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Nach der Bibliothek öffnet auch das Museum im Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz ab 12. Mai wieder die Türen für Besucher*innen, vorerst von Dienstag bis Sonntag von 13 bis 17 Uhr. Wie in allen anderen Einrichtungen, sind die aktuellen Abstands- und Hygieneregelungen auch hier verbindlich einzuhalten. „Langsam kehrt das Leben ins Haus zurück und wir freuen uns, wenn die Neustrelitzerinnen mal wieder das Museum besuchen oder die verlängerte Frühlingsausstellung ansehen“, sagt Geschäftsführerin Dorothea Klein-Onnen.

In der ständigen Ausstellung können Besucher*innen auf eine Reise durch 300 Jahre Geschichte des Landes Mecklenburg-Strelitz gehen. Wie in einer Schatzkammer, erzählen die zahlreichen Ausstellungsobjekte von der Gründung, dem Aufblühen und dem Niedergang des kleinen Herzogtums, stellen Portraits die wichtigsten Protagonisten von Mecklenburg-Strelitz vor und berichten Medienstationen vom Leben im herzoglichen Schloss. Auch über die architektonische Prägung der Stadt durch Friedrich Wilhelm Buttel im 19. Jahrhundert, das zerstörte Schloss und die Friedliche Revolution 1989 wird in der modern inszenierten Ausstellung berichtet. Vermittlungsangebote, wie Führungen oder Workshops, finden vorerst nicht statt.

Weil der kulturelle Frühling coronabedingt ausfiel, verlängert das Kulturquartier die seit März installierte Ausstellung bis 7. Juni. Gezeigt werden Bilder der regionalen Fotografen Elke Riedel und Michael Behn. Die Naturaufnahmen von Elke Riedel zeigen Tiere der Region beim „Frühlingserwachen“: schwirren, werben, tanzen – die Natur kommt in Bewegung. Daneben ist eine minimalistische Landschaftsstudie von Michael Behn zu sehen, der über vier Jahre lang zu wechselnden Jahreszeiten eine Endmoränenwelle am Prälanker See beobachtet und fotografisch dokumentiert hat.

Der Eintritt zur Dauerausstellung kostet sechs Euro, ermäßigt drei Euro. Der Besuch der Sonderausstellungen ist frei, aber das Kulturquartier freut sich über eine kleine Spende, wenn die Frühlingsausstellung gefallen hat.