Nachdem mehrere Fahrzeuge auf einem Parkplatz in der Max-Adrion-Straße, Ecke Erich-Zastrow-Straße in Neubrandenburg mutmaßlich durch Tritte beschädigt wurden, fragt die Polizei nach möglichen weiteren Fahrzeugbesitzern, die auch betroffen sind. Zwischen dem 23. April, etwa 15.30 Uhr, und dem 24. April, etwa 11 Uhr, wurden drei Autos durch die Polizei festgestellt, die unter anderem abgetretene Seitenspiegel und teils auch einen eingetretenen Kotflügel hatten. Es könnte aber weitere Geschädigte geben, die den Schaden entweder noch nicht bemerkt oder noch nicht der Polizei gemeldet haben.
Thomas Müller (Vierter von rechts) mit Vertretern der Hilfsorganisationen und Mitarbeitern des Eigenbetriebs Rettung bei der Übergabe.Fotos: LK MSE
Thomas Müller, 2. Stellvertreter des Landrats, hat am 1. Oktober insgesamt acht neue Fahrzeuge für den Rettungsdienst an Leistungserbringer übergeben. Es handelte sich um vier Notarzteinsatzfahrzeuge (NEF), drei Krankentransportwagen (KTW) und ein Fahrzeug des Organisatorischen Leiters für Massenanfall von Verletzten (OrgL-Fahrzeug). „Das ist ein guter Tag für unsere Bürgerinnen und Bürger. Denn eine moderne Notfallversorgung braucht auch moderne Fahrzeuge“, so Müller am Mittwoch auf dem Gelände des Eigenbetriebs Rettung in Neuendorf. Er bedankte sich bei den anwesenden Vertretern der Hilfsorganisationen für die gute Zusammenarbeit.
Die Katastrophenschutzeinheiten in den Landkreisen und kreisfreien Städten werden weiter durch die Landesregierung gestärkt. Aktuell befinden sich drei Fahrzeugtypen mit insgesamt 48 Fahrzeugen in der Beschaffung durch das Landesamt für Zentrale Aufgaben und Technik der Polizei, Brand und Katastrophenschutz (LPBK).
Zurzeit wird ein Wechselladerfahrzeug (WLF) mit Abrollbehälter Logistik nachbeschafft, um dieses der Logistikgruppe des Landkreises Vorpommern-Greifswald zur Verfügung zu stellen. „Damit sind dann alle Logistikgruppen der Katastrophenschutzeinheiten in MV mit diesem Typ ausgestattet“, bilanziert der Minister. Weiter sind zwölf Gerätewagen Verpflegung (GW-V) sowie 35 Fahrzeuge für die Nutzung zum Mannschaftstransport (MTW) und zur Nutzung als sogenannter Zugtruppkraftwagen (ZTrKW) für die Ausstattung verschiedener Katastrophenschutzeinheiten im Land in der Beschaffung.
Christian Pegel
„Mit den Gerätewagen Verpflegung werden die Verpflegungsgruppen unserer Betreuungszüge im Katastrophenschutz ausgestattet. Dafür setzt das Land etwa 3,9 Millionen Euro ein. Hier planen wir erneut eine Sammelbeschaffung, damit wir alle Betreuungszüge in unserem Land in einem Schritt ausstatten können. Gleichzeitig erhalten unsere vor allem ehrenamtlich mitwirkenden Helferinnen und Helfer im Katastrophenschutz auf diese Weise ein vielfältig einsetzbares Logistikfahrzeug für ihre Aufgaben“, führt Christian Pegel aus. Für diesen Fahrzeugtyp finde Ende September das Baugespräch statt, um die Spezifikationen festzulegen. Der GW-V wird auf einem Fahrgestell der Firma MAN aufgebaut.
Auch die 35 Mannschaftstransport- und Zugtruppkraftwagen, für die insgesamt gut 3,5 Millionen Euro eingesetzt werden, werden in einem Schritt beschafft. Diese Beschaffung befindet sich kurz vor der Ausschreibung durch das LAiV.
Die Modernisierung der Feuerwehren in Mecklenburg-Vorpommern schreitet weiter voran: Das Landesamt für zentrale Aufgaben und Technik der Polizei, Brand- und Katastrophenschutz (LPBK) Mecklenburg-Vorpommern hat den Auftrag für die Herstellung und Lieferung von Löschgruppenfahrzeugen 10 (LF 10) vergeben. Den Zuschlag für diese bis zu 71 Feuerwehrfahrzeuge erhielt das Unternehmen Magirus GmbH.
„Sammelbeschaffungen bieten immense Vorteile und auch Einsparungsmöglichkeiten. Durch diesen Zuschlag bezahlen Kommunen, die aus dieser Sammelbeschaffung des Landes beschaffen möchten, pro Fahrzeug gut 430.000 Euro. Damit können die Kommunen, verglichen mit einer Einzelbestellung der jeweiligen Kommune für ein solches Fahrzeug, gut 15 Prozent gegenüber einer Einzelbeschaffung sparen. Auch deshalb werden wir als Land künftig weiterhin auch für andere Anschaffungen auf das System der Zentralbeschaffung fokussieren“, sagt Landesinnenminister Christian Pegel.