Als bester Spieler des PSV in Münster wurde Johannes Mönnich ausgezeichnet, hier in einem früheren Spiel beim Angriff. Foto: Jule Züge
In Münster musste das dezimierte Bundesligateam des PSV Neustrelitz am Samstagabend erneut eine knappe Fünf-Satz-Niederlage (21:25, 26:24, 25:27, 25:23, 8:15) hinnehmen, wobei die geschlossene Mannschaftsleistung bei dem Krimi hervorzuheben ist. Tom Orzelski, Leonardo Agbortabi und Jacob Genzmer standen nicht zur Verfügung. Coach Dirk Meingast war daher gezwungen, seine Aufstellung anzupassen. Besonders der junge Zuspieler Novissi Amedegnato übernahm eine Schlüsselrolle und meisterte die anspruchsvolle Aufgabe. Trotz des engagierten Auftritts der Neustrelitzer, vieles hat gut funktioniert, reichte es am Ende nicht für den Sieg, berichtet mir Außenangreifer Jesco Genzmer.
Erleichterung nach dem schwer erkämpften Sieg in Münster, hinten links Stephanos Haridimou.
Unsere Neustrelitzer PSV-Volleyballer in der 2. Bundesliga Nord haben am Abend ihr Auswärtsspiel bei den Orderbase Volleys Münster mit 3:1 (27:25, 23:25, 25:20, 25:19) gewonnen und buchen damit drei weitere Punkte auf ihr Konto. Das Hinspiel im Oktober vor heimischer Kulisse hatte das Team von Coach Jonathan Kendrick Scott mit 3:0 gewonnen, und auch das war zumindest im 1. Satz (32:30) keine Begegnung für schwache Nerven gewesen. Und auch in Münster brauchten die Neustrelitzer erhebliche Zeit, ehe sie für klare Verhältnisse sorgen konnten.
Entsprechend fiel die Einschätzung von Außenangreifer Jesco Genzmer gegenüber Strelitzius „sehr gemischt“ aus. „Es war ein ständiges Auf und Ab, vom Kopf her sehr anstrengend, auch wenn die Partie am Ende in Ordnung ging“, so mein Blogpartner. So seien in den ersten beiden Durchgängen klare Führungen der PSV Jungs (8:2 und 5:1), mit denen gestartet wurde, wieder vergeben worden. Nach hinten raus wurde es dann denkbar eng. „Während wir uns im ersten Satz aus der Affäre gezogen haben, ging im zweiten Satz der Fokus endgültig verloren. Im dritten Satz haben wir uns dann zurück gekämpft. Der entscheidende vierte Durchgang war dann sehr lange eine Auseinandersetzung auf Augenhöhe. Erst zum Schluss konnten wir uns durch sehr gute Aufschläge und gutes Blockspiel absetzen.“ Fazit von Jesco Genzmer: „Wir haben uns das Leben unnötig schwer gemacht.“
Als bester Spieler beim PSV Neustrelitz wurde Diagonalspieler Stephanos Haridimou ausgezeichnet. „Der hat heute wirklich richtig gut abgeliefert“, freute sich auch Jesco Genzmer über die Würdigung seines Teamkameraden. Am kommenden Sonnabend spielen die Neustrelitzer daheim gegen Ligaprimus TuS Mondorf. Anpfiff in der Halle der Bundespolizei an der Woldegker Chaussee ist um 19 Uhr. Unsere Jungs setzen natürlich auch auf ihre Fans. Und vielleicht können sie dem Favoriten ja ein Bein stellen, so es ihnen gelingt, alles aus sich herauszuholen.
Geburtstagskind Tom Orzelski wird auf Händen getragen.
Was wie ein Krimi begann, haben die Neustrelitzer PSV-Volleyballer in der 2. Bundesliga Nord dann doch zur klaren Sache gemacht. Sie besiegten am Abend in der Halle der Bundespolizei in Neustrelitz die Oderbase Volleys aus Münster mit 3:0 (32:30, 25:21, 25:18). „Ich bin unheimlich froh über den Erfolg unserer Jungs“, so PSV-Volleyballchef Patrick Scholz nach der Partie im Gespräch mit mir. „Im ersten Durchgang habe ich ganz schön Nerven gelassen. Unser Coach Jonathan Kendrick Scott hat die richtige Entscheidung getroffen, als er auf der Diagonalposition Stephanos Haridimou gegen Johannes Mönnich ausgewechselt hat. Auf Stephanos hatten sich die Münsteraner nach und nach eingestellt. Auch der Wechsel im Zuspiel hat sich bewährt.“ Für Geburtstagskind Tom Orzelski, der heute sein 24. Wiegenfest feiert, kam Neuzugang Baset Mousavi. „Und der hat seine Sache richtig gut gemacht, ganz entspannt, ganz cool“, so Scholz sehr zufrieden.