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Nach einem gut besuchten Auftakt lädt das 3 Königinnen Palais am heutigen Freitag, den 27. August, um 19 Uhr, zur Fortsetzung der Vorträge zum Thema „Kleines Land und große Weltgeschichte: Napoleon Bonaparte und die Mecklenburg-Strelitzer“ ein. Während am ersten Abend  insbesondere der Aufstieg Napoleons vom kleinen Offizier bis zum Kaiser der Franzosen nachgezeichnet wurde, wird sich Sandra Lembke nun den Geschehnissen ab 1805 widmen.

„(…) so ist noch immer Hoffnung da (…) Gott kann uns nicht ganz verlassen“ ist der zweite Vortrag überschrieben – ein Zitat der verzweifelten Königin Luise von Preußen aus einem Brief, den sie im Oktober 1807 an eine Freundin sandte.

Nach der Schlacht bei Austerlitz konnte Bonaparte die europäische Politik noch mehr bestimmen und brachte auch Preußen immer weiter in Bedrängnis. Das hatte natürlich große Auswirkungen auf die gesamte Mecklenburg-Strelitzer Herzogsfamilie. Als erstes traf es Prinzessin Friederike, die bedingt durch Gebietsabtretungen ihre Heimat verlor und ohne festen Wohnsitz umherirrte. Ihre Schwester Luise floh vor den französischen Truppen und musste später in Tilsit mit Bonaparte höchstselbst sprechen.

Weitere Geschwister traten in Verhandlungen mit dem Kaiser der Franzosen oder waren aktiv an Schlachten beteiligt. Auch der regierende Herzog Carl musste sich den Wünschen Bonapartes fügen und dem Korsen Soldaten für den Russland-Feldzug 1812 zur Verfügung stellen. Doch Herzogsfamilie und Volk sollten bald im erbitterten Kampf gegen die Franzosen vereint sein.

Um Voranmeldungen unter der Telefonnummer 039833 269955 wird gebeten.