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Wie in den vergangenen zwei Wochen, haben im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Neubrandenburg gestern Abend mehrere sogenannte „Montagsspaziergänge“ gegen die Coronoa-Politik stattgefunden. Zur Absicherung waren rund 170 Polizisten im Einsatz. Von Ermittlungen und Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen Verstößen gegen das Versammlungsgesetz ist in der Polizeimeldung diesmal nicht die Rede.Die einzig ordnungsgemäß angemeldete Zusammenkunft fand wieder in Friedland statt. An dieser Versammlung nahmen sieben Personen teil.

In Malchow versammelten sich 25 Personen zu einem Spaziergang, wobei sich hier ein verantwortlicher Versammlungsleiter gegenüber der Polizei zu erkennen gegeben hat. Im Anschluss an ein Kooperationsgespräch zwischen der Polizei und dem Versammlungsleiter haben sich die Teilnehmer unter Einhaltung der vereinbarten Auflagen zu einem Aufzug durch die Stadt begeben.

In Neubrandenburg nahmen nach Polizeiangaben ca. 270, in Neustrelitz 16 , in Waren ca. 90 und in Demmin ca. 60 Personen an den Versammlungen teil. Die Polizei beschränkte sich auf Hinweise zur Einhaltung der Abstandsregelungen. In Neubrandenburg sperrte sie Kreuzungen des Friedrich-Engels-Rings und in der Innenstadt. Zwei Personen hatten in Sichtweite der Marschroute ein Plakat „Nationalismus ist keine Alternative. Die befreite Gesellschaft schon“ entrollt.