pachelbel und Dietrich Buxtehudes „Membra Jesu nostri“. Es singen Preisträgerinnen und Preisträger des internationalen Gesangswettbewerbs Kammeroper Schloss Rheinsberg. Zusätzlich findet im Rahmen des Jubiläums die Sonderausstellung „Bühnenzauber und Theaterdonner“ statt: Bei der Vorführung einer barocken Modellbühne können Besucher erleben, was es für technische und inszenatorische Möglichkeiten im Theater zu Prinz Heinrichs Zeiten gab.
Das Straßenbauamt Neustrelitz lässt am Donnerstag, 19. Oktober, ab 20 Uhr messtechnische Untersuchungen an der Bundesstraße 192 auf den Brücken über die Bahntrasse am Schweriner Damm in Waren (Müritz) durchführen. Vorgesehen ist eine Dauer von insgesamt rund vier bis fünf Stunden.
Damit die Arbeiten ausgeführt werden können, sind nacheinander in beide Fahrtrichtungen temporäre Vollsperrungen in Zeitabschnitten von circa 30 Minuten notwendig. Grund hierfür ist, dass die Brücken während der Messungen keinerlei Schwingungen ausgesetzt werden dürfen. Die Sperrungen werden mit Absperrhängern durch die Straßenmeisterei Waren sichergestellt. Begonnen wird mit Sperrungen in Fahrtrichtung Neubrandenburg. Durch die kurze Dauer der Arbeiten sind eine alternative Verkehrsführung und eine zusätzliche Beschilderung nicht vorgesehen. Innerstädtische Umfahrungen sind vorhanden.
Die Messungen dienen der Bauwerksüberwachung. Die Ergebnisse der aktuellen Messung werden mit den vergangenen Werten verglichen und lassen so Rückschlüsse auf den Bauwerkszustand zu.
Die denken hier aber auch an alles, war ich dieser Tage einigermaßen begeistert. Ich nächtigte in einem Görlitzer Altstadthotel und entdeckte direkt vor meiner Zimmertür eine Schuhputzmaschine. Der war ich auch sofort zugeneigt, hatte sie doch nur einen einzigen Bedienknopf an der Oberseite. Da wird man auch mit Ü65 noch wagemutig, was soll schon schiefgehen! . Also auf den Schalter gedrückt und erwartet, dass sich die unterseitige Bürste zu drehen beginnt. Was sie wohl auch tat, genau habe ich es nicht gesehen. Denn der Schuhputzer sprang aus seiner Halterung heraus und mich an, der ich meinen beschuhten Fuß schon unter ihn geschoben hatte. Was mich panisch zurückweichen ließ. Außerdem begann das Ding wie zum Hohn auch noch an zu quasseln, und das zu nachtschlafender Zeit. Statt mir das Schuhwerk zu wienern, begann es den Hotelflur zu reinigen. Ich war einem Saugroboter auf den Leim gegangen.
Im Umgang mit den neumodischen Zeitgenossen ungeübt, versuchte ich Robi in ein Gespräch zu verwickeln, um ihn sanft zur Rückkehr an seinen angestammten Platz zu bewegen. Aber auf Hören war der Sauger offenbar nicht ausgelegt. Also Plan B, den Ausreißer einfangen. Das war leichter gedacht als getan. Der Typ nahm mich nämlich als Hindernis wahr und schaffte es immer wieder, meinem Zugriff auszuweichen. Zumal er auf dem Hotelflur jede Menge Möglichkeiten hatte wie ein Hase Haken zu schlagen. Nach längerem Studium seiner Taktik entwickelte ich auch eine und es gelang mir, ihn in eine Ecke zu manövrieren. Auch auf die Gefahr hin, dass mich die Reinigungskraft erneut anhüpft, gelang es mir in einer Art Spagat, mit der Fußspitze an besagten Knopf zu gelangen und diesen erneut zu betätigen.