Das Europäische Filmfestival dokumentART (Strelitzius berichtete) geht in diesem Jahr neue Wege der kulturellen Bildung. Erstmals kooperiert das Neubrandenburger Festival mit der Justizvollzugsanstalt Neustrelitz. Im Mittelpunkt steht dabei eine besondere Idee: Jugendliche, die derzeit eine Haftstrafe verbüßen, werden selbst Teil des Festivals – als Filmjury.
Am 9. Oktober zeigt die dokumentART in der Jugendanstalt sechs ausgewählte Kurzfilme aus dem Festivalprogramm. Die teilnehmenden Jugendlichen wählen daraus ihren persönlichen Gewinnerfilm, verfassen eine Laudatio und verleihen einen eigenen Jurypreis. Die Trophäe entsteht in der Holzwerkstatt der JVA und wird von den Jugendlichen selbst gestaltet.
Christoph Haker (links) und Steven Giermann bei der Unterzeichnung der Vereinbarung. Foto: KSB MSE
Die Baukonzept Neubrandenburg GmbH und der Kreissportbund Mecklenburgische Seenplatte (KSB MSE) haben heute eine Kooperationsvereinbarung verabschiedet. Ziel der Zusammenarbeit ist es, das Ehrenamt im Sport gezielt zu stärken und gesellschaftlich besonders relevantes Engagement sichtbar zu machen. Mit der Partnerschaft rücken beide Akteure künftig enger zusammen und setzen ein klares Zeichen für die nachhaltige Förderung des Ehrenamtes in der Region.
neu.sw Geschäftsführer Ingo Meyer, Buderus-Verkaufsleiter Uwe Stange, die Leiterin des Sparkassen-Immobiliencenters Astrid Schendel, Buderus-Niederlassungsleiter Dennis Eisen sowie nb-haustechnik-Unternehmenschef Jan Böttcher (von links) besiegelten die Energiepartnerschaft. Foto: Neubrandenburger Stadtwerke
Die Neubrandenburger Stadtwerke (neu.sw) bündeln ihre Kräfte mit dem regionalen Handwerksunternehmen nb-haustechnik und einem der führenden Heiztechnik-Hersteller – Buderus – und gehen damit einen wichtigen Schritt in Richtung regionaler Klimaneutralität. Ziel der neuen Energiepartnerschaft ist es, Hauseigentümerinnen und -eigentümern im Raum Neubrandenburg vernetzte, effiziente und klimafreundliche Energielösungen aus einer Hand anzubieten.
Die AOK Nordost begleitet neben dem sportlichen Geschehen auch die vielfältigen Aktivitäten der TSG Neustrelitz seit vielen Jahren als verlässlicher Gesundheitspartner. Am heutigen Donnerstag wurde die Zusammenarbeit zwischen dem Residenzstadtverein und der Gesundheitskasse für zwei weitere Jahre besiegelt. Zur Zeichnung des Papiers traf TSG-Vereinspräsident Nico Manke (Mitte) die regionale Leitung der AOK, vertreten durch Frau Köppen und Herrn Wudke, im Neustrelitzer Parkstadion.
Die traditionelle Zusammenarbeit mit der AOK basiert auf einer grundsätzlichen Idee beider Vertragspartner, welche die Gesundheit der Vereinsmitglieder und deren Umfeld inhaltlich als ein sehr hohes Gut betrachtet. Mit der AOK Nordost als kompetenten Partner an der Seite des Sports werden so auch künftig und weiterhin Prozesse vorangetrieben, welche zu einhundert Prozent auf die Gesundheitsförderung mit einer präventiven Ausrichtung zielen.
Mit dem Familienstück „Robin Hood“ geben die Uckermärkischen Bühnen Schwedt ihr erstes Gastspiel in Rheinsberg. Fotos: Udo Krause
Das Schlosstheater Rheinsberg ist kein Theaterbetrieb im klassischen Sinne und mit eigenem Repertoire. Umso schöner für die Region, dass eine Kooperation nun regelmäßig Schauspielproduktionen in das Haus am Grienericksee bringt: Die Musikkultur Rheinsberg, die das Schlosstheater als spartenunabhängige Veranstaltungsstätte betreibt, hat eine Kooperation mit den Uckermärkischen Bühnen Schwedt abgeschlossen. In der Saison 2023/24 kommt es zu mehreren Gastspielen: Los geht es am Sonntag, 12. November, mit dem Familienstück „Robin Hood“.
Theater kann inspirieren und zugleich beste Unterhaltung für alle Generationen bieten: Für die Musikkultur Rheinsberg und die Uckermärkischen Bühnen Schwedt sind Theateraufführungen ein kulturpolitischer Auftrag und stehen für Teilhabe am kulturellen Leben. Die Uckermärkischen Bühnen Schwedt haben als „Theater für Brandenburg“ in der Funktion einer Landesbühne ein dezentrales Kulturangebot von hoher Qualität. Das Gastspielrepertoire umfasst Produktionen aus dem Sprechtheater und Musical sowie Angebote aus dem Kinder- und Jugendtheaterbereich. Davon wird das Schlosstheater Rheinsberg nun profitieren.
Im November steht zunächst „Robin Hood“ auf dem Spielplan: Das Familienstück erzählt vom legendären Strumpfhosen-Räuber mit Tanz, Gesang und viel Humor eine Geschichte über Freundschaft und Mut. Im Dezember folgt das aberwitzige Preußen-Kabarett „Hunde, die pellen, beißen nicht“: Friedrich der Große ist im 21. Jahrhundert plötzlich wieder da! (2. Dezember) Und auch für das kommende Jahr sind Aufführungen fest eingeplant, darunter die Komödie „Das Huhn auf dem Rücken“ und das mit viel Musik aufgeladene Schauspiel „Marylin – Träume, Sex und Hollywood“.
Die Schleuse Canow ist eine der meistfrequentiertesten im Bereich der Oberen Havel.
Die für die Wasserwirtschaft zuständigen Ministerien der Länder Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, die Senatsverwaltung Berlin und der Bund, vertreten durch die Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt, haben jetzt eine Kooperationsvereinbarung zur „Flussgebietsbewirtschaftung Einzugsgebiet Obere Havel“ unterzeichnet. Diese Vereinbarung folgt einem im vergangenen Jahr beschlossenen Eckpunktepapier und einer Vereinbarung zum Daten- und Informationsaustausch.
Mit der vorliegenden Kooperationsvereinbarung wird die bund-länderübergreifende Zusammenarbeit zur gemeinsamen Erarbeitung von Bewirtschaftungsgrundsätzen für die Flussgebietsbewirtschaftung im Gebiet der Oberen Havel von der Müritz bis nach Berlin geregelt. Vereinbart wurde, dass mit Hilfe wasserwirtschaftlicher Modelle sowohl das aktuelle als auch das künftige Wasserdargebot dem derzeitigen und künftigen Wasserbedarf gegenübergestellt werden soll. Darüber hinaus sollen Möglichkeiten der Flussgebietsbewirtschaftung im Hinblick auf Mangelsituationen in Stauhaltungen und Seen ermittelt werden. Ziel ist es, auf Basis der Ergebnisse Bewirtschaftungsgrundsätze zu vereinbaren, um das Einzugsgebiet Obere Havel unter Beachtung des Gesamtsystems und der jeweiligen Belange gemeinsam und abgestimmt zu bewirtschaften.
Am heutigen Sonntag zog der Pflanzen- & Töpfertag im AGRONEUM Alt Schwerin mehr als 2.000 Besucher an. Stauden, Obstgehölze, Rosen, Heil- und Gewürzpflanzen – das umfangreiche Sortiment der zahlreichen Händler und Kunsthandwerker ließ keine Wünsche offen. Bei sonnig-warmen Wetter stöberten und kauften die Besucher nach Herzenslust ein.
Um 11 Uhr konnten alle miterleben, wie ein LANZ D-7506 Ackerluft, Baujahr 1939, auf das Freiluftgelände mit Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus am Steuer einfuhr und feierlich durch die Vertreter der Hochschule Neubrandenburg als Dauerleihgabe an das AGRONEUM Alt Schwerin übergeben wurde. Nach der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages am 12. April 2022 durch den Rektor der Hochschule Neubrandenburg Prof. Dr. rer. nat. habil. Gerd Teschke und durch die Geschäftsführerin der MuSeEn gGmbH und der WMSE GmbH Sabine K. Lauffer, ist dies nun der tatsächliche Start, der kooperativen Zusammenarbeit zwischen dem agrarhistorischen Museum und der Hochschule in Neubrandenburg (Strelitzius berichtete).