Wie funktionieren die Abläufe, wenn in einer Unterkunft zahlreiche Menschen gleichzeitig gerettet und medizinisch versorgt werden müssen? Dieser Frage widmeten sich am vergangenen Samstag mehrere Feuerwehren und der Rettungsdienst bei einer groß angelegten Einsatzübung im Jugendwaldheim Steinmühle. Angenommen wurde eine starke Rauchentwicklung im Unterkunftsgebäude mit zahlreichen eingeschlossenen Kindern und Erwachsenen. Ziel war es, die organisationsübergreifende Zusammenarbeit zu erproben und die Einsatzabläufe für einen möglichen Ernstfall zu verbessern.
Thomas Müller (Vierter von rechts) mit Vertretern der Hilfsorganisationen und Mitarbeitern des Eigenbetriebs Rettung bei der Übergabe.Fotos: LK MSE
Thomas Müller, 2. Stellvertreter des Landrats, hat am 1. Oktober insgesamt acht neue Fahrzeuge für den Rettungsdienst an Leistungserbringer übergeben. Es handelte sich um vier Notarzteinsatzfahrzeuge (NEF), drei Krankentransportwagen (KTW) und ein Fahrzeug des Organisatorischen Leiters für Massenanfall von Verletzten (OrgL-Fahrzeug). „Das ist ein guter Tag für unsere Bürgerinnen und Bürger. Denn eine moderne Notfallversorgung braucht auch moderne Fahrzeuge“, so Müller am Mittwoch auf dem Gelände des Eigenbetriebs Rettung in Neuendorf. Er bedankte sich bei den anwesenden Vertretern der Hilfsorganisationen für die gute Zusammenarbeit.
Heute Vormittag gegen 10 Uhr kam es zu einem Unfall auf der B 198 am Ortsausgang Wesenberg in Richtung Neustrelitz. Ein Motorrad kollidierten mit einem PKW. Der Motorradfahrer wurde verletzt und ins Krankenhaus nach Neustrelitz transportiert.
Die neuen RTWs der Berufsfeuerwehr Neubrandenburg. Fotos: Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg
Über den kostenfreien Notruf 112 erhalten Hilfesuchende in allen Ländern der Europäischen Union Schutz und Hilfe von Feuerwehr und Rettungsdiensten. Um diese Notrufnummer bekannt zu machen, werben die EU-Staaten seit mehreren Jahren mit einem europaweiten Notruftag. Dieser ist traditionell am 11. Februar. Das Datum des Aktionstags geht zurück auf die Notrufnummer 112 selbst: Hierbei steht die 11 für den Tag und die 2 für den Monat.
Wer die Notrufnummer 112 in der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg wählt, erreicht die integrierte Leitstelle des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte. Von dort werden sämtliche Einsätze im Feuer- und Katastrophenschutz, im Rettungs- sowie im Krankentransport für den Landkreis koordiniert.
Am Nachmittag des gestrigen Dienstag kam es auf der Röbeler Chaussee in Waren zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Fahrzeug des Rettungsdienstes sowie einem E-Roller, bei welchem der Führer des Kraftrades leicht verletzt wurde.
Gegen 15.15 Uhr befuhr der Rettungsdienst unter Nutzung von Sonder- und Wegerechten die Mozartstraße und wollte dabei eine auf Rot stehende Ampel an der Kreuzung zur Walther-Rathenau-Straße überfahren. Zeitgleich überquerte der 23-jährige Mofafahrer bei grünem Lichtzeichen die Straße und bemerkte dabei nicht den sich mit Blaulicht und Martinshorn nähernden Rettungswagen, sodass es auf der Kreuzung zu einem Zusammenstoß kam.
Der infolge von Kollision und Sturz leichtverletzte Mann wurde vor Ort ambulant behandelt. Es entstand ein geschätzter Sachschaden von ca. 500 Euro. Gegenstand der eingeleiteten Ermittlungen zum Unfallhergang ist unter anderem, warum der Fahrer des E-Rollers den herannahenden Krankenwagen nicht vernahm.
Über die kostenfreie Telefonnummer 112 erhalten Hilfesuchende in allen Ländern der Europäischen Union Schutz und Hilfe von Feuerwehr und Rettungsdiensten. Um diese Notrufnummer bekannt zu machen, werben die EU-Staaten seit mehreren Jahren mit dem europaweiten Notruftag. Dieser ist traditionell am 11. Februar. Das Datum des Aktionstags geht zurück auf die Notrufnummer 112 selbst: Hierbei steht der Tag für die 11 und der Monat für die 2.
Wer die Notrufnummer 112 in der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg wählt, erreicht die integrierte Leitstelle des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte. Von dort werden sämtliche Einsätze im Feuer- und Katastrophenschutz, im Rettungs- und Notarztdienst sowie im Krankentransport für unseren Landkreis koordiniert.
Berufsfeuerwehr und Rettungsdienst mit rund 100 Kameradinnen und Kameraden können rund 60 bis 90 Sekunden nach Kenntnis eines Ereignisses bzw. nach Eingang des Notrufs alarmiert werden. Zusätzlich stehen der Stadt zwei Mannschaften der Freiwilligen Feuerwehr zur Verfügung, ebenfalls eine Stärke von insgesamt rund 100 Rettern. Zudem unterstützen weitere Rettungsdienste des Deutschen Roten Kreuzes, Medical-Service sowie des Landkreises und bei sehr großen Schadenslagen Katastrophenschutzeinheiten des Landkreises und des Technischen Hilfswerks des Bundes die Sicherung von Neubrandenburg.
Fast 10.000 Einsätze im Jahr 2022
Im vergangenen Jahr rückten die Mannschaften der Vier-Tore-Stadt fast 10.000 Mal aus: Diese Zahl unterteilt sich in rund 8.000 Einsätze des Rettungsdienstes, rund 1.000 Einsätze zur technischen Hilfestellung und über 400 Einsätze der Feuerwehr. Bei den Einsätzen der Feuerwehr können mehr als die Hälfte der Einsätze als Fehlalarm (blind, böswillig oder aufgrund von Fehlmeldungen automatischer Brandmeldeanlagen) oder keine Einsatznotwendigkeit vor Ort (Brand bereits gelöscht) eingeordnet werden. Durchschnittlich jeden zweiten Tag rückte die Feuerwehr jedoch zur Brandbekämpfung aus (163 Einsätze).
Die Arbeiten zum Neubau der Integrierten Rettungsleitstelle des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte gehen in die finale Phase. Die beauftragten Firmen arbeiten aktuell daran, dass die neue Rettungsleitstelle ihren Betrieb im ersten Quartal 2021 aufnehmen wird, teilt die Kreisverwaltung mit.
Auch auf dieser Baustelle gebe es in diesem durch die Corona-Pandemie schwierigen Jahr Probleme, darunter Lieferengpässe. Dadurch haben sich einige Arbeiten verzögert, so dass sich der Fertigstellungstermin zum Jahresende um ca. 8 Wochen verschiebt. Dennoch ist Dirk Rautmann, Leiter des Amtes Schulverwaltung und Zentrale Dienste beim Landkreis optimistisch: „Wir werden im ersten Quartal 2021 die neue Leitstelle einweihen können. Bei einem mehr als sechs Millionen Euro umfangreichen Projekt sind zwei bis drei Monate Verzögerung vertretbar“, so der Amtsleiter. „Abgesehen von den Lieferschwierigkeiten, die mit der aktuellen Situation zu tun haben, laufen die Bauarbeiten Hand in Hand unter den Gewerken. Wir sind mit unseren Firmen sehr zufrieden.“
Dirk Rautmann, Leiter des Amtes Zentrale Dienste, Landrat Heiko Kärger, der Stellvertretende Landrat Thomas Müller und der Leiter des Ordnungsamtes Peter Handsche (von links) beim symbolischen ersten Spatenstich. Foto: Landkreis MSE
Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte baut eine neue Integrierte Leitstelle vor den Toren der Kreisstadt Neubrandenburg in Neuendorf, Am Funkturm. Am gestrigen Montag wurde mit dem symbolischen ersten Spatenstich der Baustart für eine der größten Investitionen des Kreises vollzogen. Etwa 6,4 Millionen Euro wird das Vorhaben kosten. Die Leitstelle soll Ende 2020 fertig sein.
Die Arbeitsbedingungen und die technischen Möglichkeiten in der Integrierten Leitstelle in Neubrandenburg stoßen an ihre Grenzen. Seit längerem verfolgt der Landkreis deshalb das Ziel, ein neues Gebäude auf dem Gelände der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) in Neuendorf zu errichten. Die Leitstelle kann mit den neuesten technischen Standards und gemäß den höheren Sicherheitsanforderungen ausgestattet werden. Für die Disponenten werden die Arbeitsbedingen deutlich verbessert. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sitzen sehr beengt; im harten Schichtdienst rund um die Uhr. Da klingelt das Telefon innerhalb von 24 Stunden bis zu 280 Mal, Tendenz deutlich steigend“, sagte Landrat Heiko Kärger beim Baustart.
Auf dem Gelände der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Neuendorf wird am kommenden Montag der symbolische erste Spatenstich für den Bau der neuen Integrierten Leitstelle des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte vollzogen. „Damit geht eines der bislang größten Projekte unseresLandkreises in die Umsetzungsphase. Wir haben alle notwendigen Hausaufgaben der Vorbereitung und Planung erledigt; der Bau kann starten“, sagt Landrat Heiko Kärger.
Die Arbeitsbedingungen und die technischen Möglichkeiten in der Integrierten Leitstelle in Neubrandenburg in der Ziegelbergstraße stoßen bekanntlich an ihre Grenzen. Die neue Leitstelle kann mit den neuesten technischen Standards und gemäß den höheren Sicherheitsanforderungen ausgestattet werden. Für die Disponenten werden die Arbeitsbedingen deutlich verbessert.
Das Vorhaben wird etwa 6,4 Millionen Euro kosten. Der Landkreis wird bei der Finanzierung vom Land Mecklenburg-Vorpommern unterstützt.
„Christoph 48“ hebt zu einem Rettungseinsatz ab. Foto: DRK MSP
Mit einem Tag der offenen Tür in der Luftrettungswache an der Penzliner Straße werden am Sonnabend von 10 bis 13 Uhr 20 Jahre Luftrettung in Neustrelitz begangen. Dazu sind alle herzlich eingeladen, die sich einmal den „Gelben Engel der Luft“ aus der Nähe ansehen möchten. Die Besatzung des Rettungshubschraubers „Christoph 48“ gibt an diesem Tag gern Auskunft über ihre verantwortungsvolle Arbeit und lassen ins Cockpit schauen. Außerdem können DRK-Rettungsfahrzeuge besichtigt und eigene Erfahrungen im ADAC-Überschlagsimulator gesammelt werden. Für die Kinder ist eine Hüpfburg aufgebaut. Parkmöglichkeiten gibt es am Krankenhaus und am Hafen, von dort hat das Rote Kreuz einen Shuttle-Verkehr im 20-Minuten-Takt eingerichtet.
Seit 1996 befindet sich in Neustrelitz eines der deutschlandweit 35 Luftrettungszentren. Dieses wird gemeinsam von ADAC und DRK-Kreisverband Mecklenburgische Seenplatte betrieben. Der Hubschrauber wird von einem ADAC-Piloten geflogen, die Notärzte werden durch das benachbarte DRK-Krankenhaus gestellt, die Luftrettungsassistenten kommen von den Rettungswachen des DRK. Einsatzgebiet ist Mecklenburg-Vorpommern und das nördliche Brandenburg. In den ersten vier Monaten des laufenden Jahres sind die Rettungsteams 350 Mal aufgestiegen, pro Jahr kommen im Durchschnitt gut 1100 Einsätze zusammen.