Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) hat aktuell vor der Gefahr einer Sturmflut an der deutschen Ostseeküste gewarnt. Schon ab dem heutigen Mittwochabend werde auch an der Küstenlinie westlich von Rügen ein Wasserstand von 30 bis 60 Zentimeter über dem mittleren Wasserstand erwartet. Östlich von Rügen liegt die Vorhersage bei 40 bis 65 Zentimeter – beides mit steigender Tendenz. Die höchsten Wasserstände für MV werden in der Nacht von Freitag auf Sonnabend erwartet und voraussichtlich die Pegelstände der Alarmstufe 1 (100 cm über normal) überschreiten.
Eine Gemeinschaftsausstellung „Skizzen, Studien, Pläne…“ von Rico., Ramona Seyfarth, Lars Scheibner, Bernd Kerkin, Holm Heinke, Katharina Neuweg, Elena Kozlova, Dana Jes., Stephan Rätsch, Silke Peters, j.Haeusser, Ines Diederich, Anke Fabian, Anne-Marie Solzin, Astrit Vatnika, Pepe Geyer, Victor Fabian und Marieken Matschenz wird am kommenden Freitag, den 20. Oktober, in der Fabrik.Galerie für Gegenwärtige Kunst der Alten Kachelofenfabrik Neustrelitz eröffnet. Die Vernissage in Anwesenheit einiger der Schaffenden beginnt um 19.30 Uhr.
Es scheint als schaue man, sehr geheim durch ein kleines Schlüsselloch in die Köpfe und Werkstuben der KünstlerInnen und HandwerkerInnen, wenn man die Skizzen, Studien und Pläne betrachtet, die für die Ausstellung zusammengetragen wurden. Tatsächlich ist dies ein vulnerabler Prozess, denn bei Skizzen ist die Suche sehr präsent, die Suche nach dem richtigen Material, die Suche nach dem spannenden Motiv, die Suche nach dem passenden Ausdruck, die Suche nach der ausdrucksstarken und erzählenden Bewegung und vielem mehr. Nicht jeder mag diesen offenen Prozess zeigen und die Quellen der Inspiration ausstellen.
Umso glücklicher sind die Veranstalter also darüber, dass die gezeigten Skizzenbüchen, Zeichnungen, Figuren und Objekte von TänzerInnen und ChoreografInnen, von MalerInnen, GrafikerInnen, Puppenspielern und Bühnenbildern, PlastikerInnen und KeramikerInnen, HolzarbeiterInnen, AutorInnen und auch Kindern zur Verfügung gestellt worden sind. Anhand dieser Arbeiten kann man ansatzweise den verflochtenen und spannenden gedanklichen und experimentellen Schöpfungsprozesses nachvollziehen.
Im Zuge des Ausbaus der Prenzlauer Straße in Feldberg erfolgt ab Dienstag, 24. Oktober, der Asphalteinbau. Damit die Arbeiten durchgeführt werden können, ist eine Vollsperrung vom Fischersteig bis zur ersten Zufahrt Kleingartenverein „Am Schmalen Luzin“ erforderlich. Die Vollsperrung ist nach derzeitigem Stand von Dienstag, 24. Oktober, 12 Uhr, bis Freitag, 27. Oktober, 20 Uhr, geplant. Da die Arbeiten stark witterungsabhängig sind, kann es gegebenenfalls zu Terminverschiebungen kommen.
Eine Umleitung wird ausgeschildert ab Möllenbeck (B 198) über Bredenfelde, Krumbeck (K 97), Lichtenberg (K 97), Wittenhagen (L 341) und umgekehrt (siehe Plan oben). Die Vollsperrung ist notwendig, da die Asphaltdeckschicht im 1. Bauabschnitt über die komplette Fahrbahnbreite eingebaut wird. Weiterhin müssen diverse Schächte im Bereich der Fahrbahn der L 34 auf Endhöhe gebracht werden.
Die prächtige Saaldecke im Lühe’schen Palais in der Neustrelitzer Tiergartenstraße. Foto: A. Groh
„Cello en gros“ heißt es am kommenden Freitag, den 20. Oktober, ab 17 Uhr, in der Neustrelitzer Tiergartenstraße bei einem unterhaltsamen Steh-Konzert mit Johannes Groh. Außerdem wird von den Gastgebern eine Hausbesichtigung angeboten.
Das barocke Lühe’sche Palais wird seit zehn Jahren von Familie Groh bewohnt und Schritt für Schritt behutsam saniert. Die ehemals prächtige Fassade ist zur Zeit nur noch zu erahnen, aber im Inneren eröffnet sich eine lebendige, außergewöhnliche historische Bauweise, die ihresgleichen sucht. Das Stadtpalais wird privat zu Wohnzwecken genutzt, der Saal bei Hauskonzerten bespielt. Zum SCHLÖSSERHERBST 2023 öffnet das Haus erstmalig seine Türen für die breite Öffentlichkeit. Nach professionellen Klängen des Eigentümers und Cellisten Johannes Groh haben die Gäste die Möglichkeit, an einem geführten Rundgang durch die Beletage und den angrenzenden Garten teilzunehmen.
Es besteht auch die Möglichkeit, nur an der Hausbesichtigung um 18 Uhr teilzunehmen. Eine Anmeldung per Email unter angelika-groh@gmx.de oder unter Telefon 0170 5266194 ist erforderlich.
Eintritt: Konzert mit Hausbesichtigung: 20 € pro Person Hausbesichtigung (ohne Konzert): 10 € pro Person
Das Kriminalkommissariat Neubrandenburg bittet um Mithilfe bei einem bereits einige Tage zurückliegenden Unfall in Neubrandenburg mit anschließendem unerlaubten Entfernen von der Unfallstelle. Am 25. September kam es auf der Rostocker Straße Höhe der Kreuzung zur Brodaer Straße gegen 15:30 Uhr zu einem Kontakt zwischen einem weißen Transporter der Marke Toyota sowie einem mit zwei Personen besetzten Kleinkraftrad. Die Berührung erfolgte im Rahmen eines Überholens mit anschließendem Spurwechsel seitens des Transporters, welcher mutmaßlich unter Missachtung eines genügenden Seitenabstandes erfolgte. In Folge des Kontaktes stürzten die 18 und 16 Jahre alten Benutzer des Mofas und zogen sich hierdurch leichte Verletzungen zu, weiterhin entstand ein Sachschaden in Höhe von geschätzten 500 Euro. Der Transporter setzte seine Fahrt in Richtung Ortsausgang fort.
Haben Zeugen den Vorfall beobachtet und können ergänzende Angaben zum Transporter oder dem Fahrzeugführer machen? Oder hat der Fahrzeugführer des Toyotas selbst das Unfallgeschehen vor Ort nicht mitbekommen, kann sich aber aufgrund der hier erfolgten Schilderung nun erschließen, dass er beteiligt war? Hinweise werden beim Polizeihauptrevier Neubrandenburg unter 0395-55825224, jeder anderen Polizeidienststelle oder über die Onlinewache unter www.polizei.mvnet.de entgegen genommen.
Mit dem Familienstück „Robin Hood“ geben die Uckermärkischen Bühnen Schwedt ihr erstes Gastspiel in Rheinsberg. Fotos: Udo Krause
Das Schlosstheater Rheinsberg ist kein Theaterbetrieb im klassischen Sinne und mit eigenem Repertoire. Umso schöner für die Region, dass eine Kooperation nun regelmäßig Schauspielproduktionen in das Haus am Grienericksee bringt: Die Musikkultur Rheinsberg, die das Schlosstheater als spartenunabhängige Veranstaltungsstätte betreibt, hat eine Kooperation mit den Uckermärkischen Bühnen Schwedt abgeschlossen. In der Saison 2023/24 kommt es zu mehreren Gastspielen: Los geht es am Sonntag, 12. November, mit dem Familienstück „Robin Hood“.
Theater kann inspirieren und zugleich beste Unterhaltung für alle Generationen bieten: Für die Musikkultur Rheinsberg und die Uckermärkischen Bühnen Schwedt sind Theateraufführungen ein kulturpolitischer Auftrag und stehen für Teilhabe am kulturellen Leben. Die Uckermärkischen Bühnen Schwedt haben als „Theater für Brandenburg“ in der Funktion einer Landesbühne ein dezentrales Kulturangebot von hoher Qualität. Das Gastspielrepertoire umfasst Produktionen aus dem Sprechtheater und Musical sowie Angebote aus dem Kinder- und Jugendtheaterbereich. Davon wird das Schlosstheater Rheinsberg nun profitieren.
Im November steht zunächst „Robin Hood“ auf dem Spielplan: Das Familienstück erzählt vom legendären Strumpfhosen-Räuber mit Tanz, Gesang und viel Humor eine Geschichte über Freundschaft und Mut. Im Dezember folgt das aberwitzige Preußen-Kabarett „Hunde, die pellen, beißen nicht“: Friedrich der Große ist im 21. Jahrhundert plötzlich wieder da! (2. Dezember) Und auch für das kommende Jahr sind Aufführungen fest eingeplant, darunter die Komödie „Das Huhn auf dem Rücken“ und das mit viel Musik aufgeladene Schauspiel „Marylin – Träume, Sex und Hollywood“.
Am Nachmittag des gestrigen Dienstag kam es auf der Röbeler Chaussee in Waren zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Fahrzeug des Rettungsdienstes sowie einem E-Roller, bei welchem der Führer des Kraftrades leicht verletzt wurde.
Gegen 15.15 Uhr befuhr der Rettungsdienst unter Nutzung von Sonder- und Wegerechten die Mozartstraße und wollte dabei eine auf Rot stehende Ampel an der Kreuzung zur Walther-Rathenau-Straße überfahren. Zeitgleich überquerte der 23-jährige Mofafahrer bei grünem Lichtzeichen die Straße und bemerkte dabei nicht den sich mit Blaulicht und Martinshorn nähernden Rettungswagen, sodass es auf der Kreuzung zu einem Zusammenstoß kam.
Der infolge von Kollision und Sturz leichtverletzte Mann wurde vor Ort ambulant behandelt. Es entstand ein geschätzter Sachschaden von ca. 500 Euro. Gegenstand der eingeleiteten Ermittlungen zum Unfallhergang ist unter anderem, warum der Fahrer des E-Rollers den herannahenden Krankenwagen nicht vernahm.
Kevin Lierow-Kittendorf, Veranstalter und Kapitän der Kreativ Kogge, gibt bekannt, dass der für den 22. Oktober geplante Kofferraum-Trödelmarkt nicht stattfinden kann. Aufgrund der aktuellen Wetterlage und der Prognosen für das Wochenende fiel diese Entscheidung. Zudem haben auf dem Gelände auch die Bauarbeiten am alten Feuerwehrgebäude begonnen.
„Nach den vorhergesagten Wetter in den kommenden Tagen und den niedrigen Temperaturen, lädt der Zustand des Geländes leider nicht zum Verweilen ein. Zudem beeinträchtigen angrenzenden Bauarbeiten die schöne Atmosphäre zusätzlich“, erläutert Lierow-Kittendorf. „Ich möchte meinen Gästen und Händlern gute Geschäfte ermöglichen und sehe, dass dies unter den aktuellen Bedingungen nicht möglich ist.“
Lierow-Kittendorf bleibt jedoch optimistisch für die Zukunft: „Ich hoffe, dass diese Veranstaltungen im kommenden Jahr 2024 wieder auf dieser Fläche möglich sein werden.“ Die Planung für die nächsten Termine läuft bereits.
Dr. Michael Buddrus vom Institut für Zeitgeschichte München-Berlin und Angrit Lorenzen-Schmidt von der Geschichtswerkstatt Rostock e.V. stellen seit dem 25. September mit einer Lesereise ihr Biographisches Lexikon „Ärzte in Mecklenburg im Dritten Reich“ vor. Porträtiert sind darin mehr als 2.300 Medizinerinnen und Mediziner, niedergelassene, angestellte und beamtete ebenso wie Angehörige der Medizinalbürokratie. Auch Flüchtlinge und Dienstverpflichtete, die aus anderen Regionen nach Mecklenburg kamen, sind berücksichtigt.
Ausführliche Studien zum historischen Hintergrund betten die Biographien in den beiden reich bebilderten Bänden ein. Dabei werden die Verhältnisse in Mecklenburg mit denen auf Reichsebene verglichen und der Bereich der Medizinverbrechen in das weit größere Feld der ärztlichen Normaltätigkeit eingeordnet. Lexikon und Studien basieren auf bislang meist unerschlossenen Quellen und bilden das derzeit umfänglichste Projekt seiner Art in Deutschland. Buchpräsentationen (Eintritt frei) finden noch an den folgenden Orten statt:
Die PC-Senioren Neustrelitz und das Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz laden am Dienstag, den 24. Oktober, um 14 Uhr, zu einer weiteren Kooperationsveranstaltung ein. Die Gäste erwartet ein spannender Vortrag, der die landschaftlichen und städtebaulichen Veränderungen der Mecklenburgischen Seenplatte und Neustrelitz in den letzten 70 Jahren aus der Flugzeug- und Satellitenperspektive vorstellt. Der Eintritt kostet 1 €. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.